Pressemeldungen / Newsletter
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ferienwochen sind auch im Landtag sitzungsfrei. So war es auch in der Karwoche, der ersten Woche der Osterferien. Gleichwohl stand der politische Betrieb nicht still. Im Gegenteil: im Gesundheits- und Pflegebereich sorgten die Vorschläge der „FinanzKommission Gesundheit“ für Gesprächsstoff, die am Montag vorgestellt wurden. Im Laufe der Woche befassten sich hiermit nicht nur eine große „DAK im Dialog“-Veranstaltung und die gesundheitspolitischen Sprecher der Unions-Landtags-Fraktionen, sondern auch eine Pressemitteilung der CSU-Landtagsfraktion, die Sie hier nachlesen können: Pressemitteilung zur GKV-Refomkommission
Im Landkreis Dachau hat der Kreistag letztmals in der alten Zusammensetzung getagt, ehe sich der neu gewählte Kreistag am 8. Mai konstituieren wird.
Mehr hierüber und zu diversen weiteren Veranstaltungen und Themen lesen Sie in meinem heutigen Newsletter.
Ich wünsche Ihnen nun eine informative Lektüre, gesegnete Ostertage und erholsame Ferien.
Mit allen guten Wünschen grüße ich Sie herzlich
Bernhard Seidenath

Foto: Bernhard Seidenath
DAK im Dialog: in der Hanns-Seidel-Stiftung in der Münchner Lazarettstraße ging es am Mittwoch um große Gesundheitspolitik: darum, wie die Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherung stabilisiert werden können. Die Gesamtbelastung aller Sozialabgaben könnte im Jahr 2035 erstmals die 50-Prozent-Marke erreichen. Wie kann die Beitragsspirale wieder gestoppt werden? Bei „DAK im Dialog“ stand heute deshalb die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eingesetzte „FinanzKommission Gesundheit“ im Mittelpunkt, die am Montag erstmals ihre Ergebnisse und Vorschläge präsentiert hatte. Geleitet wurde die Kommission von Professor Wolfgang Greiner, de

Foto: Bernhard Seidenath
Moderiert von Professor Andreas Beivers diskutierten anschließend unter anderem DAK-Vorstandschef Andreas Storm, CSU-Landtagsfraktionschef Klaus Holetschek und Professor Christian Karagiannidis, Mitglied der Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung, die Vorschläge der GKV-FinanzKommission. Auf dem Foto von rechts: GPA-Ehrenvorsitzender Dr. Christian Alex, GPA-Landesvorstandsmitglied Stefan Ulrich Klose, Pharmaspezialist Dr. Andreas Heigl und ich vor der Veranstaltung in gespannter Erwartung. Das Interesse war heute riesig! Wir dürfen auf die weitere Entwicklung gespannt sein.

Foto: Bernhard Seidenath
Mit Staatssekretär Tino Sorge aus dem Bundesgesundheitsministerium haben sich am Dienstag die gesundheitspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Unions-Landtagsfraktionen in einer Videoschalte ausgetauscht. Aufhänger waren die Vorschläge der Finanzkommission Gesundheit, die am Montag auf 483 (!) Seiten vorgelegt worden waren. Bis zur Sommerpause werden in Berlin noch diverse Gesetzentwürfe in den Bundestag eingebracht werden müssen: zur Notfallreform, zum Primärversorgungssystem und zur Stabilisierung der Kassenfinanzen. Diese Gesetzentwürfe müssen sitzen! Deshalb beginnt im Bundestag nun die wichtigste Zeit der Legislaturperiode!

Foto: Bernhard Seidenath
Mit dem Titel “Was braucht die Region? Medizinische Versorgung zwischen Reform und Realität” war eine Veranstaltung überschrieben, zu der der Bezirk Berchtesgadener Land/Traunstein des Wirtschaftsbeirats Bayern am Donnerstag letzter Woche gemeinsam mit der AOK Bayern und dem Informationskreis der Wirtschaft ins Forum Chiemgau nach Traunstein an den Stadtplatz eingeladen hatte. Mit am Podium saßen Dr. Tobias Hermann (links) von der AOK Bayern und Dr. Stefan Paech (rechts), Medizinischer Direktor der Kliniken Traunstein.

Foto: Bernhard Seidenath
In meinem Impulsstatement bin ich sowohl auf die ambulante als auch die stationäre Versorgung sowie die Versorgung mit Arzneimitteln eingegangen. Im Anschluss hat sich eine interessante Diskussion entsponnen. Außerordentlich gefreut hat mich, dass auch der frühere Bundesminister Dr. Peter Ramsauer mit seiner Frau dabei war. Ein inhaltlich gehaltvoller Abend in einer wunderbaren Stadt!

Foto: Bernhard Seidenath
Am Freitag letzter Woche hat in der CSU-Landesleitung in München der GPA-Landesvorstand getagt. (Rechts: GPA-Landesgeschäftsführerin Annika Trautner). Im Mittelpunkt waren die aktuellen gesundheits- und pflegepolitischen Entwicklungen in Berlin und in München gestanden. Aus Berlin berichtete uns dabei aus erster Hand MdB Professor Hans Theiss, unser GPA-Bezirksvorsitzender von München. Ein bewegender Moment für mich: am Vortag war in Berlin beschlossen worden, die Überkreuz-Lebendspende bei der Organtransplantation zu ermöglichen, wie ich es schon vor 28 Jahren (!) in einem Aufsatz gefordert hatte: MedR 1998, Seiten 253 bis 256…

Foto: Bernhard Seidenath
Am letzten Freitag hat der Dachauer Kreistag letztmalig in der alten Zusammensetzung getagt. Großes Thema war das Dachauer Krankenhaus und insbesondere der Umgang mit Beschwerden seitens der Patientinnen und Patienten oder des Personals. Darüber hinaus wurde in dieser Sitzung der Kreishaushalt für das laufende Jahr 2026 beschlossen. Das Foto zeigt CSU-Co-Fraktionsvorsitzenden Stefan Kolbe bei seiner Haushaltsrede. Am 8. Mai wird es in der neuen Kreistags-Zusammensetzung weiter gehen.

Foto: Bernhard Seidenath
Mal wieder Laientheater vom Feinsten! Mal wieder im „Theater am Stadtwald“ beim ASV Dachau. „Ach Du lieber Gott“ hat das Stück geheißen, dessen letzte Aufführung am letzten Samstag-Abend über die Bühne gegangen ist.

Foto: Bernhard Seidenath
Wieder mit Mimen, die ihr Geld auch mit der Schauspielerei verdienen könnten! Ebenso begeistert waren Günter und Melanie Fuchs (von rechts).

Foto: Bernhard Seidenath
„Wias lafft laffts…“: und es ist sehr gut gelaufen, das Theaterstück, das die Theater-Gruppe Hilgertshausen aktuell auf die Bühnenbretter des Häuserer-Saals zaubert. Vordergründig lustig, aber sehr tiefgründig, ja im Grunde ernst, weil vieles im Leben oft nur von Klitzekleinigkeiten abhängt…

Foto: Bernhard Seidenath
Danke an die Schauspielerinnen und Schauspieler – darunter die neue Indersdorfer Marktgemeinderätin Monika Geisenhofer (im roten Kleid) — und die gesamte Theater-Gruppe für den schönen Abend am letzten Sonntag!

Foto: Bernhard Seidenath
Im Pflegeheim Wollomoos habe ich am Mittwoch – zusammen mit Michaela Wintermayr-Greck von der „Integration mit Augenmaß“ (IMA) des Landratsamts Dachau – österliche Geschenke an die Bewohnerinnen und Bewohner verteilt. Die IMA hatte die Osterhasen und Karotten – wie inzwischen seit Jahren regelmäßig vor Ostern und auch vor Weihnachten – mit Asylbewerberinnen und Asylbewerbern aus dem Landkreis Dachau gebastelt. Die Freude der Beschenkten war riesig! Immer einer der schönsten Termine des Jahres!

Foto: Bernhard Seidenath
Antrittsbesuch beim künftigen Bürgermeister von Hebertshausen, Hans-Jürgen Schreier (Mitte). Und zwar nicht als Landtagsabgeordneter, sondern als BRK-Kreisvorsitzender. Und auch nicht allein, sondern mit BRK-Kreisgeschäftsführer Dennis Behrendt (rechts). Themen waren am Mittwoch in Ampermoching insbesondere die Situation der Kinderbetreuung in Hebertshausen sowie die neue BRK-Rettungswache, die es seit Jahresbeginn in der Gemeinde gibt. Es war ein sehr vertrauensvolles, offenes, konstruktives und einfach gutes Gespräch!

Foto’: Bernhard Seidenath
Der BRK-Kreisverband Dachau trauert um Rosi Tich, die wir heute mit einem Requiem in St. Jakob verabschiedet haben und die wir am Dachauer Stadtfriedhof zu Grabe tragen mussten. Mit Rosi Tich verliert die Dachauer Rot-Kreuz-Familie ein Urgestein, eine der aktivsten und prägendsten Persönlichkeiten der letzten Jahrzehnte. Vor etwas mehr als 60 Jahren war sie in die Bereitschaft Dachau eingetreten. Sie war auch bei den Anfängen der Dachauer Tafel dabei und hat sich von Anfang an in der und für die Aktion „Kinder für Kinder“ engagiert.

Foto’: Bernhard Seidenath
Sie war Bereitschaftsleiterin in Dachau und — zusammen mit Jörg Westermair – auch Kreisbereitschaftsleiterin. Sie hat viele Ehrungen seitens des Roten Kreuzes erfahren. Zu Recht! Denn Rosi Tichs Leben war Hilfe für andere. Wir werden sie nie vergessen. Unser tiefes Mitgefühl gehört ihrem Mann Werner und ihrer Familie.

Grafik; CSU-Kreativ
Bayerns Finanz- und Heimatminister
Albert Füracker
kommt zum
Politischen Frühschoppen
am Sonntag, 17. Mai um 11 Uhr
ins Festzelt des Indersdorfer Volksfests

Grafik: BRK
Freitag, 10.4. von 15–20 Uhr
Karlsfeld Bürgerhaus
Allacher Straße 1
Freitag, 17.4. von 16–20 Uhr
Petershausen
Pfarrangerweg 1
Mittwoch, 29.4. von 16–20 Uhr
Donnerstag, 30.4. von 16–20 Uhr
Markt Indersdorf, Pfarrheim
Wasserturm Weg 30

Grafik: Annika Trautner
Keine Kürzung der Honorare für Psychotherapie!
Gemäß § 87 Abs. 2c S. 8 SGB V überprüft der Bewertungsausschuss jährlich, ob die Höhe der psychotherapeutischen Leistungen angemessen ist. Dies führt nun zu einer Senkung der Vergütung um 4,5% ab 1.4.26. Angesichts der für März 2026 prognostizierten Inflationsrate von 2,7% ist diese Kürzung ein Schlag ins Gesicht der Leistungserbringer, der die Versorgung schlechter und die Wartezeit (noch) länger machen wird. Jeder Euro, der in psychotherapeutische Behandlung investiert wird, spart mehr als 3 Euro Folgekosten: durch weniger Krankenhausaufenthalte, geringere Krankengeldzahlungen und höhere Erwerbsbeteiligung. Je früher, desto besser: so wird Chronifizierung verhindert und Teilhabe gesichert. Der Bedarf an psychotherapeutischen Leistungen ist stark gestiegen. Die richtige Reaktion hierauf wäre eine Stärkung der Prävention; die komplett falsche ist eine Kürzung der Honorare! Das Höchste der Gefühle wäre eine Nullrunde. Im Interesse der Patienten muss der Bund die Selbstverwaltung zu Nachverhandlungen bewegen!
Die GKV-Reformkommission hat heute ihre Vorschläge zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung vorgelegt. Aus Sicht der CSU-Landtagsfraktion ist klar: Es braucht jetzt ein schlüssiges Gesamtpaket mit echten Strukturreformen, um die GKV-Finanzen langfristig in den Griff zu bekommen.
Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek:
„Gesundheit, Pflege, soziale Sicherung: All das hängt miteinander zusammen und muss ein stimmiges Ganzes ergeben. Statt jetzt jedes einzelne Detail zu zerpflücken, sollten wir uns auf das große Ganze konzentrieren: Eine dauerhafte Lösung mit dem Grundsatz, dass sich die Ausgaben an den Einnahmen orientieren müssen. Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben darf nicht weiter auseinandergehen. Es ist gut, dass die Kommission beides in den Blick genommen hat. Gleichzeitig gilt unverrückbar: Die gute Versorgung des Patienten muss stets im Mittelpunkt stehen.
Wir müssen das System wieder geraderücken und zukunftsfest machen. Eine bessere Patientensteuerung durch das Primärarztsystem ist der richtige Weg. Zusätzlich könnte ich mir ein befristetes Ausgabenmoratorium vorstellen, um die Finanzen der GKV in den Griff zu bekommen. Die Erwartungshaltung ist klar: Auch die Kassen sollten sich jetzt freiwillig auf den Weg machen und weitere Synergien suchen. Wenn alle ihren Beitrag leisten, muss auch der Staat sich beteiligen. Der Ausgleich der versicherungsfremden Leistungen für Bürgergeldempfänger aus Steuermitteln ist längst überfällig. Hier können die Einnahmen der Tabaksteuer sinnvoll eingesetzt werden. Zusätzliche Entlastungspotentiale bieten auch Entbürokratisierung und Vereinfachung. Verfahren müssen schlanker, schneller und einfacher werden.
Jetzt gilt es, auch die Praktiker einzubinden. Deutschland braucht wieder eine Konzertierte Aktion für das Gesundheits- und Pflegewesen, wie es sie schon einmal 1977 gab. Wir brauchen keine täglichen Einzelforderungen, sondern gemeinsames Handeln. Es ist jetzt Aufgabe der Politik, die Vorschläge der Kommission zu prüfen. Klar ist aber auch: Viel Zeit bleibt nicht. Was kurzfristig folgen muss, ist eine starke Pflegereform mit verlässlicher Hilfe für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige gleichermaßen. Mittelfristig müssen wir die Prävention massiv stärken. Unsere Gesellschaft braucht mehr Eigeninitiative, um selbst länger gesund zu bleiben.“
Bernhard Seidenath, gesundheitspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion:
„Was wir brauchen, ist ein umfassendes Reformpaket, das niemanden einseitig benachteiligt, die Kassen aus der Logik des dauernden Defizits befreit und die gute Versorgung der Menschen sichert. Jetzt müssen neben der Wissenschaft auch Praktiker, Patientenvertreter, Kassen und Parteien eingebunden werden. Alle Betroffenen müssen an einen Tisch. Nur wenn alle ihren fairen Beitrag leisten, schaffen wir ein Gesundheitssystem, das auch in zehn und zwanzig Jahren noch leistungsfähig, solidarisch und finanzierbar ist.“
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Gesundheit der Menschen in Bayern – das ist der Antrieb für unsere Arbeit im Arbeitskreis (AK) Gesundheit, Pflege und Prävention der CSU-Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag. Und dieser Newsletter zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig, aktuell und bedeutsam die Themen sind, mit denen wir uns befassen.
Demenz gehört zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Rund 270.000 Menschen über 65 Jahre leben derzeit im Freistaat mit dieser Erkrankung – und erschreckend wenige erhalten bislang überhaupt eine Diagnose. Mit dem Digitalen Demenzregister (digiDEM) Bayern und innovativen Biomarker-Tests arbeiten wir daran, das zu ändern: früher erkennen, besser versorgen, gezielt vorbereiten. Zugleich feiern wir ein wichtiges Jubiläum: Vor fünf Jahren trat das Bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz in Kraft. Seitdem stehen Hilfe, Würde und Selbstbestimmung im Mittelpunkt – und die Krisendienste Bayern haben bereits zehntausenden Menschen geholfen. Ein Erfolg, der uns anspornt, weiterzumachen.
Beim großen Apothekenprotest am Odeonsplatz haben wir gemeinsam mit tausenden Apothekerinnen und Apothekern ein klares Zeichen gesetzt: Die Vor-Ort-Apotheke ist unverzichtbar – und wir stehen fest an ihrer Seite, genauso wie an der Seite der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie der Hebammen. Denn auch die ambulante Versorgung, gerade im ländlichen Raum, braucht sowohl bewährte als auch mutige neue Ansätze. Unser Gespräch mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern hat gezeigt: Wir brauchen kurz- und langfristige Lösungen zugleich. Gleichzeitig hat uns der Besuch in der Sanitätsakademie der Bundeswehr deutlich gemacht, wie eng Gesundheitsschutz und Sicherheit miteinander verknüpft sind – starke Strukturen sind die Grundlage unserer Resilienz.
Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Arbeitskreis — Staatsministerin a.D. Carolina Trautner, Martin Mittag, Dr. Andrea Behr, Thorsten Freudenberger, Stefan Meyer, Helmut Schnotz und Sascha Schnürer — wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre und Ihnen und Ihren Familien erholsame, frohe und gesegnete Ostertage.
Herzliche Grüße,
Ihr Bernhard Seidenath

Foto: CSU-Fraktion
Früherkennung und Versorgung verbessern
Derzeit leben im Freistaat rund 270.000 Menschen über 65 Jahre mit Demenz. Im AK Gesundheit, Pflege und Prävention stellte Prof. Dr. Peter Kolominsky-Rabas vor, mit welchen Strategien das Digitale Demenzregister Bayern (digiDEM Bayern) die Früherkennung und Versorgung verbessern will. digiDEM Bayern ist ein in Deutschland einzigartiges Demenzregister mit inzwischen 3.355 Teilnehmenden, 235 Demenz-Screeningtagen und 291 Forschungspartnern. Schätzungen zufolge erhält derzeit nur etwa jeder zehnte Betroffene in Bayern überhaupt eine Demenzdiagnose. Diskutiert wurden mit Prof. Dr. Matthias Arnold vom Helmholtz Zentrum München auch innovative Ansätze mit Biomarker-Bluttests als niedrigschwelligem ersten Diagnoseschritt. „Unser Ziel ist es, Demenz früher zu erkennen, Versorgungslücken transparent zu machen und Bayern systematisch auf neue Therapieoptionen vorzubereiten”, so Bernhard Seidenath, Vorsitzender des Arbeitskreises.
Weitere Details zum Termin hier
Krisendienste Bayern haben zehntausenden Menschen geholfen
Vor fünf Jahren trat das Bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz in Kraft – und läutete damit einen echten Paradigmenwechsel in der bayerischen Gesundheitspolitik ein. Statt Zwang und Unterbringung rücken seitdem Hilfe, Würde und Selbstbestimmung in den Mittelpunkt. Die Krisendienste Bayern sind heute flächendeckend und rund um die Uhr unter der kostenlosen Nummer
0800 / 655 3000 erreichbar und haben bereits zehntausenden Menschen in psychischen Krisen geholfen. Ein Modell, das inzwischen bundesweit Schule macht. Hemut Schnotz, auch Mitglied im Sozialausschuss im Landtag, unterstreicht: “Jeder Mensch in Bayern muss im Krisenfall schnell, niedrigschwellig und in Würde Hilfe erhalten. Deshalb treiben wir auch den Ausbau barrierefreier Zugänge, insbesondere durch Online-Beratungsangebote, mit Nachdruck voran.”
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Tausende Apotheker aus ganz Bayern beim großen Apothekenprotest in München.
Klares Bekenntnis zu den Apotheken vor Ort
Am Odeonsplatz in München haben sich Tausende Apothekerinnen und Apotheker aus ganz Bayern zum großen Apothekenprotest versammelt. Dabei waren unter anderem – von links – der Dachauer Apotheker Max Lernbecher, Dr. Sonja Mayer, 1. Vizepräsidentin der Bayerischen Landesapothekerkammer (BLAK), CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek, Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands, BLAK-Präsidentin Franziska Scharpf und Bernhard Seidenath. Carolina Trautner, Vorsitzende des Landesgesundheitsrats und selbst Apothekerin, und Seidenath sprachen dabei gemeinsam zur Versammlung. “Apotheker sind die einzigen, die man ohne Termin aufsuchen kann, wenn man ein gesundheitliches Problem hat. Wir erinnern an den Koalitionsvertrag auf Bundesebene und sein klares Bekenntnis zur Vor-Ort-Apotheke — diese Aussagen, die vor allem auf die CSU zurückgehen, auf Klaus Holetschek, Emmi Zeulner und Stephan Pilsinger, müssen nun umgesetzt werden! Als CSU-Gesundheitspolitiker im Landtag stehen wir voll an der Seite der Apothekerinnen und Apotheker!”
Dringlichkeitsantrag vom 11. Dezember 2025

Foto: CSU-Fraktion
Ambulante Versorgung stärken
Die medizinische Versorgung, gerade im ambulanten Bereich, steht auch in Bayern zunehmend unter Druck – vor allem im ländlichen Raum. Das wurde auch beim Austausch des AK Gesundheit, Pflege und Prävention mit Dr. Wolfgang Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), Dr. Lena Eschenbacher (better.clinics) und Thomas Reitmeier (digitech GmbH) deutlich. Fazit des Austauschs: Neben langfristigen Instrumenten wie der Landarztquote, den Medizinstipendien im In- und Ausland oder der Niederlassungsförderung für Ärzte braucht es kurzfristig wirksame, innovative Lösungen. Martin Mittag, Abgeordneter aus Oberfranken und Mitglied im Gesundheitsausschuss, bringt es auf den Punkt: „Wir müssen auf allen Ebenen entschlossen handeln – mit klugen Reformen und mutigen Innovationen, damit die medizinische Versorgung in allen Regionen Bayerns verlässlich bleibt.“
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