Pressemeldungen / Newsletter
Sehr geehrte Damen und Herren,
neue Sitzungswoche, volles Programm: Die Enquete-Kommission Bürokratieabbau hat in rund zwei Jahren eine große Bandbreite von Themenfeldern behandelt und daraus 193 Handlungsempfehlungen formuliert, um das Leben leichter zu machen, Bürokratie abzubauen und den Staat neu zu denken. Den Abschlussbericht hat die Kommission nun im Plenum vorgestellt und dem Bayerischen Landtag übergeben.
Per Dringlichkeitsantrag haben wir uns zudem dafür eingesetzt, dass der bestehende Direktauszahlungsmechanismus des Bundes konsequent weiterentwickelt und flächendeckend nutzbar gemacht wird. Denn: Staatliche Unterstützung muss schnell, zielgenau und ohne bürokratische Umwege ankommen.
Unsere Arbeitskreise und Arbeitsgruppen hatten ebenfalls einen vollen Terminkalender. Gespräche mit Verbänden, Experten und ein besonderer Erste-Hilfe-Kurs mit Humor standen auf der Agenda.
In meinem heutigen Newsletter finden Sie alles, was uns in dieser Woche im Landtag bewegt und beschäftigt hat sowie meine Termine darüber hinaus. Viel Freude beim Lesen!
Ein schönes Wochenende und beste Grüße
Bernhard Seidenath
Die Enquete-Kommission Bürokratieabbau des Bayerischen Landtags hat in dieser Woche ihren Abschlussbericht vorgelegt und 193 Handlungsempfehlungen dem Bayerischen Landtag übergegeben.
Steffen Vogel, Vorsitzender der Enquete-Kommission, zitierte im Plenum aus dem Verfassungskonvent: „Der Staat ist um des Menschen willen da, nicht der Mensch um des Staates willen.” Der Satz entstand als Antwort aus den Erfahrungen einer menschenverachtenden Diktatur. Er beschreibt zugleich einen Maßstab, an dem sich staatliches Handeln bis heute messen lassen muss: wie der Staat seinen Bürgern begegnet, ob er ihnen verständlich und verlässlich hilft, ob er Eigeninitiative ermöglicht, ob seine Regeln und sein Handeln den Menschen dienen.” Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek habe die Frage in den Raum gestellt: Ist es nur Aufgabe der Exekutive, sich um die Modernisierung des Landes zu kümmern? Ist es nicht auch Aufgabe und sinnvoll, das Parlament zu beteiligen? So kam die Idee einer Enquete-Kommission zustande. Vogel skizzierte im Anschluss die zentralen Ergebnisse der Kommission. Sein Fazit: „Bei der Umsetzung der Handlungsempfehlungen sollte der Satz aus dem Verfassungskonvent unser Leitbild und das von jedem Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin in der staatlichen Verwaltung sein.”
Zum Redebeitrag von Steffen Vogel
Zum Redebeitrag von Tanja Schorer-Dremel
Zum Redebeitrag von Sebastian Friesinger
Zum Redebeitrag von Peter Tomaschko
Zum Redebeitrag von Staatsminister Dr. Florian Herrmann
Zur Pressemitteilung
Staatliche Unterstützung muss schnell, zielgenau und ohne bürokratische Umwege ankommen. Per Dringlichkeitsantrag forderte die CSU-Fraktion die Staatsregierung deshalb auf, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, den bestehenden Direktauszahlungsmechanismus des Bundes konsequent weiterzuentwickeln und flächendeckend nutzbar zu machen.
Andreas Kaufmann, Mitglied des Wirtschaftsausschusses machte deutlich:
„Wenn der Staat große Hilfspakete beschließt, dann sollen sie auch direkt ankommen. Zwischen einem Beschluss und dem Geld auf dem Konto liegt aber oft ein komplizierter Verfahrensweg, oder es droht – wie beim Tankrabatt – eine abschwächende Wirkung. Für einen privaten Haushalt macht es einen erheblichen Unterschied, ob Hilfe zeitnah oder erst nach einem langwierigen Verfahren an kommt. Genau hier setzt unser Antrag an. Wir wollen den vorhandenen direkten Auszahlungsweg weiterentwickeln und flächendeckend nutzbar machen. Hierzu bedarf es einer Verknüpfung der Steuer-ID mit einer gültigen IBAN. Es kommt jetzt darauf an, dass daraus ein breit nutzbares Instrument wird, das auch unterschiedliche Einkommen und unterschiedliche Belastungen berücksichtigen kann. Wir brauchen einen Auszahlungsweg, der vor der nächsten Krise funktioniert.”

Foto: Carolina Trautner
In der Plenarsitzung wurde am Donnerstag in Erster Lesung auch die Novelle des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (PfleWoqG) beraten. Dabei habe ich für die CSU-Fraktion gesprochen und den Pflegekräften in unserem Land ein dickes Dankeschön für ihren aufopferungsvollen Dienst am Nächsten ausgesprochen. Mit der Gesetzesänderung machen wir ernst mit dem Bürokratieabbau, ohne Abstriche an der Wirksamkeit der Heim-Kontrollen zu machen. Das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeheime in unserem Land ist und bleibt das Maß aller Dinge!
Meine Rede finden Sie hier!

Foto: Bernhard Seidenath
Am Mittwoch-Abend bin ich aus München zur bundesweiten Livesendung „Gipfeltalk“ zum Thema Rx-Versandhandel zugeschaltet gewesen. In der Sendung habe ich die klare Position der CSU vertreten: wir stehen zu den Vor-Ort-Apotheken. Und halten deshalb ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, wie es in der Mehrzahl der EU-Mitgliedstaaten gilt, für den klarsten und besten Weg!

Foto: Bernhard Seidenath
Im Studio in Berlin waren Abda-Präsident Thomas Preis und der Phagro-Vorsitzende Marcus Freitag (Phoenix) meine Gesprächspartner. Links: Moderatorin Lilith Teusch. Ausgestrahlt wurde die Sendung von 20:15 Uhr bis 21.45 Uhr. Sie kann unter folgendem Link weiterhin via Youtube angesehen werden.

Foto: CSU-Fraktion
Psychische Erkrankungen aus der Tabuzone holen, frühzeitig Hilfe ermöglichen und Prävention nachhaltig stärken: Anlässlich des ersten Bayerischen Präventionstags hat der Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention der CSU-Landtagsfraktion zu einem besonderen Film- und Gesprächsabend eingeladen.
Alle Details dazu hier

Foto: CSU-Fraktion
„Scheiße, ein Notfall!“: Dass Erste Hilfe nicht ernst und trocken sein muss, bewies Notarzt und Comedian Dr. Lüder Warnken bei seinem Besuch in der CSU-Landtagsfraktion. Unter dem ebenso ungewöhnlichen wie einprägsamen Titel zeigte er auf Einladung des Vorsitzenden des Arbeitskreises Gesundheit, Pflege und Prävention, Bernhard Seidenath, wie einfach lebensrettende Hilfe sein kann — und warum Humor dabei helfen kann, Ängste und Hemmschwellen abzubauen.
Im Mittelpunkt stand sein Konzept „Notfall-3x1“, das Erste Hilfe auf drei typische Notfallsituationen und die jeweils entscheidenden Handgriffe reduziert. Bernhard Seidenath unterstrich als gesundheitspolitischer Sprecher: „Man muss kein medizinischer Profi sein, um Leben zu retten. Man muss sich nur trauen zu handeln. Wir wollen Lüder Warnkens Ansatz ab 2027 in mehreren Landkreisen in Bayern erproben und damit mehr Menschen befähigen, im Fall des Falles beherzt einzugreifen.”
Mehr zum Kurs lesen Sie hier.
Zu den weiteren Bildern der Woche

Foto: Bernhard Seidenath
In der KVD-Galerie in Dachau wurde am Donnerstag-Abend die Ausstellung “Zwei halbe Leben” der Künstler Heiko Klohn aus Dachau und Pawel Warchol aus Oswieczim eröffnet. Landrat Stefan Löwl hat Pawel Warchol in diesem Rahmen mit der Landkreis-Verdienstmedaille in Bronze ausgezeichnet.

Foto: Bernhard Seidenath
Die Landkreispartnerschaft zwischen Dachau und Oswieczim lebt! Und hat sich am Donnerstag-Abend weiter vertieft! Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 8. November.

Foto: CSU-Fraktion
Die AG Frauen fordert schnelle gesetzliche Verschärfungen beim Einsatz von K.O.-Tropfen zu sexuellen Zwecken. Der Bundesgerichtshof hatte entschieden, dass K.O.-Tropfen nach derzeitiger Rechtslage nicht als gefährliches Werkzeug im Sinne des Strafgesetzbuches gelten. Barbara Becker, Vorsitzende der AG Frauen, betonte beim Gespräch:
„Wer K.O.-Tropfen einsetzt, begeht eine besonders menschenverachtende Tat, auf die der Rechtsstaat mit aller notwendigen Härte reagieren muss. Wir unterstützen ausdrücklich die parlamentarischen Initiativen auf Bundesebene, die sich für eine Mindestfreiheitsstrafe von fünf Jahren einsetzen.”
Mehr dazu hier
Anlässlich der Expertenanhörung im Bayerischen Landtag zur Novelle des Bayerischen Klimaschutzgesetzes und zur Neufassung des Klimaschutzprogramms 2025 bekräftigt die CSU-Fraktion ihren Kurs: Bayern setzt auf wirksamen Klimaschutz mit Augenmaß, Verlässlichkeit und pragmatischen Lösungen statt Symbolpolitik und Ideologie. Mit der Fortschreibung werden Maßnahmen zwischen den staatlichen Ebenen besser koordiniert und die Vorgaben für die Kommunen praktikabler gestaltet.
Stimmen dazu hier

Foto: CSU-Fraktion
Unter dem Titel „Mehr als Geschmackssache – Kulinarik als Schlüssel zur regionalen Markenbildung im Tourismus“ fand im Maximilianeum der 3. Tourismuspolitische Jahresdialog statt. Gemeinsam mit hochrangigen Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Landwirtschaft, Tourismus sowie der Hotel- und Gastronomiebranche hat die Fraktion darüber diskutiert, wie regionale Kulinarik zum Erlebnisfaktor, Markenzeichen und wirtschaftlichen Impulsgeber für den Tourismus in Bayern werden kann.
Mehr zur Veranstaltung und den Gästen hier
Beim Fachgespräch Medien der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Medien und Verbänden ging es um aktuelle Herausforderungen der Branche. Dazu zählten auch die sich verändernde Medienlandschaft und die Rolle klassischer Medien in Zeiten sozialer Netzwerke, Streaming-Dienste und digitaler Intermediäre. Das Ziel: Journalistische, regionale und publizistisch verantwortete Angebote sollen auch künftig eine faire Chance im Wettbewerb haben.
Stimmen zum Gespräch hier

Foto: CSU-Fraktion
Bei einem Parlamentarischen Frühstück hat der Arbeitskreis Landwirtschaft in dieser Woche den Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft im Bayerischen Landtag begrüßt.
Die Bayerische Geflügelwirtschaft steht für regionale Lebensmittel, hohe Standards und Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Klar wurde: Wer Lebensmittel erzeugt, trägt Verantwortung – für Tiere, Umwelt, Mitarbeitende und Verbraucherinnen und Verbraucher. Das Fazit des Gesprächs war daher: Regionale Erzeugung braucht Wertschätzung, verlässliche Rahmenbedingungen und praxistaugliche Regeln. Nur so können heimische Betriebe auch in Zukunft hochwertige Lebensmittel erzeugen und wettbewerbsfähig bleiben.

Foto: CSU-Fraktion
Wie stellen wir sicher, dass Bayern auch in Zukunft zuverlässig mit Wasser versorgt wird? Unter dem Motto „Zukunftsaufgabe Wasser – Infrastruktur stärken, Versorgungssicherheit und Finanzierung sichern“ hat sich der AK Umwelt und Verbraucherschutz unter dem Vorsitz von Alexander Flierl mit dem Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW) ausgetauscht. Die Abgeordneten sprachen mit ihren Gästen über drei zentrale Fragen: Wie können wir die öffentliche Wasserversorgung langfristig sichern? Wie machen wir unsere Wasserinfrastruktur widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels? Und: Wie schaffen wir verlässliche Rahmenbedingungen für notwendige Investitionen, ohne die Bürgerinnen und Bürger übermäßig zu belasten? Denn: Eine sichere Wasserversorgung ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und braucht eine moderne Infrastruktur, starke regionale Zusammenarbeit und langfristige Planungssicherheit.

Foto: CSU-Fraktion
Diese Woche trafen sich über 20 Abgeordnete mit Vertreterinnen und Vertretern von BayPapier, dem Verband Bayerischer Papierfabriken e.V. (VBP) und dem Verband der Bayerischen Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie e.V. (VBPV).
Im Mittelpunkt standen die aktuellen Herausforderungen der Papier- und Verpackungsindustrie in Bayern: hohe Bürokratiekosten, steigende Energiekosten und hohe Krankenstände, die den Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb zunehmend belasten.
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Foto: CSU-Fraktion
Mit seinem Buch „Sisi in Gaza“ war der Kabarettist und Autor Christian Springer zu Gast im Bayerischen Landtag. In seinem politisch-satirischen Werk beschäftigt er sich mit dem Nahostkonflikt und insbesondere der Situation in Gaza. Dabei verbindet er persönliche Eindrücke mit politischen Beobachtungen, gesellschaftlicher Kritik und einer guten Portion Ironie. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die Auswirkungen des Konflikts auf ihr Leben und die Frage, wie wir über Krieg, Verantwortung und Menschlichkeit sprechen.
Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek und zahlreiche Abgeordnete haben an der Lesung teilgenommen.

Foto: CSU-Kreativ
Herzliche Einladung zu einem sicherheitspolitischen Abend!
Am kommenden Mittwoch-Abend haben der CSU-Kreisverband Dachau und der CSU-Ortsverband Markt Indersdorf, der JU-Kreisverband Dachau, die Junge Liste, der ASP, die Frauen-Union und die Senioren-Union Florian Hahn eingeladen, Staatsminister im Auswärtigen Amt und ASP-Landesvorsitzenden. Auch ich werde als Vorstandsmitglied des AK Wehrpolitik der CSU-Landtagsfraktion dabei sein, ebenso die Bundeswehr-Soldatin Lucia Niedermeier. Jörg Westermair wird die Gäste begrüßen. Moderiert wird der Abend durch Sophia Hartmann und Sebastian Zollbrecht.

Grafik: Annika Trautner
Hybrid-DRG beibehalten!
Seit langem wollen wir die Sektorengrenzen zwischen ambulant und stationär aufweichen, ja abschaffen. Ein sichtbarer Schritt auf diesem Weg waren die 2024 eingeführten Hybrid-DRG. Nun sollen diese ab 2028 schon wieder Geschichte sein. Hierüber will der Bundestag heute beraten. Die Abschaffung der Hybrid-DRG wäre der falsche Weg! Viele Praxen haben ihre Strukturen gezielt für ambulante Eingriffe ausgebaut und in gutem Glauben Investitionen getätigt. Bei den Hybrid-DRG geht es daher um Sektorenverbindung, mehr noch aber um Vertrauen und die Verlässlichkeit der Politik. Zudem geht es um Kosten der GKV: Die KBV beziffert das Ambulantisierungspotenzial, also die möglichen Einsparungen durch mehr ambulante Eingriffe, auf ca. 8 Mrd. Euro jährlich. Fakt ist: Allein der medizinische Bedarf sollte entscheiden, ob eine Behandlung ambulant oder stationär erfolgt. Diese Gewähr bieten Hybrid-DRG besser als eine Kombi aus EBM und neuen Kurzzeitfallpauschalen, die wieder Bürokratie schaffen und Sektorengrenzen zementieren!

Foto: Bernhard Seidenath
Mittwoch, 28.10.2026 von 15–20 Uhr
Karlsfeld, Bürgerhaus, Allacher Str. 1
Donnerstag, 5.11.2026 von 15:30–19:30 Uhr
Haimhausen, BIS, Turnhalle, Hauptstraße 1
Mittwoch, 18.11.2026 von 16–20 Uhr und
Donnerstag, 19.11.2026 von 16–20 Uhr
Markt Indersdorf, Pfarrheim, Wasserturmweg 10
Freitag, 27.11.2026 von 15–20 Uhr
Altomünster, Grund- und Mittelschule, Turnhalle
Faberweg 15
Mittwoch, 23.12.2026 von 16–20 Uhr
Hebertshausen, Grund- und Mittelschule,
Am Weinberg 6

Foto: pixel dreams | © iStock
Karl Freller ist neuer Rekordhalter im Bayerischen Landtag
Vom jüngsten zum dienstältesten Parlamentarier in ganz Deutschland: Als Karl Freller am 20. Oktober 1982 zum ersten Mal für die CSU-Fraktion in den Bayerischen Landtag einzog, war Franz Josef Strauß Ministerpräsident, Helmut Kohl gerade Bundeskanzler geworden und er selbst 26 Jahre alt. Seit 1946 war damit kein Abgeordneter länger im Bayerischen Landtag vertreten. Er ist aktuell auch der am längsten amtierende Abgeordnete in ganz Deutschland. Mit mehr als 16.065 Tagen hat er diese Woche den bisherigen Rekordhalter Dr. Thomas Goppelt überholt.
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Am 12. Oktober 2026 steht in ganz Bayern die Prävention im Mittelpunkt. Der Bayerische Präventionstag macht sichtbar, wie vielfältig Gesundheitsvorsorge heute ist. Auch die CSU-Landtagsfraktion unterstützt das Ziel, Gesundheit zu stärken, bevor Krankheit entsteht.
CSU-Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek:
„Prävention und Vorsorge verdienen im Alltag viel größere Aufmerksamkeit. Deshalb haben wir die Prävention ganz bewusst im Namen des Gesundheitsministeriums verankert: Aus Gesundheit und Pflege wurde Gesundheit, Pflege und Prävention. Besonders bei Kindern und Jugendlichen müssen wir die Gesundheitsbildung stärken. Je früher wir mit guten Bewegungs- und Ernährungsangeboten ansetzen, desto besser. Mit dem Kindergesundheitsgipfel, mit unserem Einsatz für starke Kinder- und Jugendärzte als Lotsen im System und mit konkreten Initiativen für mehr Vorsorge zeigen wir: Prävention ist kein abstrakter Begriff, sie muss im Alltag ankommen. Der Masterplan Prävention des Bayerischen Gesundheitsministeriums könnte eine Blaupause für Deutschland sein.”
Bernhard Seidenath, gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion:
„Zu einer modernen Gesundheitsversorgung gehört mehr als gute Medizin im Krankheitsfall. Ganz konkret haben wir im Landtag Initiativen gestartet, um Gesundheitskompetenz schon in Kitas zu fördern, Angebote zur Vorsorge und Früherkennung vor Ort besser zu vernetzen und die psychische Gesundheit stärker im Präventionsgesetz zu verankern. Gesundheitskompetenz bedeutet auch, im Notfall helfen zu können. Deshalb stärken wir die Erste Hilfe und unterstützen mit der ‚Lifesaver-Datenbank‘ die zentrale Erfassung öffentlich zugänglicher Defibrillatoren in Bayern, damit diese im Ernstfall schneller gefunden werden.
Auch wir beteiligen uns am Präventionstag: Mit unserem Film- und Gesprächsabend am 12. Oktober im Bayerischen Landtag rücken wir die psychische Gesundheit in den Mittelpunkt. Dieter Schneider gibt auf Initiative von Dr. Andrea Behr mit Ausschnitten aus seinem Dokumentarfilm ‚Ride don’t Hide‘ einen persönlichen Einblick in den Umgang mit Verlust und Depression. Gemeinsam mit Fachleuten wollen wir darüber sprechen, wie wir Vorurteile abbauen und Menschen frühzeitig Hilfe ermöglichen können. Prävention hilft, Gesundheit zu erhalten und das Gesundheitswesen auf Dauer zu entlasten. Der Bayerische Präventionstag lebt vom Mitmachen und vom Austausch vor Ort!“

