Pressemel­dun­gen / Newsletter

Aus dem Arbeit­skreis für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion 13.2.2026

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Jahr 2026 ist ein Jahr der Entschei­dun­gen – in unseren Städten und Gemein­den eben­so wie in der Gesund­heit­spoli­tik. Die anste­hen­den Kom­mu­nal­wahlen am 8. März lenken den Blick beson­ders darauf, was Poli­tik konkret vor Ort bewirkt. Ger­ade im Gesund­heits- und Pflege­bere­ich zeigt sich täglich, wie eng Lan­despoli­tik und kom­mu­nale Ver­ant­wor­tung miteinan­der ver­bun­den sind: Ob ambu­lante oder medi­zinis­che Ver­sorgung durch Haus- und Fachärzte, Kranken­hausver­sorgung, Pflegeange­bote, Not­fall­struk­turen oder Präven­tion – am Ende geht es immer um Leben­squal­ität in unseren Heimatorten.

Als Arbeit­skreis für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­­tags­frak­­tion arbeit­en wir deshalb mit Nach­druck daran, die Ver­sorgung in Bay­ern zukun­fts­fest aufzustellen. Wir wollen Fachkräfte gewin­nen, Inno­va­tio­nen ermöglichen, Bürokratie abbauen und gle­ichzeit­ig die Men­schlichkeit im Gesund­heitswe­sen stärken. Unser Anspruch ist klar: Lösun­gen entwick­eln, die nicht nur auf dem Papi­er beste­hen, son­dern bei den Men­schen ankommen.

Denn eines gilt heute mehr denn je: Eine starke Gesund­heitsver­sorgung begin­nt vor Ort – und braucht poli­tis­che Entschei­dun­gen mit Weit­blick. Dieser Newslet­ter gibt Ihnen einen Ein­blick in unsere aktuelle Arbeit. Er zeigt: Wir reden nicht nur über Prob­leme, wir arbeit­en an Lösun­gen. In diesem Sinne wün­sche ich Ihnen — zusam­men mit meinen Kol­legin­nen und Kol­le­gen Staatsmin­is­terin a.D. Car­oli­na Traut­ner, Mar­tin Mit­tag, Dr. Andrea Behr, Thorsten Freuden­berg­er, Ste­fan Mey­er, Hel­mut Schnotz und Sascha Schnür­er — eine span­nende Lek­türe unseres Newsletters.

Ihr
Bern­hard Sei­de­nath, MdL

Life Safer Daten­bank 13.2.2026
Förderbescheidübergabe mit Innenstaatssekretär Sandro Kirchner (von links), Sascha Schnürer, Pierre-Enric Steiger und AK-Vorsitzenden Bernhard Seidenath. Foto: CSU-Fraktion

Förderbeschei­düber­gabe mit Innen­staatssekretär San­dro Kirch­n­er (von links), Sascha Schnür­er, Pierre-Enric Steiger und AK-Vor­sitzen­­den Bern­hard Sei­de­nath. Foto: CSU-Fraktion

Mehr Leben retten
Auf Ini­tia­tive der CSU-Land­­tags­frak­­tion fördert Bay­ern den Auf­bau ein­er zen­tralen AED-Daten­bank in Bay­ern. Mit der „Life­SaverDB“ wer­den alle öffentlich zugänglichen Defib­ril­la­toren erst­mals bay­ern­weit erfasst, ver­wal­tet und vor allem schnell auffind­bar gemacht. Dafür wer­den 340.000 Euro als ein­ma­lige Pro­jek­t­förderung bere­it­gestellt. Sascha Schnür­er betont: “Unser Ziel ist klar: Im Not­fall zählt jede Minute. Je schneller ein Defib­ril­la­tor gefun­den wird und damit zum Ein­satz kom­men kann, desto größer sind die Überlebenschancen.”

Pro­jek­t­träger ist die Björn-Steiger-Stiftung in Koop­er­a­tion mit der Deutschen Herzs­tiftung. Die tech­nis­che Umset­zung übern­immt CardiLink.

Bei der Über­gabe des Förderbeschei­ds durch Staatssekretär San­dro Kirchner im Bay­erischen Land­tag waren außer­dem Pierre-Enric Steiger sowie Dr. Sinann Al Najem dabei – gemein­sam mit weit­eren Mit­gliedern des Arbeit­skreis­es Gesund­heit sowie Kom­mu­nale Fra­gen, Innere Sicher­heit und Sport.

Pflegeaus­bil­dung: Erfol­gre­ich begleit­en statt abbrechen 13.2.2026
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Wie kön­nen wir dazu beitra­gen, dass mehr Pflege-Auszu­­bildende ihre Aus­bil­dung erfol­gre­ich abschließen? Diese Frage stand im Mit­telpunkt der jüng­sten Sitzung des Arbeit­skreis­es für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­­tags­frak­­tion. Fakt ist: Bay­ern braucht deut­lich mehr Nach­wuchs im Bere­ich der Pflege – gle­ichzeit­ig liegt die Abbruchquote bei rund einem Drit­tel. Ein vielver­sprechen­der Ansatz ist das Pro­jekt ejsa care der Evan­ge­lis­chen Jugend­sozialar­beit e.V an drei Pflegeschulen in Augs­burg, Rothen­burg und Fürth, das dank ein­er Ini­tia­tive der CSU-Land­­tags­frak­­tion ges­tartet wer­den kon­nte. Klar ist: Jed­er ver­hin­derte Aus­bil­dungsab­bruch ist ein Gewinn – für die jun­gen Men­schen eben­so wie für die pflegerische Ver­sorgung in Bay­ern. Men­schen­würdi­ge Pflege sicherzustellen, ist und bleibt eine Schick­sals­frage der Nation!
Mehr zum Pro­jekt ejsa erfahren Sie hier

Konz­ertierte Aktion im bay­erischen Gesund­heitswe­sen 13.2.2026
Foto: CSU-Landtagsfraktion

Foto: CSU-Land­­tags­frak­­tion

Staatssekretär Tino Sorge zu Besuch
Auf Ini­tia­tive der CSU-Land­­tags­frak­­tion haben sich auf Ein­ladung von Frak­tionsvor­sitzen­dem Klaus Holetschek und dem gesund­heit­spoli­tis­chen Sprech­er Bern­hard Sei­de­nath bay­erische Spitzen­vertreterin­nen und ‑vertreter des Gesund­heitswe­sens zu einem Aus­tausch im Rah­men ein­er Konz­ertierten Aktion getrof­fen. Anlass war der Besuch des Par­la­men­tarischen Staatssekretärs im Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­teri­um, Tino Sorge, in München. Das Tre­f­fen stand im Zeichen ein­er engen Verbindung von Poli­tik, Prax­is und Wis­senschaft. Neben den Gesprächen im Land­tag besucht­en die Poli­tik­er das Klinikum Rechts der Isar der Tech­nis­chen Uni­ver­sität München, wo aktuelle Entwick­lun­gen im Bere­ich Brain-Com­put­er-Inter­­faces vorgestellt wur­den. Ein weit­er­er Pro­gramm­punkt war der Aus­tausch mit Nobel­preisträger Prof. Fer­enc Krausz im Cen­tre for Advanced Laser Appli­ca­tions (Foto), in dessen Rah­men über Fortschritte in der moleku­laren Früh­di­ag­nos­tik und die glob­ale Ini­tia­tive „Pro­tect­ing Health“ zur Stärkung der Präven­tivmedi­zin disku­tiert wurde. Mit der Konz­ertierten Aktion bekräftigt die CSU-Frak­­tion ihren Anspruch, die Zukun­ft der Gesund­heit­spoli­tik aktiv zu gestal­ten – fundiert, ver­net­zt und getra­gen von einem klaren Beken­nt­nis zu Forschung, Präven­tion und Zusammenarbeit.
Pressemit­teilung

Kranken­haus­re­form in Bay­ern 13.2.2026
Foto: BKG / Eduard Fuchshuber

Foto: BKG / Eduard Fuchshuber

Klinikland­schaft im Umbruch
Auf Ein­ladung der Bay­erischen Kranken­haus­ge­sellschaft (BKG) tauscht­en sich am 4. Feb­ru­ar im Rah­men eines par­la­men­tarischen Früh­stücks Abge­ord­nete des Bay­erischen Land­tags mit Vertreterin­nen und Vertretern der Kliniken über die aktuelle Lage der Kranken­häuser sowie die Umset­zung der Kranken­haus­re­form in Bay­ern aus. Deut­lich wurde dabei: Die wirtschaftliche Sit­u­a­tion viel­er Häuser bleibt anges­pan­nt, zugle­ich laufen bere­its umfan­gre­iche Vor­bere­itun­gen für die neue Leistungsstruktur.

Für den Vor­sitzen­den des Auss­chuss­es für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion, Bern­hard Sei­de­nath, ist klar: „Die Kranken­haus­re­form ist kein Sprint, son­dern eine Struk­turentschei­dung für Jahrzehnte. Umso wichtiger sind Pla­nungssicher­heit, prak­tik­able Rah­menbe­din­gun­gen und eine auskömm­liche Finanzierung. Bay­ern wird seine Kranken­häuser weit­er­hin eng auf diesem Trans­for­ma­tion­sweg begleit­en.“ Thorsten Freuden­berg­er bekräftigte dieses Ziel „eine dauer­haft tragfähige und zukun­ftssichere sta­tionäre Ver­sorgung“ sicherzustellen.
Weit­ere Informationen

Stipen­di­en­pro­gramm 13.2.2026
Foto: CSU-Landtagsfraktion

Foto: CSU-Land­­tags­frak­­tion

Im EU-Aus­­land Medi­zin studieren
Um die medi­zinis­che Ver­sorgung ins­beson­dere im ländlichen Raum langfristig zu sich­ern, stellt der Freis­taat Bay­ern auf Ini­ti­taive der CSU-Land­­tags­frak­­tion Stipen­di­en für ein Medi­zin­studi­um im EU-Aus­­land bere­it. 2025 wur­den bere­its 23 Stipen­di­en vergeben, weit­ere 77 fol­gen noch in diesem Jahr. Der gesund­heit­spoli­tis­che Sprech­er, Bern­hard Sei­de­nath, warb auch kür­zlich im Plenum des Bay­erischen Land­tags für das neue Pro­gramm: Ana­log zur Lan­darztquote erfol­gt die Ver­gabe kün­ftig auf Basis der Ergeb­nisse im Medi­zin­ertest, ein­er medi­zinis­chen Vor­bil­dung sowie ehre­namtlichen Engage­ments vor Ort. Die Abiturnote spielt bei der Auswahl aus­drück­lich keine Rolle. Darüber hin­aus wurde eine soziale Kom­po­nente inte­gri­ert: Bei gle­ich­er Eig­nung entschei­det kün­ftig auch die finanzielle Bedürftigkeit der Bewer­berin­nen und Bewerber.

Im Gegen­zug verpflicht­en sich die Stipen­di­atin­nen und Stipen­di­at­en, nach Abschluss ihrer Facharztweit­er­bil­dung min­destens fünf Jahre im ländlichen Bay­ern zu praktizieren.
Rede­beitrag von Bern­hard Seidenath

Bay­erisch­er Zukun­ftspakt 13.2.2026
Grafik: CSU-Landtagsfraktion

Grafik: CSU-Land­­tags­frak­­tion

Reha­bil­i­ta­tion zukun­fts­fest aufstellen
Reha­bil­i­ta­tion ist weit mehr als Nach­sorge: Sie ermöglicht Men­schen nach Krankheit oder Unfall ein selb­st­bes­timmtes Leben und trägt zugle­ich dazu bei, Pflege, Kranken­häuser und Sozialver­sicherungssys­teme nach­haltig zu ent­las­ten. Die CSU-Land­­tags­frak­­tion hat auf Ini­tia­tive des AK Gesund­heit, Pflege und Präven­tion den Bay­erischen Reha-Zukun­ftspakt ver­ab­schiedet, der die Reha­bil­i­ta­tion zukun­fts­fest weit­er­en­twick­eln soll. Im Fokus ste­hen, wie Ste­fan Mey­er erläuterte, unter anderem eine bessere wirtschaftliche Absicherung der Ein­rich­tun­gen, weniger Bürokratie, eine gezielte Stärkung der geri­atrischen Reha­bil­i­ta­tion sowie eine Aus­bil­dung­sof­fen­sive gegen den Fachkräfte­man­gel. Auch die Verzah­nung von medi­zinis­ch­er und beru­flich­er Wiedere­ingliederung, sek­torenüber­greifend­er Ver­sorgung sowie Dig­i­tal­isierung und Kün­stliche Intel­li­genz sollen vor­ange­bracht werden.
Bay­erisch­er Reha-Zukunftspakt

On Tour: Besuch beim Phar­ma-Großhändler NOWEDA 13.2.2026
Der AK GPP unterwegs - mit dabei von links Benjamin Miskowitsch, Bernhard Seidenath und Carolina Trautner. Foto: CSU-Landtagsfraktion

Der AK GPP unter­wegs — mit dabei von links Ben­jamin Miskow­itsch, Bern­hard Sei­de­nath und Car­oli­na Traut­ner. Foto: CSU-Landtagsfraktion

In Bergkirchen/ Land­kreis Dachau
Der Arbeit­skreis für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­­tags­frak­­tion war zu Gast bei der NOWE­­DA-Nieder­las­­sung in Bergkirchen. Im Mit­telpunkt des inten­siv­en Aus­tauschs standen die aktuelle Sit­u­a­tion der Apotheken, die Sich­er­stel­lung der flächen­deck­enden Arzneimit­telver­sorgung sowie die beson­dere Rolle der NOWEDA als Apothek­ergenossen­schaft. Staatsmin­is­terin a.D. Car­oli­na Traut­ner, selb­st Apothk­erin und stv. Vor­sitzende des AK Gesund­heit unter­strich: „Wir brauchen gestärk­te Apotheken für eine ver­lässliche Ver­sorgung und dafür wer­den wir uns in Berlin ein­set­zen. Eine ver­lässliche Ver­sorgung gelingt nur, wenn das Apotheken­hono­rar, wie im Koali­tionsver­trag vorge­se­hen, angepasst wird und wenn für Ver­sand- und Vor-Ort-Apotheken die gle­ichen Spiel­regeln gel­ten, etwa bei Küh­lket­ten und Nach­weispflicht­en.“ Bern­hard Sei­de­nath ergänzte: „Apotheken brauchen Ver­lässlichkeit und Sta­bil­ität. Die flächen­deck­ende und sichere Arzneimit­telver­sorgung darf nicht durch wirtschaftliche Schwierigkeit­en und Bürokratie gefährdet werden.“

Neue Ret­tungein­satzs­fahrzeuge 13.2.2026
Großer Termin: Sechs neue Rettungseinsatzfahrzeuge (REF), die im Rahmen des erweiterten Probebetriebs in den bayerischen Rettungsdienst starten, sind vor einigen Tagen in den Dienst gestellt worden. Foto: Tanja Knieler

Großer Ter­min: Sechs neue Ret­tung­sein­satz­fahrzeuge (REF), die im Rah­men des erweit­erten Probe­be­triebs in den bay­erischen Ret­tungs­di­enst starten, sind vor eini­gen Tagen in den Dienst gestellt wor­den. Foto: Tan­ja Knieler

Probe­be­trieb wird auf weit­ere Land­kreise ausgeweitet
Sechs neue Ret­tung­sein­satz­fahrzeuge (REF), die im Rah­men des erweit­erten Probe­be­triebs in den bay­erischen Ret­tungs­di­enst starten, sind vor eini­gen Tagen in den Dienst gestellt wor­den. Bay­erns Innen­min­is­ter Joachim Her­rmann unter­strich dabei die Bedeu­tung mod­ern­er und leis­tungs­fähiger Struk­turen in der Not­fal­lver­sorgung. Das Pro­jekt geht auf eine Ini­tia­tive des Arbeit­skreis­es Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­­tags­frak­­tion zurück. Nach einem erfol­gre­ichen Pilot­pro­jekt im Ret­tungs­di­en­st­bere­ich Regens­burg wird das Konzept nun auf die Stan­dorte Ans­bach, Dachau, Rosen­heim und Würzburg aus­geweit­et. Langfristig sollen die REF im gesamten Freis­taat reg­ulär einge­set­zt wer­den. Ziel ist es, Pati­entin­nen und Patien­ten schneller und pass­ge­nauer zu ver­sor­gen und gle­ichzeit­ig den Ret­tungs­di­enst spür­bar zu ent­las­ten. Hel­mut Schnotz, der als Mit­glied des Arbeit­skreis­es Gesund­heit das Pro­jekt forciert hat­te, betonte: “Die Ret­tung­sein­satz­fahrzeuge sind mit jew­eils einem erfahre­nen Not­fall­san­itäter beset­zt und kom­men ins­beson­dere bei Ein­sätzen zum Ein­satz, bei denen häu­fig kein Trans­port in eine Klinik erforder­lich ist. Sie ermöglichen eine pass­ge­naue Ver­sorgung vor Ort und sor­gen dafür, dass Ret­tungswa­gen dort ver­füg­bar bleiben, wo sie drin­gend gebraucht werden.“

Angesichts stetig steigen­der Ein­satz­zahlen im Ret­tungs­di­enst sieht der Arbeit­skreis in den Ret­tung­sein­satz­fahrzeu­gen einen wichti­gen Baustein für eine zukun­fts­feste Notfallversorgung.

Pflege-Übungs-Wohn­mo­bil 13.2.2026
Foto: Tanja Knieler

Foto: Tan­ja Knieler

Cam­p­ing-Urlaub trotz Pflegebdürftigkeit
Auf dem Gelände des Wohn­­mo­­bil-Händlers „Der Freis­taat“ in Sulze­moos ist das neue Pflege-Übungs-Wohn­­mo­­bils (PÜWoMo) vorgestellt wor­den. Auf Ini­tia­tive von Bern­hard Sei­de­nath (Vor­sitzen­der des AK Gesund­heit) und im Bei­sein der Pflege­beauf­tragten der Bun­desregierung, Katrin Staffler, nutzten zahlre­iche Akteurin­nen und Akteure aus dem Bere­ich Pflege und Unter­stützung pfle­gen­der Ange­höriger die Gele­gen­heit zum Aus­tausch und informierten sich über das in Bay­ern bis­lang einzi­gar­tige Ange­bot, das aus der Arbeit des Pflege-Übungszen­trums (PÜZ) in Grabfeld-Rhön her­vorge­gan­gen ist.

Das PÜWoMo richtet sich an pflegebedürftige Men­schen und ihre Ange­höri­gen und ermöglicht es während eines Übungs-Aufen­thalts, unter fach­lich­er Begleitung real­is­tisch zu erproben, ob und wie ein Urlaub trotz gesund­heitlich­er Ein­schränkun­gen gelin­gen kann. In einem Stan­­dard-Wohn­­mo­­bil unter 3,5 Ton­nen, welch­es auf einem Stellplatz in räum­lich­er Nähe zum PÜZ und zur bar­ri­erear­men Therme Bad Königshofen ste­ht, wer­den typ­is­che All­t­agssi­t­u­a­tio­nen durchge­spielt, Äng­ste abge­baut und konkrete Unter­stützungsange­bote aufgezeigt. Ziel ist es, pfle­gende Ange­hörige zu ent­las­ten, Sicher­heit zu ver­mit­teln und neue Per­spek­tiv­en für mehr Leben­squal­ität zu eröffnen.
Der Arbeit­skreis Gesund­heit unter­stützt das Konzept bere­its seit län­ger­er Zeit und sieht darin einen wichti­gen Baustein, um pfle­gende Ange­hörige prax­is­nah zu stärken. Per­spek­tivisch soll das Pflege-Übungs-Wohn­­mo­­bil im Rah­men ein­er Road­show auch an weit­eren Stan­dorten einge­set­zt und ein­er bre­it­en Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Weit­ere Informationen

Safe­ty Camp 2026“ in Augs­burg 13.2.2026
Foto: Susanne Dietrich

Foto: Susanne Dietrich

Patien­ten­sicher­heit im Fokus
Das „Safe­ty Camp 2026“ in Augs­burg hat das The­ma „Sicher­heit“ der Pati­entin­nen und Patien­ten in den Mit­telpunkt gerückt. Der Schutz vor Behand­lungs­fehlern war dabei eben­so ein The­ma wie die Auf­stel­lung und Resilienz unseres Gesund­heitswe­sens in Krisen- und Katas­tro­phen­zeit­en. Prof. Klaus Mark­staller, Ärztlich­er Direk­tor des Uniklinikums Augs­burg hat­te hierzu ein hochkarätiges Experten­feld zusam­mengestellt. Unter der Über­schrift „Ermöglichen statt reg­ulieren – wie viel Bürokratie braucht die Patien­ten­sicher­heit“ hat auch AK-Vor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath ein Pan­el bestrit­ten. Sein Faz­it: „Gut, dass es das ‚Safe­ty Camp’ gab! Wichtig, dass diese The­men aufge­grif­f­en wur­den und ein Podi­um gefun­den haben! Und schön, dass so viele Inter­essierte da waren! Dies war erst der Auftakt!”

Hebam­men­hil­fever­trag 13.2.2026
Foto/Grafik: Pixaby

Foto/Grafik: Pix­a­by

CSU-Frak­­tion kämpft für faire Bezahlung
Mit einem Dringlichkeit­santrag haben CSU-Frak­­tion und Freie Wäh­ler eine schnelle Evaluierung des Hebam­men­hil­fever­trags gefordert. Ziel ist eine faire Vergü­tung und der Schutz des Geburtshil­fesys­tems, das für Fam­i­lien in ganz Bay­ern unverzicht­bar ist. Bern­hard Sei­de­nath, gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er der CSU-Land­­tags­frak­­tion betonte: „Der weit über­wiegende Teil aller Geburten in Bay­ern wird von freiberu­flichen Beleghe­bam­men begleit­et. Ohne sie ger­at­en ganze Regio­nen in Ver­sorgungslück­en. Wir fordern die Ver­tragspart­ner auf, Ver­ant­wor­tung zu übernehmen und eine angemessene Lösung zu finden.“

Car­oli­na Trautner, stel­lvertre­tende Vor­sitzende im Arbeit­skreis Gesund­heit, Pflege und Prävention:
„Fam­i­lien müssen bei Schwanger­schaft und Geburt die best­mögliche Ver­sorgung bekom­men, die nicht von Vergü­tungs­fra­gen abhängig sein darf. Um eine Kündi­gungswelle bei den Hebam­men zu ver­hin­dern, müssen die seit Inkraft­treten des neuen Ver­trags vor­liegen­den Abrech­nungszahlen bew­ertet wer­den, um zeit­nah Anpas­sun­gen am Ver­trag anzuschieben!”

Auch Dr. Andrea Behr betonte: „Dass die Beleghe­bam­men bis zu 20 Prozent weniger ver­di­enen, darf so nicht hin­genom­men werden.“

Dringlichkeit­santrag

Im Aus­tausch 13.2.2026
Foto: CSU-Landtagsfraktion

Foto: CSU-Land­­tags­frak­­tion

Wie Präven­tion vor Pflegebedürftigkeit schützen kann
Wie kön­nen Senioren länger mobil bleiben und das Gesund­heitssys­tem ent­lastet wer­den? Zu diesen zen­tralen Fra­gen haben sich MdL Ste­fan Mey­er (im Bild links) und Ben­jamin Sigl, erster Vor­stand der Vere­ini­gung selb­st­ständi­ger Phys­io­ther­a­peuten (VSP e. V.) im Bäder­dreieck, in Pock­ing aus­ge­tauscht. Dabei wurde schnell klar: Effek­tive Präven­tion ist der Schlüs­sel, um die Selb­st­ständigkeit im Alter zu erhal­ten und langfristig Kosten im Pflege­sek­tor einzusparen.

Werk­stattge­spräch im Bay­erischen Land­tag: Traumahil­fe ver­lässlich sich­ern 13.2.2026

Trau­ma­tis­che Erfahrun­gen erhöhen das Risiko für psy­chis­che Erkrankun­gen wie Post­trau­ma­tis­che Belas­tungsstörun­gen (PTBS), Angst­störun­gen oder Depres­sio­nen. Ein­rich­tun­gen wie die Nico­laidis Young­Wings Stiftung, die AETAS-Kinder­s­tiftung, PSU Akut oder Ver­waiste Eltern und trauernde Geschwis­ter e.V. leis­ten hier unverzicht­bare Arbeit: Sie unter­stützen Betrof­fene frühzeit­ig und schließen Ver­sorgungslück­en – häu­fig über­wiegend durch Spenden finanziert.

Beim Folge-Werk­s­tattge­spräch im Bay­erischen Land­tag stand daher vor allem die Frage der dauer­haften Finanzierung im MIt­telpunkt. „Das Ziel ist klar: Pla­nungssicher­heit und eine ver­lässliche Finanzierung – möglichst auch von Seit­en des Freis­taats. Denn im Zeital­ter der Präven­tion gilt es, ins­beson­dere psy­chis­che Krankheit­en gar nicht erst entste­hen zu lassen“, so Seidenath.
Mehr zum Gespräch hier

FOS Karls­feld spendet 600 Euro an “Per­spek­tiv­en für Burk­i­na Faso” 8.2.2026

Die Fachober­schule (FOS) Karls­feld öffnet jedes Jahr am zweit­en Sam­stag nach den Wei­h­nachts­fe­rien ihre Türen für Besucherin­nen und Besuch­er. Beim Tag der offe­nen Tür informieren Lehrkräfte und Schü­lerin­nen und Schüler über die ver­schiede­nen Aus­bil­dungsrich­tun­gen und Fäch­er. Für das leib­liche Wohl sor­gen tra­di­tionell die Fach­schaften Deutsch und Spanisch: Während die Deutschlehrkräfte gemein­sam mit Helferin­nen und Helfern Kuchen anbi­eten, ver­wöh­nt die Spanisch-Fach­schaft die Gäste mit Tapas.

Das Beson­dere: An den Stän­den wird kein fes­ter Preis ver­langt. Stattdessen wer­den die Besucherin­nen und Besuch­er gebeten, eine frei­willige Spende in die bere­it­gestell­ten Box­en zu wer­fen. Die Ein­nah­men fließen seit mehreren Jahren an den Vere­in Per­spek­tiv­en für Burk­i­na Faso e. V., der sich in dem west­afrikanis­chen Land für Bil­dung, Gesund­heit und Energiepro­jek­te ein­set­zt – in einem der ärm­sten Län­der der Welt.

Let­zte Woche über­gab die FOS Karls­feld die diesjährige Spende offiziell an den Vere­insvor­stand Bern­hard Sei­de­nath, den neuen Geschäfts­führer Dominik Zach­mann sowie die langjährige bish­erige Geschäfts­führerin Irm­gard Het­­zinger-Hein­ri­­ci. Anwe­send waren außer­dem der Vor­sitzende des Schul­vere­ins Fachober­schule Dachau e. V., Franz Elen­der, die Mitar­bei­t­erin der Schulleitung There­sa Win­nen, Spanis­chlehrerin Ver­e­na Bock, eine Schüler­sprecherin sowie drei Schü­lerin­nen, die den Tapas-Stand betreut hatten.

Durch den Kuchen- und Tapasverkauf kamen rund 450 Euro zusam­men. Der Schul­vere­in stock­te den Betrag zusät­zlich auf, sodass schließlich 600 Euro an den Vere­in Per­spek­tiv­en für Burk­i­na Faso e. V. übergeben wer­den konnten.

Das Foto zeigt (von links) die Mitarbeiterin der Schulleitung der FOS Karlsfeld, Theresa Winnen, den Vorsitzenden des Vereins „Perspektiven für Burkina Faso“, Bernhard Seidenath, Vereins-Geschäftsführer Dominik Zachmann, seine Vorgängerin und Schatzmeisterin Irmgard Hetzinger-Heinrici, den Vorsitzenden des Schulvereins Fachoberschule Dachau e. V., Franz Elender, zusammen mit Spanischlehrerin Verena Bock, einer Schülersprecherin sowie drei Schülerinnen, die den Tapas-Stand betreut hatten.

Das Foto zeigt (von links) die Mitar­bei­t­erin der Schulleitung der FOS Karls­feld, There­sa Win­nen, den Vor­sitzen­den des Vere­ins „Per­spek­tiv­en für Burk­i­na Faso“, Bern­hard Sei­de­nath, Vere­ins-Geschäft­s­führer Dominik Zach­mann, seine Vorgän­gerin und Schatzmeis­terin Irm­gard Het­­zinger-Hein­ri­­ci, den Vor­sitzen­den des Schul­vere­ins Fachober­schule Dachau e. V., Franz Elen­der, zusam­men mit Spanis­chlehrerin Ver­e­na Bock, ein­er Schüler­sprecherin sowie drei Schü­lerin­nen, die den Tapas-Stand betreut hatten.

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CSU-Frak­tion ini­ti­iert Tre­f­fen zur Konz­ertierten Aktion im bay­erischen Gesund­heitswe­sen – Holetschek: „Nur gemein­sam gelingt die Sta­bil­isierung des Sys­tems“ 8.2.2026

Auf Ini­tia­tive der CSU-Land­­tags­frak­­tion haben sich auf Ein­ladung von Frak­tionsvor­sitzen­dem Klaus Holetschek und dem gesund­heit­spoli­tis­chen Sprech­er Bern­hard Sei­de­nath bay­erische Spitzen­vertreterin­nen und ‑vertreter des Gesund­heitswe­sens zu einem Aus­tausch im Rah­men ein­er Konz­ertierten Aktion getrof­fen. Anlass war der Besuch des Par­la­men­tarischen Staatssekretärs im Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­teri­um, Tino Sorge, in München. Das Tre­f­fen stand im Zeichen ein­er engen Verbindung von Poli­tik, Prax­is und Wis­senschaft. Neben den Gesprächen im Land­tag besucht­en die Poli­tik­er das Klinikum Rechts der Isar der Tech­nis­chen Uni­ver­sität München, wo aktuelle Entwick­lun­gen im Bere­ich Brain-Com­put­er-Inter­­faces vorgestellt wur­den. Ein weit­er­er Pro­gramm­punkt war der Aus­tausch mit Nobel­preisträger Prof. Fer­enc Krausz im Cen­tre for Advanced Laser Appli­ca­tions, in dessen Rah­men über Fortschritte in der moleku­laren Früh­di­ag­nos­tik und die glob­ale Ini­tia­tive „Pro­tect­ing Health“ zur Stärkung der Präven­tivmedi­zin disku­tiert wurde. Mit der Konz­ertierten Aktion bekräftigt die CSU-Frak­­tion ihren Anspruch, die Zukun­ft der Gesund­heit­spoli­tik aktiv zu gestal­ten – fundiert, ver­net­zt und getra­gen von einem klaren Beken­nt­nis zu Forschung, Präven­tion und Zusammenarbeit.

Klaus Holetschek, der CSU-Frak­­tionsvor­sitzende, betonte die Notwendigkeit gemein­samer Ver­ant­wor­tung und würdigte zugle­ich die Ini­tia­tiv­en der Staat­sregierung: „Wir brauchen keine täglichen Einzelforderun­gen, son­dern gemein­sames Han­deln. Diese Konz­ertierte Aktion ist ein wichtiger Schritt, um Poli­tik, Wis­senschaft und Prax­is zusam­men­zuführen und unser Gesund­heitssys­tem zukun­fts­fest zu machen. Beson­ders der Mas­ter­plan Präven­tion von Gesund­heitsmin­is­terin Judith Ger­lach set­zt dafür auch entschei­dende Impulse – Präven­tion muss das Leit­prinzip ein­er mod­er­nen Gesund­heit­spoli­tik wer­den. Ob moleku­lare Diag­nos­tik oder Brain-Com­put­er-Inter­­faces: Diese Inno­va­tio­nen zeigen, wie entschei­dend die enge Verzah­nung von Ver­sorgung und Forschung ist. Nur gemein­sam kön­nen wir Lösun­gen find­en, die tra­gen. Dieser Geist der Zusam­me­nar­beit ist ein gutes Beispiel dafür, wie Poli­tik auf allen Ebe­nen kon­struk­tiv gestal­tet wer­den kann.“

Auch Bern­hard Sei­de­nath unter­strich als gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er den Anspruch der CSU-Frak­­tion, Impulse für eine mod­erne Gesund­heitsstrate­gie zu set­zen: „Unser Ziel ist eine ver­lässliche, mod­erne und präven­tiv aus­gerichtete Gesund­heitsver­sorgung. Men­schen brauchen rasch die für sie passende Behand­lung. Gle­ichzeit­ig wollen wir über­greifende Ansätze vorantreiben – von der moleku­laren Früh­di­ag­nos­tik bis zur dig­i­tal­en Präven­tion. Ein Pro­gramm wie ‚Pro­tect­ing Health‘ zeigt, welche Dynamik entste­ht, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Neuar­tige, bish­er undenkbare Tech­nolo­gien müssen für die Men­schen nutzbar gemacht wer­den. Dazu sind wir ethisch verpflichtet. Wir müssen dies aber auch in ethisch ver­ant­wor­tungsvoller Weise tun und hier – wie der Neu­rochirurg Prof. Bern­hard Mey­er als weltweit führen­der Spitzen­forsch­er – für Ein­griffe am und im men­schlichen Gehirn Maßstäbe set­zen, an denen kün­ftige Forsch­er nicht vorbeikommen.“

Tino Sorge, MdB und Par­la­men­tarisch­er Staatssekretär im Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­teri­um, lobte die Ini­tia­tive der CSU-Frak­­tion als „Vor­bild für kon­struk­tive Zusam­me­nar­beit zwis­chen Poli­tik und Wis­senschaft“: „Dass Land­tags­frak­tion, Forschung­sein­rich­tun­gen und Gesund­heit­sak­teure an einem Tisch sitzen, ist ein starkes Sig­nal. Wir müssen wis­senschaftliche Erken­nt­nisse schneller in die Ver­sorgung über­tra­gen und Präven­tion zu einem Grundpfeil­er der Gesund­heit­spoli­tik machen. Diese offene, zielo­ri­en­tierte Diskus­sion zeigt, wie ver­ant­wor­tungsvolles Gestal­ten gelingt.“

Aus dem Max­i­m­il­ia­neum 8.2.2026

‌Liebe Leserin­nen und Leser,

ob im Land­tag oder auch außer­halb: Diese Woche war für uns als Frak­tion voll­gepackt mit wichti­gen The­men und Ter­mi­nen. So haben wir im Plenum unter anderem klargemacht, dass wir auch weit­er­hin als fes­ter Part­ner an der Seite unser­er Kom­munen ste­hen und sie wie in keinem anderen Bun­des­land weit­er­hin stärken werden.

Ein beson­deres Zeichen gegen Anti­semitismus kon­nten wir bei unserem Besuch der Münch­n­er Syn­a­goge Ohel Jakob set­zen. Wir haben dort unsere Frak­tion­ssitzung abge­hal­ten und eine entsprechende Res­o­lu­tion verabschiedet.

Unsere Arbeit­skreise und Arbeits­grup­pen hat­ten eben­falls zu den ver­schieden­sten The­men Experten ein­ge­laden und gemein­sam disku­tiert – ob zum The­ma Pflegeaus­bil­dung, Frauen­schutz oder auch zum Tourismus.

Ein High­light war in dieser Woche am Mittwoch der Besuch von Tino Sorge, des Par­la­men­tarischen Staatssekretärs im Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­teri­um, in München. Das Mit­tagessen haben wir als CSU-Land­­tags­frak­­tion dabei dazu genutzt, eine „Konz­ertierte Aktion im bay­erischen Gesund­heitswe­sen“ ins Leben zu rufen. Denn nur gemein­sam gelingt die Sta­bil­isierung des Systems!
Mehr Infor­ma­tio­nen hierzu find­en Sie in der entsprechen­den Pressemitteilung:
https://t1p.de/lm7lo

Lesen Sie in meinem Newslet­ter, was diese Woche außer­dem wichtig war. Viel Freude!
und einen erhol­samen Sonntag!

Mit besten Grüßen

Bern­hard Seidenath

Diese Woche im Plenum 8.2.2026
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Aktuelle Stunde zur Energiev­er­sorgung in Bayern
In dieser Woche ging es in der Aktuellen Stunde um die Sich­er­stel­lung der Energiev­er­sorgung im Freistaat.

Die wirtschaft­spoli­tis­che Sprecherin Ker­stin Schrey­er machte hier deut­lich: „Wir kön­nen froh sein, dass in Bay­ern die Indus­trie so stark ist. Natür­lich wis­sen wir, wie schwierig die Sit­u­a­tion ist. Aber es gibt an vie­len Stellen auch pos­i­tive Botschaften.” Ob Zölle, Bürokratie oder Energiekosten: „Wir gehen die Her­aus­forderun­gen an und beken­nen uns zum Indus­tri­e­s­tandort Bay­ern.” In Rich­tung der AfD sagte sie: „Wenn Ihnen die Wirtschaft wichtig wäre, wür­den sie sich ein­brin­gen und mitentschei­den und keine Spal­tung in die Gesellschaft brin­gen, die wed­er den Men­schen noch den Unternehmen etwas bringt.”

Zum Rede­beitrag von Ker­stin Schreyer

Zum Rede­beitrag von Jür­gen Eberwein

Zum Rede­beitrag von Stef­fen Vogel

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Dringlichkeit­santrag zur Stärkung der bay­erischen Kommunen
Per Dringlichkeit­santrag set­zte sich die CSU-Frak­­tion für starke Städte, Märk­te, Gemein­den, Land­kreise und Bezirke in Bay­ern ein. Ziel ist es, die finanzielle Ausstat­tung der Kom­munen dauer­haft zu sich­ern, ihre Gestal­tungs­frei­heit zu erhal­ten und sie vor zusät­zlichen finanziellen Belas­tun­gen durch den Bund zu schützen.

Thomas W. Holz, Mit­glied im Auss­chuss für Kom­mu­nale Fra­gen, bemän­gelte, dass die Lage der Kom­munen oft schlechter dargestellt wird, als sie ist. „Jam­mern, schlecht reden und pauschale Kri­tik geht mir gegen den Strich. Dieses Bild ist gefährlich, denn es unter­gräbt das Ver­trauen in unsere Kom­munen und in unsere Demokratie ins­ge­samt. Dabei sind unsere Kom­munen enorm leis­tungs­fähig. Wir kön­nen stolz sein auf unsere kom­mu­nale Fam­i­lie! Den bay­erischen Kom­munen geht es im bun­desweit­en Ver­gle­ich mit Abstand am besten, weil sie vom Freis­taat am besten unter­stützt werden.”

Zum Rede­beitrag von Thomas W. Holz

Zum Rede­beitrag von Staatsmin­is­ter Joachim Herrmann

Pflegeaus­bil­dung: Erfol­gre­ich begleit­en statt abbrechen 8.2.2026
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Wie kön­nen wir dazu beitra­gen, dass mehr Pflege-Auszu­­bildende ihre Aus­bil­dung erfol­gre­ich abschließen? Diese Frage stand im Mit­telpunkt der jüng­sten Sitzung des Arbeit­skreis­es für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­­tags­frak­­tion. Klar ist: Bay­ern braucht deut­lich mehr Nach­wuchs im Bere­ich der Pflege – gle­ichzeit­ig liegt die Abbruchquote bei rund einem Drit­tel. Ein vielver­sprechen­der Ansatz ist das Pro­jekt ejsa care der Evan­ge­lis­chen Jugend­sozialar­beit e.V an drei Pflegeschulen in Augs­burg, Rothen­burg und Fürth, das dank ein­er Ini­tia­tive der CSU-Land­­tags­frak­­tion ges­tartet wer­den kon­nte. Der Vor­sitzende des AK Gesund­heit, Pflege und Präven­tion, Bern­hard Sei­de­nath, betonte: „Jed­er ver­hin­derte Aus­bil­dungsab­bruch ist ein Gewinn – für die jun­gen Men­schen eben­so wie für die pflegerische Ver­sorgung in Bay­ern. Men­schen­würdi­ge Pflege sicherzustellen, ist und bleibt eine Schick­sals­frage der Nation!“

Mehr zum Pro­jekt ejsa erfahren Sie hier

CSU-Frak­tion kämpft für faire Bezahlung der Beleghe­bam­men 8.2.2026

In einem Dringlichkeit­santrag forderte die CSU-Frak­­tion eine schnelle Evaluierung des Hebam­men­hil­fever­trags. Ziel ist eine faire Vergü­tung und der Schutz des Geburtshil­fesys­tems, das für Fam­i­lien in Bay­ern unverzicht­bar ist.
Frak­tionsvor­sitzen­der Klaus Holetschek: „Die aktuelle Fas­sung des Ver­trags entspricht nicht den prak­tis­chen Anforderun­gen der geburtshil­flichen Ver­sorgung in unserem Land. Er erschw­ert eine aus­re­ichende, zweck­mäßige und wirtschaftliche Ver­sorgung mit drin­gend benötigten Hebam­men­leis­tun­gen. Dass der neue Ver­trag aus­gerech­net die Beleghe­bam­men finanziell schlechter stellt, ist nicht hinnehmbar.”

Bern­hard Sei­de­nath, gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er, ergänzte: „Der über­wiegende Teil aller Geburten in Bay­ern wird von freiberu­flichen Beleghe­bam­men begleit­et. Ohne sie ger­at­en ganze Regio­nen in Ver­sorgungslück­en. Wir reden hier nicht über Zahlen auf dem Papi­er, son­dern über Sicher­heit für Müt­ter und Kinder.”

Zum Rede­beitrag von Bern­hard Sei­de­nath in der Ple­narde­bat­te vom Don­ner­stag gelan­gen Sie hier.
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