Pressemeldungen / Newsletter
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit dem Beginn der Sommerferien startet für viele Familien die schönste Zeit des Jahres — in diesem Jahr begleitet von hochsommerlichen Temperaturen. Umso wichtiger ist es, gut auf sich und andere zu achten. Als Gesundheitspolitiker sind mir selbstverständliche Verhaltensregeln wichtig zu erwähnen: Suchen Sie möglichst den Schatten auf, schützen Sie sich konsequent mit Sonnencreme und ausreichender Kopfbedeckung und trinken Sie genügend Wasser. Gerade bei längeren Autofahrten sind regelmäßige Pausen und ausreichend Getränke wichtig.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien erholsame, unbeschwerte und vor allem gesunde Ferien — ganz gleich, ob Sie weiter wegfahren oder die Urlaubstage in unserer Heimat verbringen. Vielleicht begegnen wir uns ja auf dem Dachauer Volksfest, das sich den Charakter eines Volkfests im echten Sinn bewahrt hat.
Wer die Ferien im Landkreis verbringt, findet direkt vor der Haustür viele wunderschöne Ausflugsziele und Badeseen mit hervorragender Wasserqualität. Genießen wir diese Natur mit Respekt und Rücksicht: Saubere Wiesen, Wälder und Seen sind ein Stück Lebensqualität, über das sich alle freuen.
Über meine Termine in dieser Woche lesen Sie in meinem heutigen Newsletter — viel Spaß dabei!
Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommerzeit und viele inspirierende Erlebnisse. Kommen Sie von Ihren Reisen gesund und wohlbehalten zurück!
Mit allen guten Wünschen und besten Grüßen
Ihr
Bernhard Seidenath

Foto: Carolina Trautner
Zum Hitzeschutz insbesondere in bayerischen Krankenhäusern habe ich in der letzten Plenardebatte am vergangenen Donnerstag gesprochen. Aufhänger waren Dringlichkeitsanträge, die von allen Fraktionen eingebracht wurden. Die Regierungskoalitionen aus CSU und FW haben dabei die Staatsregierung ‑nachzulesen auf der Drucksache 19/13084 — aufgefordert, den Hitzeschutz in den bayerischen Krankenhäusern weiter zu stärken. Zum einen sollen im Rahmen der bestehenden Krankenhausinvestitionsförderung Maßnahmen zum baulichen und technischen Hitzeschutz angemessen berücksichtigt werden, 2. soll geprüft werden, ob und wie die Green HospitalPLUS-Initiative im Sinne des Hitzeschutzes weiterentwickelt werden kann, 3. müssen Maßnahmen zum Hitzeschutz auch in bestehenden Krankenhausgebäuden schnell und möglichst unbürokratisch umgesetzt werden und 4. ist es das Ziel, dass zusätzliche Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes sowie aus dem Krankenhaus-Transformationsfonds (KHTF) für bauliche Maßnahmen und die Ausstattung mit Klimaanlagen eingesetzt werden können. Wer meinen Redebeitrag nachhören möchte, kann dies hier tun:

Foto: Klaus Holetschek
Letzte Woche hat der Bayerische Ministerrat der Novelle des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes zugestimmt und dem Landtag zugeleitet. Kern des Gesetzesvorhabens ist der Abbau von Doppelprüfungen in stationären Pflegeeinrichtungen durch eine stärkere Verzahnung von Fachstellen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen – Qualitätsentwicklung und Aufsicht (früher bekannt als Heimaufsicht) und Medizinischem Dienst sowie ein spürbarer Bürokratieabbau, ohne Abstriche bei Fürsorge und Schutz der Heimbewohner. Die CSU-Landtagsfraktion begrüßt die Neuregelung ausdrücklich. Hier die ausführliche Pressemitteilung.

Foto: Tanja Knieler
Nach einem Austausch mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Prof. Dr. Hendrik Streeck, im Bayerischen Landtag drängt die CSU-Fraktion auf eine präventive Ausrichtung der deutschen Drogenpolitik. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die zunehmenden Gefahren durch Kokain, Crack und neue synthetische Substanzen, die hohe Belastung für junge Menschen sowie die Frage, ob die aktuelle Cannabis-Politik den Ansprüchen von Gesundheits- und Jugendschutz tatsächlich gerecht wird. Die Pressemitteilung im Wortlaut finden Sie hier!

Foto: Bernhard Seidenath
Ein Vierteljahrhundert „Gymnasium Markt Indersdorf (GMI)“: gestern hat am GMI deshalb ein großer Festakt stattgefunden – mit einigen Reden, Grußworten und diversen pfiffigen musikalischen Beiträgen der Schülerinnen und Schüler, unter anderem der Tanz der „The Flying Steinschwein“ zu „Über den Wolken“ von Reinhard Mey, eine Vorführung der Robotik AG Team MAI unter der Leitung von Philipp Leebmann und der GMI-Bigband „Jazz Cakes“, geleitet von Markus Brandmair.

Foto: Stefan Löwl
Anwesend waren auch alle bisherigen Schulleiter: Dr. Günther Pölsterl (Zweiter von links), Thomas Höhenleitner (Dritter von rechts) und Christoph Strödecke (Dritter von links). Rechts: Peter Mareis, OStD am Josef-Effner-Gymnasium Dachau. Links: Landrat Stefan Löwl. Orazio Ragonesi und Josef W. Karl von der Micronova AG übergaben zum Geburtstag zwei Spendenschecks. Ich kann nur sagen: das GMI hat sich prächtig entwickelt! Alles Gute für die nächsten 25 Jahre!

Foto: Stefan Löwl
An der Berufsschule Dachau wurden letzte Woche 56 Staatlich geprüfte Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger verabschiedet. 46 von ihnen haben zusätzlich den „Mittleren Schulabschluss“ erworben. Neben Landrat Stefan Löwl habe auch ich ein Grußwort gehalten, dabei allen herzlich gratuliert und darauf hingewiesen, dass wir jede einzelne Kinderpflegerin/jeden einzelnen Kinderpfleger – auch bei zurückgehenden Geburtenzahlen – dringend brauchen!

Foto: Stefan Löwl
Wir werden aufgrund der demographischen Entwicklung nämlich noch länger einen immensen Bedarf an Fach- und Arbeitskräften haben, so dass Eltern auf Bildung und Betreuung ihrer Kinder angewiesen sein werden. Auch habe ich darauf hingewiesen, dass der Bayerische Landtag zwei Tage zuvor, am Mittwoch, das geänderte Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz beschlossen hatte – und hierdurch gezielt in die Qualität investiert. Qualität bedeutet: gut ausgebildetes Personal – und dies in ausreichender Anzahl. Deshalb habe ich unserer gesamten Gesellschaft zu den frisch gebackenen Kinderpflegerinnen und Kinderpflegern gratuliert.

Foto: Simone Wester
An der Glonntal-Realschule in Odelzhausen ist am Montag Realschuldirektorin Anette Schalk in den Ruhestand verabschiedet worden. Dies markiert einen tiefen Einschnitt in die Geschichte der Odelzhauser Realschule. Denn Anette Schalk war seit 2013 Gründungsdirektorin der seither eigenständigen Realschule – und hat auch den Umzug in den Neubau begleitet. Der Festakt war gespickt mit einfühlsamen Darbietungen und Reden.

Foto: Bernhard Seidenath
Deutlich wurde: Die Schulfamilie lässt Anette Schalk nur sehr ungern ziehen. Sie erhielt Ihre Ruhestandsurkunde aus den Händen von Ministerialbeauftragten Michael Heimes. Das Foto zeigt – von links – Landrat Stefan Löwl, stellv. Landrat Helmut Zech, meinen Abgeordneten-Kollegen Hans Groß, mich selbst und Anette Schalks Nachfolger Magnus Ortinger.

Foto: Bernhard Seidenath
Zu Beginn der Kreistagssitzung am Donnerstag ist im Dachauer Landratsamt des früheren Dachauer Oberbürgermeisters und Kreisrats Peter Bürgel gedacht worden, den wir letzte Woche zu Grabe tragen mussten. Er hat sich um seine Heimatstadt, insbesondere aber auch um die Gedenk- und Erinnerungsarbeit und um die Versöhnung mit anderen Völkern sehr verdient gemacht. Danke für alles, lieber Pit! Deine Leistungen werden unvergessen bleiben!

Foto: Bernhard Seidenath
Die Schulen der Franziskuswerk Akademie haben am Donnerstag in Schönbrunn (Gemeinde Röhrmoos) 177 Absolventinnen und Absolventen verabschiedet: aus den Berufsfachschulen für Sozialpflege, für Altenpflegehilfe, für Pflege und für Ergotherapie, aus den Fachschulen für Heilerziehungspflegehilfe und Heilerziehungspflege, jeweils aus Gut Häusern und München, sowie aus der Fachakademie für Heilpädagogik. Nicole Fichtmair, Leiterin der Franziskuswerk Akademie, begrüßte alle in der voll besetzten Festhalle. Die Generaloberin der Franziskanerinnen von Schönbrunn, Schwester Gabriele (Foto), sprach ein Grußwort.

Foto: Bernhard Seidenath
Als Vorsitzender des Gesundheits- und Pflegeausschusses des Bayerischen Landtags kann ich allen Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Abschluss nur gratulieren. Vor allem aber gratuliere ich unserer Gesellschaft zu ihnen, zu jeder und jedem einzelnen von ihnen! Wir brauchen sie dringendst! Denn daran, wie wir mit den Vulnerabelsten umgehen, zeigt sich die Humanität unserer Gesellschaft! Auch gesetzgeberisch ist aktuell ja einiges im Fluss: sowohl auf Landesebene mit dem Wunsch, Bürokratie abzubauen, als auch auf Bundesebene mit dem Vorschlag eines Pflege-Neuordnungsgesetzes. Gottes Segen für die Zukunft!

Foto: Bernhard Seidenath
Am Freitag-Abend hat die Bereitschaft Altomünster des Roten Kreuzes ihr traditionelles Sommerfest gefeiert. Bereitschaftsleiter Benedikt Jung (rechts) konnte sich über zahlreiche Gäste freuen. Unter anderem war die Stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende, Angelika Gumowski, da.

Foto: Bernhard Seidenath
Oder Rita Fiolka, das Urgestein der BRK- Bereitschaft Altomünster. Die Altomünsterer Rotkreuzler sind für ihre hervorragende Verpflegung bekannt — so auch an diesem Abend, mit Christian Richter am Grill. Allen Bereitschafts-Mitgliedern ein Dankeschön von Herzen für ihr großartiges ehrenamtliches Engagement!

Foto: Bernhard Seidenath
Am letzten Wochenende haben die Schlossbergler Dachau – der Gebirgstrachtenerhaltungsverein – ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert. In Dachau-Mitterndorf gab´s am Sonntag das volle Festprogramm mit Böllerschützen, einem wunderbaren Feldgottesdienst unter freiem Himmel, in dem auch ein Fahnenband gesegnet wurde. Der Udldinger Dreigesang hat unter anderem das Credo gesungen. Vom Gottesdienst zur Festhalle und zurück gab´s einen kleinen Festumzug.

Foto: Stefan Löwl
In der festlich geschmückten Halle – hier mit Landrat Stefan Löwl — spielte die Fliesendisch-Musi auf. Zudem standen Grußworte auf dem Programm. Ich habe das meine gemeinsam mit Florian Hartmann und Stefan Löwl gehalten – und dabei betont, dass die Schlossbergler so zu Dachau gehören wie der weiß-blaue Himmel zu Bayern. Es war ein Fest wie aus dem Bilderbuch! Alles Gute und Gottes Segen für die nächsten 100 Jahre!

Foto: Bernhard Seidenath
Am vergangenen Wochenende hat in Schwabhausen wieder das traditionsreiche Bürgerfest stattgefunden. Die CSU hatte am Sonntag wieder einige Tische für einen Frühschoppen reserviert.

Foto: Bernhard Seidenath
Auch der Schützenverein Frei Glück Schwabhausen hatte einen Stand am Bürgerfest — und ich konnte versuchen, mit dem Lichtgewehr zu schießen und ins Schwarze zu treffen.

Foto: Johanna Baumann
Sommerfest der CSU Röhrmoos am vergangenen Sonntag — mit Ehrungen langjähriger verdienter Mitglieder. Und mit der Übergabe der Festschrift der Veteranen- und Reservisten-Kameradschaft Großinzemoos zu dessen 150-jährigem Bestehen durch dessen Vorsitzenden Burkhard Haneke (rechts).

Foto: Johanna Baumann
Das Foto zeigt mich mit der CSU-Ortsvorsitzenden Nicole Eder (links) und der CSU-Fraktionsvorsitzenden im Röhrmooser Gemeinderat, Johanna Baumann (rechts).

Foto: Bernhard Seidenath
Freitag, 21.8.2026 von 15–20 Uhr
Altomünster
Grund- und Mittelschule, Turnhalle
Faberweg 15
Mittwoch, 26.8.2026 von 16–20 Uhr
Donnerstag, 27.8.2026 von 16–20 Uhr
Markt Indersdorf, Pfarrheim
Wasserturmweg 10

Grafik: Annika Tautner
Alles Gute und Gottes Segen für das neue Amt, Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann!
Gesundheit und Pflege sind Themen, die die Menschen bewegen wie keine anderen. Anders gewendet: Gesundheit ist das Wichtigste – privat wie politisch! Gerade jetzt ist eine Phase massiven Umbruchs: mit dem beschlossenen Beitragssatzstabilisierungsgesetz und den noch offenen Gesetzesvorhaben Notfallreform, Primärversorgungssystem, Pflege-Neuordnungsgesetz, GKV-Strukturreform mit einem Schwerpunkt auf Prävention, der Erweiterten Widerspruchslösung bei der Organspende, einer auskömmlichen Betriebskostenfinanzierung unserer Kliniken, ausreichender Honorierung der Beleghebammen oder neuen Berufsgesetzen etwa für Ernährungstherapie. Da hätte Parl. Staatssekretär Tino Sorge als Insider weiter gutgetan. Umso mehr wünschen wir Carsten Linnemann Glück und Segen für sein neues Amt – und unterstützen als GPA der CSU vertrauensvoll und konstruktiv! Wir geben gern Ratschläge unter Freunden: etwa die Zahl der Kassen nicht administrativ zu reduzieren, sondern den längst begonnenen Konzentrationsprozess weiter laufen zu lassen!
Nach einem Austausch mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Prof. Dr. Hendrik Streeck, im Bayerischen Landtag drängt die CSU-Fraktion auf eine präventive Ausrichtung der deutschen Drogenpolitik. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die zunehmenden Gefahren durch Kokain, Crack und neue synthetische Substanzen, die hohe Belastung für junge Menschen sowie die Frage, ob die aktuelle Cannabis-Politik den Ansprüchen von Gesundheits- und Jugendschutz tatsächlich gerecht wird.
Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion:
„Die bayerische Drogen- und Suchtpolitik stützt sich auf den bewährten Dreiklang aus Prävention, Repression und Hilfe. Unser Maßstab muss sein: Risiken nicht kleinreden, sondern ernst nehmen. Gerade bei Cannabis erleben wir aber gesellschaftliche Verharmlosung. Drogenpolitik darf sich nicht an Wunschbildern orientieren, sondern muss die Lebensrealität junger Menschen, medizinische Evidenz und die Belastungen für Familien, Schulen und Hilfesysteme in den Blick nehmen. Gerade deshalb müssen wir auch bei Alkohol, Tabak und Nikotin konsequent sein: Höhere Preise schützen besonders junge Menschen vor dem Einstieg in die Abhängigkeit. Eine höhere Tabaksteuer ist sinnvoll, die zusätzlichen Einnahmen müssen aber der Gesundheitsvorsorge zugute kommen. Ziel ist, Gesundheit viel stärker vom Anfang her zu denken: mit mehr Gesundheitsbildung, mehr Früherkennung und mehr Unterstützung im Alltag der Menschen. Bayern geht diesen Weg mit dem Masterplan Prävention bereits konsequent. Jetzt braucht es auch auf Bundesebene einen solchen Vorrang für Prävention.“
Bernhard Seidenath, Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Pflege:
„Wir müssen Kinder und Jugendliche besser erreichen und niedrigschwellige Hilfen bieten. Ganz gleich ob Crack, Cannabis oder das Suchtpotenzial sozialer Medien: Entscheidend ist, ob Jugendschutz und Suchtprävention in der Praxis tatsächlich funktionieren. Deshalb brauchen wir einen verbindlichen Präventionspakt von Bund, Ländern, Kommunen und Gesundheitswesen mit klaren Zuständigkeiten, verlässlicher Finanzierung und messbaren Zielen. Prävention darf nicht länger nur ergänzt werden, wenn Probleme bereits eskaliert sind. Sie muss ansetzen, bevor Krankheit, Sucht und dauerhafte gesundheitliche Schäden entstanden sind. Beim Thema Cannabis müssen wir zurück zum Status vor der Legalisierung.“
Prof. Dr. Hendrik Streeck, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen:
„Die Drogenmärkte verändern sich rasant. Kokain, Crack und neue synthetische Substanzen werden leichter verfügbar, Mischkonsum wird gefährlicher, und unsere Hilfesysteme reagieren vielerorts noch zu spät. Hinter 2.150 Drogentoten stehen Menschen, Familien und Freunde. Wir brauchen deshalb verlässliche Prävention, ein leistungsfähiges Frühwarnsystem, spezialisierte Hilfen für Kokain- und Crackabhängige und einen breiten Zugang zu Naloxon. Auch beim Cannabis müssen wir ehrlicher werden. Die Legalisierung darf nicht zur gesellschaftlichen Normalisierung des Konsums führen – schon gar nicht bei Kindern und Jugendlichen. Wir werden uns als Union jetzt dafür einsetzen, dass im Parlament frühere Fehler korrigiert werden und uns für einen wirksamen Jugend- und Gesundheitsschutz einsetzen. Wenn Frühinterventionen wegbrechen, Regeln im öffentlichen Raum kaum kontrolliert werden und mehr junge Menschen mit akuten Problemen in Kliniken behandelt werden, besteht konkreter Korrekturbedarf. Wir brauchen klare Schutzräume für Kinder und Jugendliche, verbindliche Wege in Beratung und Frühintervention und Regeln, die nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch durchgesetzt werden.“
Der Ministerrat hat heute der Novelle des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes zugestimmt. Kern des Gesetzesvorhabens ist der Abbau von Doppelprüfungen in stationären Pflegeeinrichtungen durch eine stärkere Verzahnung von Fachstellen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen – Qualitätsentwicklung und Aufsicht (früher bekannt als Heimaufsicht) und Medizinischem Dienst sowie ein spürbarer Bürokratieabbau, ohne Abstriche bei Fürsorge und Schutz der Heimbewohner. Die CSU-Landtagsfraktion begrüßt die Neuregelung ausdrücklich.
Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion:
„Mit der Reform setzen wir einen zentralen Auftrag aus dem Koalitionsvertrag um. Wir wollen Doppelprüfungen abschaffen und Bürokratie zurückbauen, um mehr Zeit für diejenigen zu gewinnen, um die es wirklich geht: Die Pflegebedürftigen, die auf gute Pflege und Betreuung angewiesen sind. Wir wollen weg von überbordenden Kontrollen und Misstrauen, hin zu mehr Eigenverantwortung der Einrichtungen, aber immer unterstützt durch die Prüfinstanzen. Das neue Pflege- und Wohnqualitätsgesetz verbindet Entbürokratisierung mit einem starken und verlässlichen Bewohnerschutz. Die Einrichtungen werden auch künftig sowohl von der Fachstelle wie auch vom Medizinischen Dienst kontrolliert, jedoch besser aufeinander abgestimmt und mit weniger bürokratischem Aufwand.“
Bernhard Seidenath, pflegepolitischer Sprecher der Fraktion:
„Prüfstrukturen müssen zusammenwirken, keinen doppelten Aufwand verursachen. Genau das schreiben wir jetzt fest. Wir richten die Aufsicht risikoorientierter und stärker beratend aus, ohne ihre Handlungsfähigkeit zu schwächen. Das heißt: Dort, wo Einrichtungen Unterstützung bei der Qualitätsentwicklung brauchen, sollen sie diese noch gezielter erhalten. Und dort, wo Mängel auftreten oder Bewohnerinnen und Bewohner gefährdet sind, bleibt ein konsequentes Eingreifen jederzeit sichergestellt: Fürsorge und Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner bleiben uneingeschränkt gewährleistet.“
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der letzten Plenarwoche vor der parlamentarischen Sommerpause standen gleich drei Plenartage auf der Agenda.
In der Aktuellen Stunde ging es zunächst um die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz für Verwaltung, Unternehmen und Gesellschaft. Für uns ist klar, dass es hier kein Zögern geben darf, um den digitalen Wandel nicht zu verschlafen.
In unserem Dringlichkeitsantrag haben wir die Staatsregierung aufgefordert, in einem Sofortprogramm dafür zu sorgen, Engpässe bei Stromnetzanschlüssen zu beseitigen. Stromnetze stabil zu halten für heutige und künftige Herausforderungen lautet hier unsere Devise.
Bei unserer Sommerlounge haben wir uns in diesem Jahr mit dem Thema Bauen und Wohnen beschäftigt. Modern, einfach, smart, aber vor allem planbar und ohne überbordende Bürokratie – dafür setzen wir uns auch künftig ein, damit Bauen auch für die Mitte der Gesellschaft kein Traum bleibt.
In meinem aktuellen Newsletter lesen Sie, welche weiteren Themen diese Woche für uns wichtig waren.
Nun wünsche ich Ihnen wieder eine interessante Lektüre und grüße Sie freundlich
Ihr
Bernhard Seidenath

Foto: CSU-Fraktion
Aktuelle Stunde zum Digitalstandort Bayern im KI-Zeitalter: Chancen und Risiken im Fokus
In der Aktuellen Stunde lag der Fokus diese Woche auf dem Freistaat als Digitalstandort: Welche Chancen und Risiken haben die Anwendung von KI für Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft?
Jenny Schack, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Landesentwicklung, Energie, Medien und Digitalisierung machte deutlich, dass sich zahlreiche internationale Tech-Unternehmen wie Amazon, Apple, oder Google in Bayern angesiedelt hätten, zudem gebe es eine bundesweit einzigartige Gründerszene in der Branche. Sie machte klar: „Der ditigale Wandel wartet nicht auf uns! Bayern fördert deshalb die KI-Entwicklung mit allein 360 Millionen Euro aus der Hightech-Agenda.” Investitionen würden dabei nicht nur in den Ballungsräumen groß geschrieben, sondern auch in den Regionen. Schack weiter: „Natürlich braucht ein moderner Digitalstandort auch einen modernen Staat. Unsere staatliche Verwaltung muss deshalb noch digitaler, einfacher und schneller werden, damit der Freistaat die Potenziale der KI-Entwicklung voll ausschöpfen kann.”
Zum Redebeitrag von Jenny Schack

Foto: CSU-Fraktion
Dringlichkeitsantrag: CSU-Fraktion fordert Sofortprogramm „Bayern schneller ans Netz”
Die CSU-Fraktion hat per Dringlichkeitsantrag die Staatsregierung aufgefordert, ein ressortübergreifendes Sofortprogramm „Bayern schneller ans Netz” aufzulegen. Ziel ist es, Engpässe bei Netzanschlüssen zu beseitigen, die Energiewende aktiv mit dem Ausbau der Stromnetze zu koordinieren und so den Wirtschaftsstandort Bayern zu sichern.
Walter Nussel, Initiator des Dringlichkeitsantrags, erklärte: „Uns geht es mit diesem Antrag darum, die Grundversorgung der Bevölkerung massiv nach vorne zu bringen. Wir müssen zum Beispiel die Stromnetze stabil machen und schnell neue Umspannwerke bauen. Deshalb brauchen wir ein ressortübergreifendes Sofortprogramm, damit die Dinge schnell und unbürokratisch umgesetzt werden können.” Auch regionale Netzbetreiber müssten diese Möglichkeiten erhalten. „Wir müssen jetzt alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit beispielsweise für Rechenzentren, Industrie und Gewerbe stabile Netze vorhanden sind.”

Foto: CSU-Fraktion
Über mögliche Verbesserungen des Praktischen Jahres (PJ), des letzten Jahres der Medizinerausbildung zwischen dem zweiten und dritten Staatsexamen, haben sich der Vorsitzende des Arbeitskreises Gesundheit, Pflege und Prävention, Bernhard Seidenath, und der stellvertretende Vorsitzende des AK Wissenschaft und Kunst, Dr. Stephan Oetzinger, mit Medizinstudentinnen und Medizinstudenten ausgetauscht.
Die CSU-Fraktion ist überzeugt davon, dass die Bedeutung von guter Lehre gerade im Praktischen Jahr nicht zu unterschätzen ist. Denn hier werden die Weichen für ein ganzes Berufsleben gestellt.

