Pressemeldungen / Newsletter
Liebe Leserinnen und Leser,
in dieser Woche ging es im Plenum um ein sehr ernstes Thema: Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit im Netz. Wir haben in der Aktuellen Stunde herausgestellt: Wenn Straftaten im Netz begangen werden, muss es auch im digitalen Raum eine konsequente Verfolgung geben, um Täter zur Rechenschaft zu ziehen und Betroffene wirksam zu schützen.
Zudem hat Heimatminister Albert Füracker in seiner Regierungserklärung eine erste Erfolgsbilanz der Behördenverlagerungen vorgestellt. Gleichwertige Lebens- und Arbeitsverhältnisse zu schaffen und strukturschwächere Regionen zu stärken, ist das erklärte Ziel dieser Verlagerungen.
Unsere Arbeitskreise und Arbeitsgruppen hatten ebenfalls zahlreiche, ganz unterschiedliche Themen auf der Agenda. Gemeinsam mit Experten fanden wieder viele Gespräche statt, die wir in unsere tägliche Arbeit im Landtag mit aufnehmen.
Dazu lesen Sie bitte auch die folgenden Pressemitteilungen:
— Von Zwang zur Hilfe: CSU-Fraktion feiert Jubiläum der Krisendienste Bayern
— Städtebauförderprogramm: Mehr als 264 Millionen Euro für Bayerns Kommunen
— Psychotherapie-Honorare: CSU-Fraktion fordert Stopp der Kürzungen
Lesen Sie heute in meinem Newsletter, was uns diese Woche sonst noch beschäftigt hat.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre! Und einen guten Start in die Sommerzeit sowie eine besinnliche Karwoche.
Mit besten Grüßen
Bernhard Seidenath

Foto: CSU-Fraktion
Aktuelle Stunde zur Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit im Netz
Der Fall um Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes hat für Entsetzen und eine Welle der Solidarität gesorgt. Die CSU-Fraktion machte die wachsende Bedrohung durch Deepfakes zum Thema der Aktuellen Stunde und forderte einen „Schutzschild für die digitale Heimat“.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Tanja Schorer-Dremel machte deutlich: „Heimat ist der Ort, an dem man sich sicher fühlt. Zur Heimat gehört für viele Menschen inzwischen auch der digitale Raum. Doch dieser ist für viele, besonders für Frauen und Mädchen noch längst kein sicherer Raum. Deshalb ist wichtig: Wer Heimat schützen will, muss auch die digitale Heimat schützen!” Digitale Gewalt sei ganz klar auch reale Gewalt. Deshalb müsse die Politik hier Gesetzeslücken und Grauzonen schließen.
Zum Redebeitrag von Tanja Schorer-Dremel
Zum Redebeitrag von Petra Guttenberger
Zum Redebeitrag von Jürgen Eberwein
Zum Redebeitrag von Barbara Becker

Foto: CSU-Fraktion
Regierungserklärung zur Behördenverlagerung
Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) hat in seiner Regierungserklärung im Landtag über die Behördenverlagerung im Freistaat berichtet. Ziel sei es, gleichwertige Lebens- und Arbeitsverhältnisse in allen Regionen Bayerns zu schaffen und strukturschwächere Räume zu stärken.
Heimatminister Albert Füracker erklärte: „Die Frage war: Was können wir tun, um in ganz Bayern gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen? Deshalb haben wir eine eigene Heimatstrategie entwickelt.” Schließlich entscheide diese auch über die Zukunftsfähigkeit des Freistaats. „Behördenverlagerungen bedeuten dabei vor allem heimatnahe, zukunftsorientierte Arbeitsplätze, für Menschen, die gern in ihrer Heimat arbeiten.” Die Erfolgsbilanz der ersten Stufe sei eine „Win-win-win Situation”: Für die Zielorte, für die Quellorte und für die Beschäftigten selbst. Dennoch bleibe die Behördenverlagerung eine Daueraufgabe, die weiter fortgeführt wird.
Zur gesamten Regierungserklärung von Staatsminister Albert Füracker
Zum Redebeitrag von Michael Hofmann
Zum Redebeitrag von Alfred Grob

Foto; Bernhard Seidenath
Der letzte Sonntag war ganz im Zeichen der Stichwahlen gestanden. Ich freue mich sehr, dass Stefan Löwl (mit 58,8 Prozent) Landrat von Dachau bleibt und Christian Bieberle (mit 56,8 Prozent) neuer Bürgermeister von Karlsfeld wird. Beiden habe ich am Sonntag-Abend persönlich gratuliert — und mit beiden etwas gefeiert.

Foto; Bernhard Seidenath
Nach den Anstrengungen der letzten Wochen war dies dringend nötig! … Die Stimmung in Karlsfeld war deshalb bestens. Ich gratuliere aber auch den übrigen drei am letzten Sonntag in Stichwahlen gewählten Bürgermeistern: Michael Reiter in Altomünster, Dagmar Wagner in Bergkirchen und Georg Niederschweiberer in Röhrmoos. Auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit im Interesse der Bürgerinnen und Bürger!

Foto: CSU-Fraktion
Solidarisch mit Bayerns Apothekerinnen und Apothekern: Zum bundesweiten Protesttag fand eine große Demonstration am Odeonsplatz in München statt. Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek und die beiden Vorsitzenden des Arbeitskreises Gesundheit, Pflege und Prävention Bernhard Seidenath und Carolina Trautner waren ebenfalls vor Ort.
Im Oktober 2024 hat die CSU-Fraktion mit ihrer Apotheker-Resolution bereits zentrale Forderungen formuliert: weniger Bürokratie, faire Vergütung und verlässliche Rahmenbedingungen. Vieles davon wurde im Koalitionsvertrag des Bundes verankert. Aber: Die aktuellen Reformpläne des Bundes reichen nicht aus. Deshalb setzen wir uns im Landtag für konkrete Nachbesserungen ein. Denn Fakt ist: Die Apotheke vor Ort ist und bleibt unverzichtbar.
Zu den weiteren Bildern der Woche

Foto; Bernhard Seidenath
Am Odeonsplatz in München haben sich am Montag Tausende Apotheker aus ganz Bayern zum großen Apothekenprotest versammelt. Dabei war auch der Dachauer Apotheker Max Lernbecher. Gemeinsam mit Carolina Trautner, der Vorsitzenden des Landesgesundheitsrats, meiner Vertreterin im AK Gesundheit der CSU-Landtagsfraktion und selbst Apothekerin, habe auch ich zur Menge gesprochen: „Manche wundern sich, dass die ein oder andere Apotheke heute zugesperrt bleibt. Fakt ist: Ohne Apothekerinnen und Apotheker vor Ort können wir alle zusperren!“ Nina Trautner und ich haben herausgestellt, wie wichtig Apotheker sind: sie sind die einzigen, die man ohne Termin aufsuchen kann, wenn man ein gesundheitliches Problem hat. Mein Abgeordneten-Büro habe ich ja in der Apothekergasse in Dachau – diese Adresse ist für mich Programm!

Foto; Bernhard Seidenath
Nina Trautner und ich haben an den Koalitionsvertrag auf Bundesebene und sein klares Bekenntnis zur Vor-Ort-Apotheke erinnert. Diese Aussagen, die vor allem auf die CSU zurückgehen, auf Klaus Holetschek, Emmi Zeulner und Dr. Stephan Pilsinger, müssen nun umgesetzt werden! Das war auch das Ziel unseres Dringlichkeitsantrags vom 11. Dezember letzten Jahres. Der Landtag hat hier alle Punkte aus dem Koalitionsvertrag noch einmal beschlossen (ohne Gegenstimmen, bei Enthaltung der SPD-Fraktion) – und sich auch zum Versandhandelsverbot für verschreibungspflichtige Medikamente bekannt. Als CSU-Gesundheitspolitiker im Landtag stehen wir voll an der Seite der Apothekerinnen und Apotheker! Im Interesse der Patientinnen und Patienten – also im Interesse von uns allen! Am Ende meiner Rede habe ich das Zitat von Arthur Schopenhauer abgewandelt: „Gesundheit ist nicht alles – aber ohne Gesundheit ist alles nichts“ in „ohne Apotheken ist alles nichts!“ Diese Botschaft sollte in Berlin vernommen worden sein!

Foto: CSU-Fraktion
Früherkennung und Versorgung verbessern
Derzeit leben im Freistaat rund 270.000 Menschen über 65 Jahre mit Demenz. Im Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention stellte Prof. Dr. Peter Kolominsky-Rabas vor, mit welchen Strategien das Digitale Demenzregister Bayern (digiDEM Bayern) die Früherkennung und Versorgung verbessern will.
digiDEM Bayern ist ein in Deutschland einzigartiges Demenzregister mit inzwischen 3.355 Teilnehmenden, 235 Demenz-Screeningtagen und 291 Forschungspartnern. Schätzungen zufolge erhält derzeit nur etwa jeder zehnte Betroffene in Bayern überhaupt eine Demenzdiagnose.
Diskutiert wurden mit Prof. Dr. Matthias Arnold vom Helmholtz Zentrum München auch innovative Ansätze mit Biomarker-Bluttests als niedrigschwelligem ersten Diagnoseschritt. „Unser Ziel ist es, Demenz früher zu erkennen, Versorgungslücken transparent zu machen und Bayern systematisch auf neue Therapieoptionen vorzubereiten”, so Bernhard Seidenath, Vorsitzender des Arbeitskreises.
Weitere Details zum Termin hier
Die CSU-Landtagsfraktion kritisiert die gesundheitspolitisch höchst bedenkliche Entscheidung des Bewertungsausschusses auf Bundesebene, die Honorare für ambulante psychotherapeutische Leistungen zum 1. April 2026 um 4,5 Prozent abzusenken. Gleichzeitig fordert die Fraktion eine nachhaltige Sicherung der Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung im ambulanten und stationären Bereich.
Stimmen zum Thema hier

Foto: Bernhard Seidenath
Die Vereinigung für interdisziplinäre Frühförderung – Landesvereinigung Bayern e.V. (VIFF-Bayern) hat mich am Donnerstag zu einem Themen-Frühstück in die Katholische Akademie nach München eingeladen. Im Vorfeld des diesjährigen „Münchner Symposions Frühförderung“, das am Donnerstag und Freitag stattfand, wollten sich die VIFF-Bayern-Mitglieder mit Landtagskollegin Kerstin Celina (Mitte) und mir über aktuelle Themen, Herausforderungen und zukünftige Perspektiven austauschen.

Foto: Bernhard Seidenath
Angesprochen wurde unter anderem die Rolle der Schulbegleitungen. Deutlich hörbar war auch der Wunsch nach einer Schulgesundheitspflege-Kraft – einer School Nurse. Danke an die Vereinsleitung der VIFF-Bayern, Irene Berner und Dr. Margret Ziegler (Zweite von links, neben mir), für die Einladung und die guten Gespräche! Und überhaupt für das so segensreiche Wirken für von Behinderung bedrohte Kinder!

Foto; Bernhard Seidenath
Am Rande der Plenarsitzung habe ich am Dienstag – auf Einladung meines Dillinger Kollegen Manuel Knoll – mit den „Donauhebammen Dillingen“ gesprochen. Auch in Dillingen schlägt der neue Hebammenhilfe-Vertrag voll ins Kontor und führt zu massiven Einkommenseinbußen für die freiberuflichen Hebammen. Es ist ein Jammer, dass von Seiten der Gesetzlichen Krankenkassen die absoluten Leistungsträger unserer Gesellschaft – die Hebammen und nun auch die Psychotherapeuten – zur Sanierung der Kassenfinanzen herangezogen werden. Danke deshalb an die Dillinger Hebammen – und alle weiteren Hebammen Bayerns! – für ihr so segensreiches Wirken für die jungen Familien in unserem Land!

Foto: CSU-Fraktion
Dr. Stephan Oetzinger, stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Wissenschaft, Andreas Jäckel, Vorsitzender der AG Gesellschaftspolitik, sowie Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, trafen sich zu einem intensiven Austausch mit Vertretern der Ben-Gurion-University in Israel. Sie begrüßten Richard Markus, Präsident der Ben-Gurion-Universität, Prof. Dr. Jeff Kaye, Vizepräsident für Public Affairs and Resource Development, sowie Philipp Pohlmann, Leiter Europa und Internationales, Kooperation Israel, der Landeshauptstadt München.
Die Ben-Gurion-Universität im Negev steht exemplarisch für eine strukturpolitische Entscheidung Israels, die Wüste als Landreserve gezielt zu entwickeln. Ziel des Austauschs war unter anderem, Kooperationen zwischen Universitäten zu stärken.
Weitere Details hier

Foto: CSU-Fraktion
Internationalen Katholischen Missionswerks und seines Partners Caritas Nairobi in Kenia, konkret das Pilotprojekt „Psychische Gesundheit zählt – Pilotprojekt für mentale Stärke, Nairobi”. Neben dem Gesundheitsausschuss-Vorsitzenden Bernhard Seidenath und weiteren Abgeordneten der CSU-Fraktion nahmen hochrangige Gäste aus Kirche und Zivilgesellschaft teil, darunter Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, der stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats von missio München, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Caritas Nairobi.
Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek betonte beim Abend die besondere Bedeutung des Dialogs zwischen Politik und kirchlichen Organisationen: „Der enge Austausch ist wichtig, um internationale Verantwortung konkret wahrzunehmen. missio München ist ein verlässlicher Partner in der Weltkirche – mit einem Einsatz für Hilfe, Gerechtigkeit und Solidarität, der weit über Bayern hinaus strahlt.”

Foto: CSU-Fraktion
Diese Woche fand im Bayerischen Landtag ein Parlamentarisches Frühstück zum Thema Kreislaufwirtschaft statt. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Umwelt, Alexander Flierl, sowie die Vorsitzende des Arbeitskreises Ernährung und Landwirtschaft, Petra Högl tauschten sich mit Präsident Stefan Böhme sowie dem Vorstand des Verbandes der Bayerischen Entsorgungsunternehmen e.V. (VBS) aus.
Der VBS vertritt seit 1973 die mittelständisch geprägte private Entsorgungswirtschaft in Bayern und steht für eine umweltfreundliche Abfallentsorgung sowie die nachhaltige Sicherung wertvoller Ressourcen. Der enge Dialog mit der Praxis ist zentral, um tragfähige und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Foto: Florian Göttler, Stadt Dachau
Der Dachauer Allgemeinarzt Dr. German Staudinger hat am Mittwoch seinen 100. Geburtstag feiern können. Am Donnerstag haben ihm deshalb die stellvertretende Landrätin Martina Purkhardt, Oberbürgermeister Florian Hartmann und ich — auf dem Foto rahmen wir (von rechts) den Jubilar, seine Tochter und seinen Schwiegersohn ein — unsere Aufwartung gemacht — und ihm von Herzen Glück und Gesundheit gewünscht. Es ist eine Gnade, so fit so alt werden zu dürfen! Auf viele weitere Jahre bei guter Gesundheit!

Foto; Bernhard Seidenath
Weitere Geburtstags-Glückwünsche haben die stellvertretende Dachauer BRK-Kreisvorsitzende Angelika Gumowski und ich am Donnerstag in Dachau Gerhard Osterrieder überbracht: zu seinem 80. Geburtstag. Seit 65 Jahren ist Gerhard Osterrieder — neben ihm seine Frau Marianne — im Roten Kreuz aktiv. Praktisch sein gesamtes Leben war er für andere da. Hierfür haben wir herzlich “Danke” gesagt — und auch ihm viele weitere Jahre bei guter Gesundheit gewünscht.

Grafik; JU
Am Ostersonntag, 5.4.2026
(bei schlechtem Wetter am 6.4.)
um 14 Uhr
in Englischen Garten des Dachauer Schlosses
Alle Kinder sind herzlich zur Osterhasensuche eingeladen!
Ihnen und Ihren Familien ein frohes und gesegnetes Osterfest! Wir wünschen Ihnen erholsame Feiertage im Kreise der Liebsten, schöne Stunden in der Frühlingssonne und viele bunte Ostereier.
Wie unsere Abgeordneten Ostern feiern, sehen Sie hier

Grafik: CSU-Kreativ
Bayerns Finanz- und Heimatminister
Albert Füracker
kommt zum
Politischen Frühschoppen
am Sonntag, 17. Mai um 11 Uhr
ins Festzelt des Indersdorfer Volksfests

Grafik: BRK
Freitag, 10.4. von 15–20 Uhr
Karlsfeld Bürgerhaus
Allacher Straße 1
Freitag, 17.4. von 16–20 Uhr
Petershausen
Pfarrangerweg 1
Mittwoch, 29.4. von 16–20 Uhr
Donnerstag, 30.4. von 16–20 Uhr
Markt Indersdorf, Pfarrheim
Wasserturm Weg 30

Grafik: Annika Trautner
Impfquoten gegen FSME erhöhen!
Mit Ausnahme der Städte Augsburg und Schweinfurt ist ganz Bayern als Risikogebiet für die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) eingestuft. Obwohl die Ständige Impfkommission (STIKO) die Impfung für Personen in FSME-Risikogebieten ab dem Alter von einem Jahr empfiehlt, sind in Bayern nur 22,1% gegen FSME geimpft. Laut „VacMap“, dem vom RKI im Internet veröffentlichten Dashboard zum Impfgeschehen, schwankt dies regional zwischen 14% in der Stadt Aschaffenburg und 35% im Landkreis Regensburg. Dabei ist die Impfung eine einfache Möglichkeit der Prävention! FSME wird vornehmlich zwischen April und November übertragen. Für einen mehrjährigen Impfschutz sind 3 Impfungen nötig. Die ersten beiden Impfungen erfolgen im Abstand von 1 bis 3 Monaten, die dritte nach weiteren 5 bis 12 Monaten. Ab 14 Tagen nach der zweiten Impfung besteht für 90% ein für die laufende Saison ausreichender Schutz. Auffrischimpfungen sind dann alle 3 bis 5 Jahre empfohlen. Ergo: Je früher geimpft wird, desto besser!

Foto: pixel dreams | © iStock
Osterbrunnen in der Fränkischen Schweiz
Die Tradition der Osterbrunnen wird besonders in der Fränkischen Schweiz gelebt. Woher diese Tradition kommt? Es gibt verschiedene christliche Interpretationen, am häufigsten wird das österliche Schmücken der Brunnen aber auf die Wasserarmut in der Fränkischen Schweiz zurückgeführt. Trinkwasser war damals nicht selbstverständlich. In höher gelegenen Gebieten mussten Frauen teilweise bis in die 1950er Jahre Wasser aus dem Tal holen und mühsam den Berg hinaufschleppen. Als dann in den Dörfern Brunnen angelegt wurden, hat man diese wertgeschätzt und sich gut um sie gekümmert. Vor allem nach dem langen Winter hat man den Brunnen aus Freude und Dankbarkeit herausgeputzt. In Bieberbach befindet sich der größte Osterbrunnen der Fränkischen Schweiz, der mit mehr als 11.000 handbemalten Eiern geschmückt ist. Weitere Details hier.
Weitere Osterbräuche hier

