Pressemeldungen / Newsletter
Liebe Leserinnen und Leser,
in dieser Woche hatte das Thema unseres Dringlichkeitsantrags zwar einen sperrigen Namen – es ging aber um nicht weniger als die Handlungsspielräume im Naturschutz und in der Landwirtschaft. Wir möchten die sogenannte Wiederherstellungsverordnung der EU in ihrer jetzigen Form kippen, denn sie bedeutet für Landwirte, Kommunen und Verwaltungen vor allem überbordende Bürokratie.
Vor Ort – etwa bei der Deutschen Flugsicherung – und im Landtag haben sich unsere Arbeitskreise und Arbeitsgruppen mit Unternehmen, Experten und Verbänden ausgetauscht. Dabei wurden die unterschiedlichsten Themen besprochen: von den Verbesserungen in der Studentenstadt München über die Sicherheit von Frauen bis hin zur Attraktivität medizinischer Assistenzberufe.
Auf Bundesebene beschäftigen uns gerade die Reformen der Sozialen Pflegeversicherung – mit dem Pflege-Neuordnungsgesetz (PNOG) – und der Gesetzlichen Krankenversicherung – mit dem Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) – in besonderer Weise. In einem Antrag, der in dieser Woche vom Gesundheitsausschuss des Landtags beschlossen wurde, setzt sich die CSU-Fraktion dafür ein, den Pharmastandort Bayern zu schützen. Hier lesen Sie die entsprechende Pressemitteilung der CSU-Fraktion.
All das sind Themen, die die Menschen in Bayern bewegen. Lesen Sie mehr hierzu in meinem heutigen Newsletter – und darüber hinaus, was diese Woche ebenfalls wichtig war. Viel Freude dabei!
Mit allen guten Wünschen grüße ich Sie herzlich
Ihr
Bernhard Seidenath

Foto: CSU-Fraktion
Dringlichkeitsantrag zur EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur
In dieser Woche ging es im Dringlichkeitsantrag der CSU-Fraktion um die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur. Für Landwirte, Kommunen und Verwaltungen bedeutet sie vor allem überbordende Überwachungs‑, Dokumentations- und Berichtspflichten. Sie setzt einen unrealistischen Zeitrahmen und lässt klare Finanzierungsgrundlagen vermissen. Per Dringlichkeitsantrag möchte die CSU-Fraktion erreichen, dass die Verordnung ausgesetzt oder zumindest bürokratiearm umgesetzt wird.
Alexander Flierl, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz, stellte im Plenum klar: „Natur zu schützen, Arten zu erhalten, schlicht, unsere Schöpfung zu bewahren, ist unsere gemeinsame Verantwortung. Gerade Bayern hat in den letzten Jahren gezeigt, dass Naturschutz dann erfolgreich ist, wenn er gemeinsam mit den Menschen gestaltet wird und nicht gegen sie. Und genau deshalb sind wir gegen die europäische Wiederherstellungsverordnung in seiner jetzigen Form.” Unklare Vorgaben, Maßnahmen, mehr Bürokratie und mehr Vorschriften seien insbesondere das Problem. „Gleichzeitig bleiben viele Fragen unbeantwortet. Die EU darf nicht den Fehler machen, immer neue Ziele zu formulieren, ohne die praktische Umsetzung mitzudenken.”
Zum Redebeitrag von Alexander Flierl
Zur Pressemitteilung

Foto: CSU-Fraktion
Der Arbeitskreis für Gesundheit, Pflege und Prävention (AK GPP) kämpft seit langem für mehr Attraktivität für medizinische Assistenzberufe (MFA, ZFA, etc.). Deshalb hat er die beiden Projekte „DigiMFA“ und „MFA/ZFA-Kompass“ mitinitiiert, deren Ergebnisse im AK nun vorgestellt wurden.
„Wenn Praxen schließen, weil kein medizinisches Assistenzpersonal zur Verfügung steht, zeigt das, wie groß das Problem ist. Wir müssen die Attraktivität dieser Berufe weiter steigern. Nichtstun ist keine Alternative: Die Not in den Praxen ist zu groß“, unterstrich Vorsitzender Bernhard Seidenath.
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Foto: CSU-Fraktion
Gesundheitsministerin Judith Gerlach berichtete diese Woche in einer offenen Sitzung des Fraktionsvorstands über Maßnahmen zur Verbesserung der ambulanten Versorgung in Bayern. Ebenfalls zu Gast waren Dr. Christian Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender der
Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns und Dr. Wolfgang Ritter, Landesvorsitzender des
Bayerischen Hausärztinnen- und Hausärzteverbands, die gemeinsam mit den Abgeordneten diskutierten. Moderiert wurde die Runde vom gesundheits- und pflegepolitischen Sprecher der Fraktion, Bernhard Seidenath.

Foto: CSU-Fraktion
Zu den Reformen im Gesundheits- und Pflegebereich, den bereits vorgelegten Gesetzentwürfen zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz und dem Pflegeneuordnungsgesetz hat sich der Arbeitskreis für Gesundheit, Pflege und Prävention unter der Leitung von Bernhard Seidenath mit Vertretern der Freien Wohlfahrtspflege ausgetauscht. Beim Gespräch dabei waren unter anderen Sandra Schuhmann, Vorständin des Diakonischen Werkes Bayern, Sonja Schwab, Abteilungsleitung Soziale Dienste beim Caritasverband für die Diözese Würzburg und Patrick Bruhn, Abteilungsleiter Senioren und Pflege beim BRK-Landesverband.
Sie kritisierten die Reformvorschläge als „unstrukturierte Spargesetze“.
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Foto: Bernhard Seidenath
Am Donnerstag Morgen haben sich die pflegepolitischen Sprecher der Unions-Länderfraktionen online zusammen geschaltet, um über das geplante Pflege-Neuordnungs-Gesetz (PNOG) zu sprechen. Und über den Änderungsbedarf, den wir am geplanten Gesetz noch sehen. Wichtig ist für uns: der Bund muss der Sozialen Pflegeversicherung die 5,5 Milliarden Euro aus Corona-Zeiten ausgleichen! Und sich so am Ausgleich des großen Finanzdefizits beteiligen!

Foto: Bernhard Seidenath
Sein 10-jähriges Bestehen feiert der Burschen- und Madlverein Schwabhausen an diesem Wochenende mit einem riesigen Fest. Am Donnerstag-Abend fand der Auftakt mit Bieranstich und Grußworten der Ehrengäste statt, am morgigen Sonntag folgen dann Festgottesdienst mit Fahnenweihe und Festumzug durch den Ort. Die Organisatoren um Maximilian Weber haben sich eine gigantische Mühe gemacht — und alles bestens vorbereitet! Der Zuspruch am Auftakt-Abend gab ihnen Recht! Von Herzen wünsche ich ein rauschendes Fest! Und gratuliere herzlich zum Jubiläum!

Foto: Bernhard Seidenath
Das Foto zeigt von links mit Blick auf das volle Festzelt: Stephan Loock, Bürgermeister Wolfgang Hörl, mich, Fahnenmutter Angela Schuster, Bezirksrätin Stephi Burgmaier, unsere Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler, Ehrenbürger Josef Mederer, Landrat Stefan Löwl und Kappler-Bräu Hans Wiedemann.

Foto: Bernhard Seidenath
Die Schwabhauserinnen und Schwabhauser können an diesem Wochenende auch deshalb unbeschwert feiern, weil die Ehrenamtlichen des Roten Kreuzes da sind und für die sanitätsdienstliche Absicherung sorgen. Von Herzen Danke für dieses Engagement, namentlich an Sebastian Feldhofer (Zweiter von links) und Philipp Sosna (Mitte)!

Foto: Bernhard Seidenath
Seit Donnerstag bis zum heutigen Samstag findet in Dachau — im Rahmen eines Sprachenfests — der Bundeswettbewerb Fremdsprachen statt. Den Auftakt bildete am Donnerstag-Nachmittag eine festliche Begrüßung im Dachauer Schloss. Die Bigband des Josef-Effner-Gymnasiums (JEG) Dachau intonierte dabei in beeindruckender Weise unter anderem die Europa-Hymne.

Foto: Bernhard Seidenath
Der Oberstudiendirektor des JEG Dachau, Peter Mareis, begrüßte die Teilnehmenden, die aus ganz Deutschland angereist waren — und sich im Fremdsprachen-Wettstreit messen. Allen viel Freude und viel Erfolg!! Sprachkompetenzen werden auch in Zeiten künstlicher Intelligenz und moderner Übersetzungsprogramme von überragender Bedeutung bleiben!

Foto: Bernhard Seidenath
Am vergangenen Samstag hat in Andechs der Bezirksparteitag der CSU Oberbayern stattgefunden. Der CSU-Kreisverband Dachau war mit zwölf Delegierten stark vertreten, hier mit – von links – Josef Reischl, Johannes Kneidl, Bernd Wanka, Jörg Westermair, Bernhard Gaigl und – am Nachbartisch – Ramona Fruhner. Bei kaum einem Parteitag standen sowohl die Vergangenheit als auch die Gegenwart und die Zukunft so im Fokus wie bei diesem.

Foto: Bernhard Seidenath
Denn zugleich war dies die Feier zum 80. Geburtstag der CSU Oberbayern. Es gab keine Festreden, wohl aber vier Talkrunden, eine davon mit Landtagspräsidentin und CSU-Bezirksvorsitzender Ilse Aigner sowie Ministerpräsident und CSU-Vorsitzendem Markus Söder. Typisch Parteitag ist, dass ausreichend Zeit für Gespräche am Rande bleibt, hier mit Ilse Aigner und dem Schwabhauser CSU-Ortsvorsitzenden Josef Reischl. Die Fah
Das Bayerische Modellregionengesetz zeigt schon kurz nach seinem Inkrafttreten erste Erfolge: Seit dem 16. Mai wurden bereits 56 Anträge von bayerischen Städten, Gemeinden, Landkreisen und einer Verwaltungsgemeinschaft eingereicht. Das Spektrum reicht dabei von Befreiungen von einzelnen Rechtsnormen bis hin zu umfangreichen Befreiungspaketen.
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Gemeinsam mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner, dem Fraktionsvorsitzenden Klaus Holetschek und der wirtschaftspolitischen Sprecherin Kerstin Schreyer hat die Fraktion in dieser Woche an einem Parlamentarischen Abend mit Airbus Helicopters teilgenommen.
Als globaler Technologieführer mit Sitz in Donauwörth leistet Airbus Helicopters einen zentralen Beitrag zur Sicherheit in Europa – ob im Zivil‑, Rettungs- oder militärischen Bereich. Der Abend machte deutlich: Bayern ist nicht nur Wirtschaftsstandort, sondern auch Sicherheitsstandort – dank starker Unternehmen, innovativer Technologien und engagierter Fachkräfte.

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Der Arbeitskreis Innenpolitik hat die Zentrale der Deutschen Flugsicherung (DFS) am Flughafen München besucht. Bei dem Besuch erhielten die Abgeordneten einen umfassenden Einblick in die Arbeit einer der komplexesten Sicherheitsinfrastrukturen des Landes. Die DFS ist verantwortlich für die sichere und effiziente Abwicklung des Luftverkehrs im deutschen Luftraum – rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Vor Ort wurde deutlich, welch hohe Anforderungen an Technik, Personal und Krisenmanagement diese Aufgabe stellt. Der Besuch bot wertvolle Impulse für die innenpolitische Arbeit der Fraktion, insbesondere mit Blick auf die Themen Luftsicherheit, kritische Infrastruktur und den Schutz ziviler Einrichtungen.

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Unter diesem Titel fand in dieser Woche ein Werkstattgespräch der AG Frauen unter der Leitung von Barbara Becker statt. Bayern ist das sicherste Bundesland Deutschlands. Dennoch hat sich das subjektive Sicherheitsgefühl vieler Menschen – insbesondere von Frauen – verändert. Gewalt im öffentlichen Raum, sexualisierte Übergriffe und Hass im Netz führen dazu, dass öffentliche Räume nicht mehr von allen selbstverständlich genutzt werden.
Umso wichtiger ist der Austausch mit Expertinnen und Experten aus Praxis und Jugendarbeit. Zu Gast waren Vertreterinnen und Vertreter des Polizeipräsidiums Unterfranken, des Bayerischen Jugendrings sowie des Kreisjugendrings München-Stadt. Gemeinsam haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber gesprochen, wie Sicherheit gestärkt, Prävention verbessert und das Vertrauen in öffentliche Räume gefördert werden kann.

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Austausch mit Landrat Thomas Karmasin, Präsident des Bayerischen Landkreistags, in der Fraktionssitzung: Dabei wurde einmal mehr deutlich: Die Landkreise sind eine tragende Säule des Freistaats und die CSU-Fraktion steht zu den bayerischen Kommunen. Die Erwartungen des Landkreistages sind sich vor allem an die Bundesebene gerichtet: mehr finanzielle Handlungsspielräume, weniger Bürokratie und verlässliche Rahmenbedingungen. Bayern will durch das neu geschaffene Modellregionengesetz Vorbild für Bürokratieabbau sein: weniger Vorschriften, schnellere Verfahren, mehr Vertrauen vor Ort!
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Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek wurde in dieser Woche einstimmig zum Vorsitzenden der Hanns-Seidel-Stiftung gewählt. Er folgt damit auf den Europaabgeordneten Markus Ferber, der im Vorfeld angekündigt hatte, nicht mehr zu kandidieren.
Klaus Holetschek, bis zu seinem Einzug in den Deutschen Bundestag im Jahr 1998 als stellvertretender Abteilungsleiter des Förderungswerks selbst Mitarbeiter der Stiftung, tritt sein neues Ehrenamt bei der Hanns-Seidel-Stiftung mit sofortiger Wirkung an, er führt weiterhin die Landtagsfraktion.
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Die CSU-Fraktion setzt sich dafür ein, dass die im geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) vorgesehenen innovationsfeindlichen Markteingriffe, insbesondere der dynamisierte Herstellerabschlag, gestrichen oder zumindest deutlich abgemildert werden. Ziel ist, dass es auch weiterhin Planungssicherheit und Investitionsanreize für die pharmazeutische Industrie in Deutschland geben muss.
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Die Arbeitsgruppe Wehrpolitik besuchte gemeinsam mit dem Arbeitskreis Wirtschaft auf der ILA 2026 (Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung) in Berlin bayerische Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtbranche. Von Airbus, MBDA, Ariane Group und dem DLR bis hin zu kleinen mittelständischen Unternehmen: Mit knapp 100 Ausstellern war der Freistaat von allen Ländern am stärksten vertreten. Das zeigt einmal mehr: Bayern ist ganz klar der Defence-Standort Nummer Eins in Deutschland.

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Von den Fortschritten des „Aktionsplans Studentenstadt“ hat sich der Arbeitskreis Wissenschaft und Kunst mit Vorsitzenden Robert Brannekämper in dieser Woche mit eigenen Augen in der Studentenstadt München überzeugt.
Der Aktionsplan mit einem Gesamtvolumen in Höhe von fast vier Millionen Euro ist demnach voll im Zeitplan. Nach Beschwerden von Studentinnen und Studenten über unhygienische Zustände in der sogenannten Altstadt der Studentenstadt (mit Gebäuden aus den sechziger Jahren) hatte das Studierendenwerk München und Oberbayern im Frühjahr nicht nur das Management in der Studentenstadt neu aufgestellt und eine sofortige Reinigungskampagne gestartet, sondern auch unverzüglich die Schadensbehebung in Küchen, Bädern und Elektroanlagen in Auftrag gegeben, bis hin zu Kernsanierungen.

Grafik: pixabay
Verschwörungstheorien — Aufklärung oder Aluhut?
Wie man Verschwörungstheorien professionell analysiert
von
Privatdozent Dr. Andreas Edmüller (LMU)
am Donnerstag, den 09.07.2026 um 19.30 Uhr
im Schützensaal des Gasthauses Drei Rosen, Münchner Str. 5, Dachau
Die Frauen-Union Dachau lädt alle Interessierten ein.
Eintritt frei.

