Pressemeldungen / Newsletter
Am 12. Oktober 2026 steht in ganz Bayern die Prävention im Mittelpunkt. Der Bayerische Präventionstag macht sichtbar, wie vielfältig Gesundheitsvorsorge heute ist. Auch die CSU-Landtagsfraktion unterstützt das Ziel, Gesundheit zu stärken, bevor Krankheit entsteht.
CSU-Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek:
„Prävention und Vorsorge verdienen im Alltag viel größere Aufmerksamkeit. Deshalb haben wir die Prävention ganz bewusst im Namen des Gesundheitsministeriums verankert: Aus Gesundheit und Pflege wurde Gesundheit, Pflege und Prävention. Besonders bei Kindern und Jugendlichen müssen wir die Gesundheitsbildung stärken. Je früher wir mit guten Bewegungs- und Ernährungsangeboten ansetzen, desto besser. Mit dem Kindergesundheitsgipfel, mit unserem Einsatz für starke Kinder- und Jugendärzte als Lotsen im System und mit konkreten Initiativen für mehr Vorsorge zeigen wir: Prävention ist kein abstrakter Begriff, sie muss im Alltag ankommen. Der Masterplan Prävention des Bayerischen Gesundheitsministeriums könnte eine Blaupause für Deutschland sein.”
Bernhard Seidenath, gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion:
„Zu einer modernen Gesundheitsversorgung gehört mehr als gute Medizin im Krankheitsfall. Ganz konkret haben wir im Landtag Initiativen gestartet, um Gesundheitskompetenz schon in Kitas zu fördern, Angebote zur Vorsorge und Früherkennung vor Ort besser zu vernetzen und die psychische Gesundheit stärker im Präventionsgesetz zu verankern. Gesundheitskompetenz bedeutet auch, im Notfall helfen zu können. Deshalb stärken wir die Erste Hilfe und unterstützen mit der ‚Lifesaver-Datenbank‘ die zentrale Erfassung öffentlich zugänglicher Defibrillatoren in Bayern, damit diese im Ernstfall schneller gefunden werden.
Auch wir beteiligen uns am Präventionstag: Mit unserem Film- und Gesprächsabend am 12. Oktober im Bayerischen Landtag rücken wir die psychische Gesundheit in den Mittelpunkt. Dieter Schneider gibt auf Initiative von Dr. Andrea Behr mit Ausschnitten aus seinem Dokumentarfilm ‚Ride don’t Hide‘ einen persönlichen Einblick in den Umgang mit Verlust und Depression. Gemeinsam mit Fachleuten wollen wir darüber sprechen, wie wir Vorurteile abbauen und Menschen frühzeitig Hilfe ermöglichen können. Prävention hilft, Gesundheit zu erhalten und das Gesundheitswesen auf Dauer zu entlasten. Der Bayerische Präventionstag lebt vom Mitmachen und vom Austausch vor Ort!“

Foto: CSU-Kreativ
CSU Markt Indersdorf und CSU-Kreisverband Dachau laden am 21. Oktober zum Austausch über aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen ein
Die CSU Markt Indersdorf und der CSU-Kreisverband Dachau veranstalten am Mittwoch, den 21. Oktober 2026, einen Sicherheitspolitischen Abend im Gasthaus Doll in Ried. Beginn ist um 19:30 Uhr im großen Saal der Gastwirtschaft. Als Hauptredner wird Florian Hahn, Staatsminister im Auswärtigen Amt, erwartet.
Neben der Rede von Florian Hahn ist eine Podiumsdiskussion mit Bernhard Seidenath, MdL, sowie zwei Soldatinnen geplant. Dabei werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in ihre persönlichen Erfahrungen geben und aktuelle sicherheitspolitische Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Insbesondere auch jüngeren Interessierten soll die Möglichkeit geboten werden, fundierte Hintergrundinformationen zu erhalten und Fragen zu stellen.
Der Ortsvorsitzende der CSU Markt Indersdorf, Jörg Westermair, freut sich über die Zusage des prominenten Gastredners: „Der CSU-Ortsverband Markt Indersdorf ist sehr stolz darauf, Florian Hahn als Redner gewonnen zu haben. Angesichts der äußerst angespannten und teilweise besorgniserregenden weltpolitischen Lage ist es uns ein besonderes Anliegen, seine Einschätzungen zu hören und Informationen aus erster Hand zu vermitteln. Wir freuen uns sehr auf seine Rede und den anschließenden Austausch.“
Die CSU Markt Indersdorf, die Junge Union, die Frauen Union, die Senioren Union, die ASP sowie die Junge Liste laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu diesem Abend ein. Die Veranstaltung bietet eine hervorragende Gelegenheit, sich über aktuelle sicherheitspolitische Fragen zu informieren, unterschiedliche Standpunkte kennenzulernen und direkt mit politischen Vertretern ins Gespräch zu kommen. Dazu zählen unter anderem die Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler und der Landtagsabgeordnete Bernhard Seidenath.
Die CSU Markt Indersdorf und der CSU-Kreisverband Dachau freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie auf einen informativen und anregenden Abend.
Sehr geehrte Damen und Herren,
die zurückliegende Woche war im Bayerischen Landtag eine so genannte Informationswoche. Sie bietet Abgeordneten die Gelegenheit, sich über ihre speziellen Themengebiete näher zu informieren, etwa auch bei Reisen in Länder, von denen Bayern noch etwas lernen kann.
Auch der von mir geleitete Gesundheits‑, Pflege- und Präventionsausschuss des Bayerischen Landtags war in dieser Weise in der zu Ende gehenden Woche unterwegs: in Schottland. In einem Land also, das dafür bekannt ist, sich besonders gut und qualifiziert um Menschen mit Demenz und Menschen mit Autismus zu kümmern. Zudem haben wir uns in unserem Reiseprogramm noch informiert, wie Schottland gegen multiresistente Keime kämpft.
Näheres über die Reise und darüber, welche Ereignisse das vergangene Feiertags-Wochenende im Landkreis Dachau bereitgehalten hat, lesen Sie in meinem heutigen Newsletter.
Viel Freude beim Lesen!
Mit besten Wünschen grüße ich Sie am heutigen Welttag der psychischen Gesundheit sehr herzlich
Ihr
Bernhard Seidenath

Foto: Bernhard Seidenath
Informationsreise nach Schottland. Mit dem Gesundheitsausschuss des Landtags haben wir uns in den letzten Tagen in Edinburgh umgesehen, was wir für Bayern dort in Sachen Betreuung an Demenz Erkrankter und von Menschen mit Autismus noch lernen können.

Foto: Bernhard Seidenath
Am Montag-Mittag sind wir sicher in Edinburgh gelandet. In Schottland mit dabei waren unter anderem Carolina Trautner, Martin Mittag und Tanja Knieler. Vom Flughafen aus ging‘s direkt zum Gespräch mit dem deutschen Konsul.

Foto: Büro Gesundheitsausschuss
Den Auftakt des Programms in Schottland hat ein Briefing durch den deutschen Konsul in Edinburgh, Holger Theissen (Zweiter von rechts), gemacht. Unglaublich und bedrückend dabei: Menschen in Schottland warten in der Regel mehr als ein Jahr (!) auf einen Facharzttermin.

Foto: Bernhard Seidenath
Der Dienstag war der Tag des schottischen Parlaments: mit einer Besichtigung des erst 17 Jahre alten Gebäudes und zwei hochrangigen Gesprächen.

Foto: Bernhard Seidenath
Wenn man das britische Parlament in London/Westminster kennt, ist der Unterschied gewaltig! Vor allem: vor dem Parlament weht/hängt die Europa-Fahne!

Foto: Büro Gesundheitsausschuss
Vorbildlich vor dem schottischen Parlament und für jedermann rund um die Uhr erreichbar: ein Defibrillator. Wer ihn nutzen möchte, muss den Notruf wählen und erhält von der Leitstelle den Code für’s Öffnen des Sicherheitsschranks. Auch unser Ziel ist es, in Bayern mehr Defibrillatoren aus geschlossenen Räumen zu holen und rund um die Uhr verfügbar zu machen. Zu diesem Zweck haben wir — CSU und FW — über die Fraktionsinitiativen eine sechsstellige Summe in den Bayerischen Staatshaushalt 2026 eingestellt.

Foto: Bernhard Seidenath
Im schottischen Parlament haben wir am Dienstag mit vier Abgeordneten — Members of Scottish Parliament, MSP — aus dem Gesundheitsausschuss gesprochen

Foto: Büro Gesundheitsausschuss
Drei von ihnen sind seit Mai dieses Jahres gewählt, ein Abgeordneter — Joe Long — ist bereits seit fünf Jahren dabei. Die schottischen Kollegen waren sehr interessiert an dem, was in Bayern gerade in Sachen Prävention passiert.

Foto: Bernhard Seidenath
Bei den Impfquoten für die HPV-Impfung können wir allerdings nur neidisch nach Schottland blicken: dort sind die Quoten deutlich höher. Und helfen so, Krebserkrankungen zu vermeiden.

Foto: Büro Gesundheitsausschuss
Danke für den guten Austausch!

Foto: Büro Gesundheitsausschuss
Am Dienstag-Nachmittag haben wir unsere höchstrangige Gesprächspartnerin der Reise getroffen: Alison Thewliss, die schottische Ministerin für Gemeinschaftspflege. Frau Thewliss ist seit der letzten Parlamentswahl im Mai dieses Jahres im Amt. Auch sie war sehr interessiert an dem, was gerade in Bayern passiert: in Sachen Prävention und im Bereich der Digitalisierung, insbesondere bei der Nutzung digitaler Daten für Versorgungs- und für Forschungszwecke, Stichwort Bavarian Health Cloud for Health Research.

Foto: Büro Gesundheitsausschuss
Das Foto zeigt — von rechts — Carolina Trautner, Andreas Hanna-Krahl, Ruth Waldmann, mich, Alison Thewliss, Martin Mittag und Thomas Zöller.

Foto: Büro Gesundheitsausschuss
Am Dienstag haben wir uns auch näher angesehen, wie in Schottland Menschen mit Autismus ver- und umsorgt werden. Dazu hatten wir ein Gespräch mit der Organisation “Scottish Autism”, vertreten durch Pauline McDonald und Dr. Tanya Claridge. Die Sensibilität für Menschen mit Autismus ist in Schottland deutlicher ausgeprägt als in Bayern.

Foto: Büro Gesundheitsausschuss
Deshalb ist es eine Überlegung, die jährliche schottische “Autismus Awareness-Week” parallel auch in Bayern auszurufen. Wir müssen das Rad ja nicht neu erfinden und können erfolgreiche Instrumente doch gut übernehmen!

Foto: Büro Gesundheitsausschuss
Am Dienstag-Abend ist Bayerns Gesundheits‑, Pflege- und Präventionsministerin Judith Gerlach zu uns gestoßen. Über unsere bisherigen Erkenntnisse aus der Delegationsreise nach Edinburgh haben wir ihr bei einem gemeinsamen Abendessen im charismatischen Restaurant “The Spence” berichtet. Wahrlich etwas Besonderes!

Foto: Bernhard Seidenath
Der Mittwoch hat mit einem Blick in die schottische Demenzforschung begonnen. Der Deutsche Dr. Björn Vahsen (Foto), Dozent für Neuroimmunologie an der Universität Aberdeen, hat einen Blick in seine Forscherwerkstatt gewährt. Wir können ihm und uns allen nur Glück wünschen, dass er rasch — am besten durchschlagenden! — Erfolg hat! Mit dabei bei diesem Termin war — wie bei unserem gesamten Programm am Mittwoch — Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach.

Foto: Bernhard Seidenath
Der Höhepunkt der Reise — im wörtlichen Sinn — war am Dienstag-Nachmittag eine Tour zu “Arthur ’s Seat”, einem Gipfel, der einen einfach umwerfenden Rundum-Blick über die Stadt Edinburgh und die schottische Landschaft bis hin zum Meer bietet. Absolut beeindruckend!

Foto: Bernhard Seidenath
Der Aufstieg hat sich mehr als gelohnt!

Foto: Bernhard Seidenath
Besonders einprägsam ist es, sich eine Stadt zu erlaufen. So habe ich es in aller Früh im erwachenden Edinburgh gemacht: vorbei an der National Gallery of Scotland,…

Foto: Bernhard Seidenath
… der Royal Scottish Academy of Art and Architecture oder am „Scott Monument“ (Foto), dem gotischen Denkmal für Sir Walter Scott. Dies war ein guter Start in den Tag!

Foto: Bernhard Seidenath
Am Tag der Deutschen Einheit wieder am Petersberg/Erdweg.
Bauernverband, Landfrauen, Dachauer Forum, Unser Land und viele mehr: alle waren sie vertreten und haben ihr Leistungsspektrum präsentiert. Auch der Förderverein Bairische Sprache und Dialekte war mit einem Stand vor Ort, hier mit Sigi Bradl (links) und Heinz Riedlbeck (rechts). Dieses große ehrenamtliche Engagement hält unsere Region zusammen!

Foto: Bernhard Seidenath
Im Rahmen des „Tags der Regionen“ hat am Petersberg/Gemeinde Erdweg am 3. Oktober auch wieder der Gesundheitslauf stattgefunden. Unter dem Motto „Spaß und Bewegung für jede Altersgruppe“ hatte die Gesundheitsregion Plus Dachau eingeladen – und rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gekommen. Auf dem Foto (von rechts): Erdwegs Bürgermeister Christian Blatt, Röhrmoos´ Bürgermeister Georg Niederschweiberer, Sarah Härpfer und Annette Eichhorn-Wiegand, jeweils von der Gesundheitsregion Plus Dachau, stellv. Landrat Helmut Zech und ich.

Foto: Bernhard Seidenath
Schnelligkeit spielte keine Rolle: die Zeit über die 2,6, 5,2 oder 10,4 Kilometer wurde nicht gemessen. Es war der Spaß an der Bewegung, der im Vordergrund stand! Ich war deshalb gerne Schirmherr dieses tollen Events und war selbst auch als Läufer mit von der Partie. Die größte Teilnehmergruppe am Gesundheitslauf wurde mit einem schönen Wanderpokal ausgezeichnet: die Dachauer Parkinson-Selbsthilfegruppe, die mit 21 Teilnehmenden vertreten war. Das Foto zeigt mich mit Karl Walter, dem Vorsitzenden der Selbsthilfegruppe. Danke für die tolle Organisation – es hat wieder großen Spaß gemacht. Und war im Vorfeld des ersten Bayerischen Präventionstags am kommenden Montag, 12. Oktober, auch überaus wichtig!

Foto: Bernhard Seidenath
Marktsonntag in Karlsfeld — mit Flohmarkt und sozialen Präsentationen. Im Rathaus hat sich unter anderem die “Gesundheitsstiftung im Landkreis Dachau” den Besucherinnen und Besuchern vorgestellt. Draußen hat auch das Rote Kreuz einen Einblick in sein Leistungsspektrum gegeben. Mit dabei waren zwei historische Fahrzeuge: der “Mehrtrager” — ein Ford Transit von Anfang der 1980er Jahre. Und das BMW-Motorrad, das zu Betreuungszwecken eingesetzt wurde. Danke an alle, die sich engagieren und auch das historische Erbe pflegen! Das Foto zeigt die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler vor dem modernen Einsatzfahrzeug der Gruppe „Technik und Sicherheit“.

Foto: CSU-Kreativ
Sicherheitspolitischer Abend mit
Florian Hahn, MdB, Staatsminister im Auswärtigen Amt
Am Mittwoch, 21.10.2026, um 19:30 Uhr
Im Gasthaus Doll in Ried bei Markt Indersdorf

Grafik: Annika Trautner
Bei der Pflegestrukturreform muss gerade das Wort der Praktiker Gewicht haben!
Das Bundeskabinett hat am 30.9. den Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) beschlossen. Die Aufgabe ist gewaltig: In Deutschland sind bereits mehr als 6 Mio. Menschen pflegebedürftig. Für 2027 wird für die Soziale Pflegeversicherung (SPV) ein Defizit von 7,6 Mrd. Euro erwartet, für 2028 mehr als 15 Mrd. Euro. Gut ist, dass das PNOG auf Prävention und Reha setzt und bei der Rente von pflegenden Angehörigen keine Abstriche mehr macht. Gut ist auch, dass die Leistungszuschläge für Pflegeheimbewohner nicht gestreckt werden, was auch unsere Kommunen belastet hätte. Eine Pflegestrukturkommission — sie soll bis Ende Januar 2027 Vorschläge für eine langfristig tragfähige Pflegeversorgung und ‑finanzierung erarbeiten, die zum Juli 2027 in Kraft treten sollen -, ist ebenfalls sinnvoll. In diese Kommission aber müssen unbedingt Experten aus der Praxis einbezogen werden, die Pflege tagtäglich erleben! Zudem muss der Bund der SPV endlich die 5,5 Mrd. Euro aus Corona-Zeiten zurückgeben. Alles andere wäre ungerecht!

Foto: Bernhard Seidenath
Mittwoch, 28.10.2026 von 15–20 Uhr
Karlsfeld, Bürgerhaus, Allacher Str. 1
Donnerstag, 5.11.2026 von 15:30–19:30 Uhr
Haimhausen, BIS, Turnhalle, Hauptstraße 1
Mittwoch, 18.11.2026 von 16–20 Uhr und
Donnerstag, 19.11.2026 von 16–20 Uhr
Markt Indersdorf, Pfarrheim, Wasserturmweg 10
Freitag, 27.11.2026 von 15–20 Uhr
Altomünster, Grund- und Mittelschule, Turnhalle
Faberweg 15
Mittwoch, 23.12.2026 von 16–20 Uhr
Hebertshausen, Grund- und Mittelschule,
Am Weinberg 6

