Pressemeldungen / Newsletter
Liebe Leserinnen und Leser,
bevor kommende Woche drei Tage Haushaltsberatungen im Plenum anstehen, haben wir uns diese Woche mit der Frage beschäftigt, wie Extremismus in Bayern effektiv bekämpft werden kann. Gerade der deutliche Anstieg linksradikaler Straftaten ist alarmierend. Gegenmaßnahmen stetig zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, ist daher unsere Pflicht, um die rechtsstaatliche und demokratische Ordnung im Freistaat zu festigen.
Zahlreiche Gespräche und Treffen unserer Arbeitskreise und Arbeitsgruppen mit Experten standen ebenfalls im Fokus dieser Sitzungswoche. Gemeinsam hatten wir zahlreiche Themen im Blick, die die Menschen im Freistaat bewegen: von der Alterssicherung über die richtige Finanzbildung für junge Menschen bis hin zu Perspektiven der Biosphärenregion Spessart.
Der von mir geleitete Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention der CSU-Landtagsfraktion hat sich vorgestern und gestern in einem ebenso dichten wie hochkarätigen Programm in Berlin informiert und unsere Vorstellungen von guter Gesundheits- und Pflegepolitik platziert: beim G‑BA, bei der KBV, der Charité und den Kolleginnen und Kollegen aus dem Deutschen Bundestag. Höhepunkt aber war sicher das Treffen mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und unserer Pflegebeauftragten Katrin Staffler am Donnerstag-Abend.
Näheres hierzu und womit ich mich diese Woche sonst noch beschäftigt habe, lesen Sie in meinem heutigen Newsletter. Viel Freude dabei!
Mit freundlichen Grüßen und allen guten Wünschen für ein unbeschwertes Frühlings-Wochenende
Bernhard Seidenath

Foto: CSU-Fraktion
Dringlichkeitsantrag: Konsequentes Handeln gegen Linksextremismus
Die politisch motivierte Kriminalität in Bayern hat im Jahr 2025 einen neuen Höchststand erreicht: Besonders alarmierend ist der Anstieg linksmotivierter Straftaten. Die CSU-Fraktion hat deshalb einen Dringlichkeitsantrag eingebracht, der einen umfassenden Lagebericht zu Linksextremismus und politisch motivierter Kriminalität in Bayern fordert.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Prof. Dr. Winfried Bausback stellte heraus: „In einer freiheitlichen demokratischen Ordnung gibt es keinen guten Extremismus und keine gute extremistische Gewalt. Wer eine andere Ordnung will, dem müssen wir als Demokraten entschieden entgegentreten.” 2025 seien laut Bausback 8.700 politisch motivierte Straftaten registriert worden. Er machte deutlich: „Alarmierend ist hier nicht nur die hohe Anzahl rechtsextremistischer Taten, denn die Zahl linksmotivierter Straftaten hat sich mehr als verdoppelt. Wir fordern deshalb einen umfassenden Lagebericht zum Linksextremismus und allgemein zum Extremismus in Bayern. Denn wer Extremismus wirklich bekämpfen will, darf keine blinden Flecken zulassen. Der Rechtsstaat muss dem Linksextremismus genauso entschlossen entgegentreten wie dem Rechtsextremismus.” Es müsse jetzt umfassend geprüft werden, ob die derzeitigen Maßnahmen ausreichen oder ausgeweitet werden müssen.
Zum Redebeitrag von Prof. Dr. Winfried Bausback
Zum Redebeitrag von Staatsminister Joachim Herrmann
Zur Pressemitteilung

Foto: Bernhard Seidenath
Der Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention der CSU-Landtagsfraktion ist am Donnerstag – gemeinsam mit dem Landesvorstand des Gesundheits- und Pflegepolitischen Arbeitskreises der CSU (GPA) – nach Berlin gereist

Foto: Bernhard Seidenath
Zunächst stand ein Austausch mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und mit der Pflegebeauftragten des Bundes, Katrin Staffler, auf dem Programm. Und dies an einem denkwürdigen Tag, an dem der Referentenentwurf für ein Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der Gesetzlichen Krankenversicherung öffentlich wurde.

Foto: Bernhard Seidenath
Wenn jeder belastet wird — Leistungserbringer, Wirtschaft, Kostenträger und Patienten -, .…..

Foto: Bernhard Seidenath
.……darf sich der Bund nicht ausnehmen und muss die Krankenkassenbeiträge für die Bürgergeldempfänger bezahlen!

Foto: Bernhard Seidenath
Am Donnerstagabend haben wir in Berlin an seinem Dienstsitz Josef Hecken getroffen: den unparteiischen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (G‑BA) und damit Leiter des obersten Beschlussgremiums der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen. Als Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention der CSU-Landtagsfraktion – gemeinsam mit dem GPA-Landesvorstand — haben wir mit Josef Hecken ebenfalls über den Reformbedarf im deutschen Gesundheitswesen und über einzeln

Foto: Bernhard Seidenath
Nur ein Beispiel: Auch unter Jugendschutzgesichtspunkten ist es ein Unding, dass in unserem Land Schnaps billiger ist als Wein. Wir waren uns deshalb alle einig, dass gesundheitspolitisch eine höhere Steuerbelastung von Schnaps dringlich geboten wäre… Es war ein extrem sachkundiger, intensiver, aber auch unterhaltsamer Austausch — mit einem umfassend kompetenten Gesprächspartner!

Foto: Bernhard Seidenath
Der frühe Vogel fängt den Wurm: am frühen Freitagmorgen sind wir in der Frühlingssonne Berlins vom Hotel zum Bundestag gelaufen. Im Jakob-Kaiser-Haus trafen wir uns mit Prof. Dr. Alexander Meyer, Direktor des Instituts für Künstliche Intelligenz in der Medizin, und Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen, Direktorin des Instituts für Medizinische Immunologie der Charité Berlin — Forschung für eine verbesserte Diagnostik und Therapie von immunologischen Erkrankungen. Von Prof. Meyer hörten wir, wie sehr Künstliche Intelligenz unseren Alltag und auch die medizinischen Einrichtungen revolutionieren wird, etwa bei Diagnostik und Therapie.

Foto: Bernhard Seidenath
Mit Prof. Scheibenbogen sprachen wir über Hilfe für ME/CFS-Erkrankte, also die Patientengruppe, bei der die Lebensqualität so sehr eingeschränkt ist wie bei keiner anderen. Die Idee ist also, mit Künstlicher Intelligenz Parameter zu erkennen, die die Diagnostik von ME/CFS erleichtern und endlich Fingerzeige in Richtung effektiver Therapien geben.
Schön, dass uns auch der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Reinhard Brandl, besucht hat, vor allem aber, dass er uns seinen Besprechungsraum zur Verfügung gestellt hat!

Foto: Bernhard Seidenath
Nach dem Vorbild der Krisendienste in Bayern gibt es nun auch in Berlin den “Berliner Krisendienst”. Statt unter 0800- 655 3000 ist er unter 030–390 6300 erreichbar. Wichtig!!

Foto: Bernhard Seidenath
Noch am Vormittag und noch im Bundestag hat sich ein Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Simone Borchardt angeschlossen, der gesundheitspolitischen Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Auch hier ging es um die bevorstehenden Reformen in der Gesetzlichen Krankenversicherung, in der Pflege, bei der Behandlung von Notfällen oder bei der Primärversorgung der Patientinnen und Patienten. Vor allem ging es uns um eine gute und konstruktive Aktionseinheit zwischen CSU/CDU-Bundestagsfraktion und CSU-Landtagsfraktion. Wir schwimmen auf einer Wellenlänge!

Foto: Bernhard Seidenath
Dasselbe gilt für das Verhältnis zwischen der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag und der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Insoweit war es eine große Freude und Ehre, dass uns auch Landesgruppenchef Alexander Hoffmann besucht und seine Einschätzungen mit uns geteilt hat. Auf dem Foto von links: Eva Faltner, MdL Stefan Meyer, Maria Wiedemann, Prof. Joachim Grifka, ich, MdB Alexander Hoffmann, MdB Simone Borchardt, MdL Helmut Schnotz und Fritz Trageser.

Foto: Bernhard Seidenath
Vom Bundestag aus ging´s zur Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) nach Charlottenburg. Zusammen mit dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Dr. Stephan Hofmeister und Dr. Sibylle Steiner, Mitglied des Vorstands, haben wir über die haus- und fachärztliche Versorgung gesprochen – und darüber, wie sie am besten verbessert werden kann. Zeitnah Arzttermine zu erhalten, ist ein zentrales Thema! Wünschenswert ist daher eine mögliche Neuausrichtung der 116 117 als Steuerungsmodell. Dabei hat mir der Hinweis der KBV sehr eingeleuchtet, dass dies eine Aufgabe der Daseinsvorsorge ist und nicht wie bisher aus der vertragsärztlichen Vergütung bezahlt werden sollte. Dies ist ein weiterer Grund, dass der Bund mehr Geld an die GKV überweist!

Foto: Bernhard Seidenath
Zeitnah Arzttermine zu erhalten, ist ein zentrales Thema! Wünschenswert ist daher eine mögliche Neuausrichtung der 116 117 als Steuerungsmodell. Dabei hat mir der Hinweis der KBV sehr eingeleuchtet, dass dies eine Aufgabe der Daseinsvorsorge ist und nicht wie bisher aus der vertragsärztlichen Vergütung bezahlt werden sollte. Dies ist ein weiterer Grund, dass der Bund mehr Geld an die GKV überweist!

Foto: Bernhard Seidenath
Zum Abschluss unserer AK-Informationsfahrt nach Berlin sind wir mit den CSU-Bundestagsabgeordneten aus dem Gesundheitsausschuss des Bundestages zusammen gekommen: Emmi Zeulner und Prof. Dr. Hans Theiss. Nur der dritte im Bunde, Stephan Pilsinger, musste sich kurzfristig entschuldigen. Wir haben uns dabei wechselseitig auf den Stand der Dinge gebracht. Gegenseitig gut informiert zu sein, befördert unsere jeweiligen parlamentarischen Initiativen – und ermöglicht es uns auch, mit einer Zunge zu sprechen.

Foto: Bernhard Seidenath
Deshalb war das Mittagessen im Bundestag Gold wert! Im Anschluss ging´s mit dem Zug zurück nach Bayern. Auf dem Foto von rechts: Maria Wiedemann, MdB Emmi Zeulner, Professor Joachim Grifka und MdB Professor Hans Theiss.

Foto: CSU-Fraktion
Wie sichern wir gute Renten auch in Zukunft und schaffen Vertrauen in das System? Beim Werkstattgespräch „Zukunft der Alterssicherung“ im Bayerischen Landtag standen genau diese Fragen im Fokus. Denn: Der demografische Wandel und veränderte Erwerbsbiografien stellen die Politik vor grundlegende Entscheidungen.
Auf Einladung von Thomas Huber, Vorsitzender des Arbeitskreises für Arbeit, Soziales, Jugend und Familie, hat sich der Arbeitskreis mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis ausgetauscht.
Im Mittelpunkt: Alterssicherung muss verlässlich bleiben und Lebensleistung anerkannt werden. Gleichzeitig müssen wir Antworten finden, die auch für kommende Generationen tragfähig sind. Es geht um Generationengerechtigkeit, um Schutz vor Altersarmut und um die Frage, wie wir unser System langfristig stabil aufstellen.

Foto: CSU-Fraktion
Ein starker Mittelstand und eine flächendeckende Versorgung sind das Fundament unseres Erfolgs in Bayern. Die Freien Berufe – von Ärzten und Apothekern über Anwälte und Notare bis hin zu Architekten und Ingenieuren – sind dabei ein unverzichtbarer Motor. Bei einem parlamentarischen Frühstück mit dem Verband Freier Berufe in Bayern e.V. haben sich die Abgeordneten intensiv über die drängendsten Anliegen ausgetauscht.
Die zentralen Herausforderungen, die im Gespräch im Fokus standen, waren dabei die Versorgung im ländlichen Raum zu sichern, Selbstständigkeit auch weiterhin attraktiv zu halten und Bürokratie konsequent abzubauen.
Weitere Details zum Gespräch hier

Foto: CSU-Fraktion
Zur Biosphärenregion Spessart hat sich diese Woche der Arbeitskreis Umwelt und Verbraucherschutz mit dem Bund Naturschutz in Bayern e.V. ausgetauscht. Auf Einladung unseres Arbeitskreises unter dem Vorsitz von Alexander Flierl diskutierten die Abgeordneten gemeinsam mit dem neuen Vorsitzenden Martin Geilhufe sowie Ruth Radl und Steffen Scharrer über den aktuellen Stand und die Perspektiven des Projekts. Die Biosphärenregion Spessart ist ein Projekt, das die Landkreise Aschaffenburg, Main-Spessart, Miltenberg und die kreisfreie Stadt Aschaffenburg gemeinsam verfolgen. Ziel ist es, einen Teil des bayerischen Spessarts als UNESCO-Biosphärenreservat auszuweisen.
Biosphärenregionen stehen für ein ausgewogenes Miteinander von Mensch und Natur: Sie fördern nachhaltiges Wirtschaften, stärken die regionale Wertschöpfung und sichern zugleich den Schutz von Biodiversität und Kulturlandschaft. Themen wie Trinkwasserschutz, Hochwasservorsorge, saubere Luft und der Erhalt unserer

Foto: CSU-Fraktion
So langsam werden die Blätter wieder grün: Auch rund ums Maximilianeum macht sich die Frühlingsstimmung deutlich bemerkbar. Die Aussicht vom Steinernen Saal auf die Maximilianstraße ist wieder deutlich farbenfroher als im Winter.

Foto: CSU-Fraktion
Wie treffen junge Menschen gute finanzielle Entscheidungen? Und wie schaffen wir die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben? Genau darüber haben die AG Junge Gruppe und der Arbeitskreis Bildung beim Auftakt zur „Allianz für Finanzbildung in Bayern“ im Bayerischen Landtag gesprochen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Schule, Wissenschaft, Praxis und Beratung ist das Ziel, Finanzbildung systematisch zu stärken und besser in den Schulalltag integrieren.
Organisiert wurde der Austausch von Maximilian Böltl, Vorsitzender der Jungen Gruppe, und Dr. Ute Eiling-Hütig, Vorsitzende des Arbeitskreises Bildung und Kultus, die wichtige Impulse eingebracht haben. Fakt ist: Finanzielle Bildung bedeutet Verantwortung für das eigene Leben übernehmen, Chancen erkennen und Risiken einschätzen können sowie unabhängig und selbstbestimmt handeln.
Nach einem Fachgespräch mit Wirtschaftsverbänden und Kommunen sieht sich die CSU-Landtagsfraktion bestätigt: Die geplanten Modellregionen werden von Unternehmen, Bürgermeistern und Wirtschaftsförderern als große Chance wahrgenommen, Bürokratie zurückzudrängen und den Standort Bayern zu stärken. Der Arbeitskreis für Wirtschaft, Landesentwicklung, Energie, Medien und Digitalisierung der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hatte sich dazu u.a. mit der IHK und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft ausgetauscht.
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Foto: CSU-Fraktion
Die AG Junge Gruppe unter dem Vorsitz von Maximilian Böltl hat sich diese Woche mit der Foresight Academy ausgetauscht. Sie ist ein Netzwerk aus Unternehmen, Wissenschaft und Design und beschäftigt sich mit einer zentralen Frage: Wie wollen wir in zehn Jahren leben?
In der Foresight Academy arbeiten internationale Partner aus verschiedensten Branchen zusammen, um Trends frühzeitig zu erkennen und daraus Zukunftsszenarien zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um Prognosen, sondern um konkrete Vorstellungen davon, wie unser Alltag, unsere Wirtschaft und unser Zusammenleben künftig aussehen könnten.
Gerade für die Politik ist dieser Blick nach vorne entscheidend. Der Austausch mit solchen Netzwerken hilft, Entwicklungen früh einzuordnen und Bayern aktiv auf die Zukunft vorzubereiten.

Foto: CSU-LT-Fraktion
am 23. April zum Stammtisch der
CSU-Odelzhausen
ins Schlossgut Odelzhausen, Bräustüberl
Beginn: 19 Uhr
Alle sind herzlich eingeladen!

Foto: Johanna Mertl
ist der Titel einer Veranstaltung zu der Sie die Frauen-Union Dachau sehr herzlich einlädt.
Am Donnerstag, 30. April um 19 Uhr
Im Ludwig-Thoma-Haus in Dachau
Alle Fragen rund um dieses brisante Thema beantworten:
Katrin Staffler, MdB, Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung;
Madlen Hardtke, Sozialberaterin, Fachstelle für pflegende Angehörige Dachau
Bernhard Seidenath, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Prävention im
Bayerischen Landtag, pflegepolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion;
Ilias Ntousis, geschäftsführender Gesellschafter / Pflegedienstleitung des AVZ „Ihr Pflegeteam“.

Grafik: CSU Kreativ
zum
Politischen Frühschoppen
am Sonntag, 17. Mai um 11 Uhr
ins Festzelt des Indersdorfer Volksfests
Auch hier: Herzliche Einladung an alle!

