Aus dem Maximilianeum

‌Sehr geehrte Damen und Herren,

hohe Energiepreise und bezahlbar­er Wohn­raum: Diese The­men standen diese Woche in der Aktuellen Stunde der Land­tags­de­bat­te auf der Agen­da. Für uns ist dabei Augen­maß und Ver­nun­ft wichtiger als staatliche Bevor­mundung. Bürg­erin­nen und Bürg­er dür­fen hier nicht verun­sichert wer­den, neue Vor­gaben müssten real­is­tisch und bezahlbar sein.

Unsere Arbeit­skreise und Arbeits­grup­pen haben in dieser Woche wieder zahlre­iche Gespräche mit Unternehmen, Fach­leuten, Vere­inen und auch Stu­dentin­nen und Stu­den­ten geführt: Dabei ging es von der Satel­li­ten­tech­nolo­gie für mehr Sicher­heit über Fan­pro­jek­te der Sportju­gend bis hin zu Anti­semitismus an Hochschulen. Für uns ist es wichtig, zuzuhören und konkrete Her­aus­forderun­gen anzugehen!

Lesen Sie in meinem heuti­gen Newslet­ter einen Überblick, was sich diese Woche im Bay­erischen Land­tag und darüber hin­aus zuge­tra­gen hat. Viel Freude dabei!

Mit her­zlichen Grüßen und allen guten Wünschen

Bern­hard Seidenath

Diese Woche im Plenum

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Steigende Energiepreise und fehlen­der bezahlbar­er Wohn­raum standen im Mit­telpunkt der Aktuellen Stunde im Plenum.
Andreas Kauf­mann betonte, Wohnen und Heizen dürften nicht zum Luxus wer­den, dafür brauche es eine ver­lässliche Poli­tik mit Augen­maß und Ver­nun­ft. Die Nov­el­lierung des Gebäudeen­ergiege­set­zes durch den dama­li­gen Bun­deswirtschaftsmin­is­ter Robert Habeck habe dabei vor allem zu Unsicher­heit geführt: „Wir wollen das Ver­trauen und die Ver­ant­wor­tung der Bürg­erin­nen und Bürg­er stärken. Das heißt für uns: den Ein­bau ein­er Wärmepumpe fördern, wo dies
sin­nvoll und möglich ist; Fer­n­wärme ermöglichen, wo sie wirtschaftlichen Nutzen ver­spricht, Bio­masse und Hybridlö­sun­gen anbi­eten, wo sie passen. Neue Vor­gaben müssen mit Augen­maß gestal­tet, real­is­tisch und bezahlbar sein. Durch diese Tech­nolo­gie­of­fen­heit schafft man Ver­trauen und Perspektive.”

Zum Rede­beitrag von Andreas Kaufmann

Zum Rede­beitrag von Kon­rad Baur

Zum Rede­beitrag von Thomas Pirn­er

Gespräch zur Delegation ärztlicher Leistungen

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Ärztin­nen und Ärzte kla­gen häu­fig über Über­las­tung – und ger­ade qual­i­fizierte Pflege­fachkräfte wollen mehr Möglichkeit­en, ihr Kön­nen und ihre Exper­tise einzuset­zen. Dies zusam­men­zubrin­gen, ist das Ziel der Werk­stattge­spräche des AK Gesund­heit, Pflege und Präven­tion zur Del­e­ga­tion ärztlich­er Leis­tun­gen. Diese Woche stand beim Gespräch auch die pflegerische Ver­sorgung ins­beson­dere von Men­schen mit Demenz im Mittelpunkt.
Hier lesen Sie Details zum Austausch

CSU-Fraktion will Patientenrechte stärken: Schwer geschädigte Patienten dürfen nicht durchs Raster fallen

Die CSU-Frak­tion fordert die Ein­führung eines bun­desweit­en Patien­te­nentschädi­gungs- und Härte­fall­fonds für Men­schen, die nach ein­er medi­zinis­chen Behand­lung schwere gesund­heitliche Schä­den erlit­ten haben, aber keinen Haf­tungsanspruch nach­weisen kön­nen. Ein entsprechen­der Dringlichkeit­santrag wurde im Plenum des Land­tags beschlossen. Vorge­se­hen ist zunächst ein wis­senschaftlich begleit­etes Mod­ell­pro­jekt, um Erfahrun­gen mit ein­er unbürokratis­chen, ziel­gerichteten Unter­stützung zu sammeln.
Weit­ere Infos hier

Austausch mit Vertretern des Nürnberger Drogenhilfemodells

 

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Wie kön­nen schw­er­stab­hängige Men­schen bess­er erre­icht, Dro­gen­not­fälle ver­mieden und gle­ichzeit­ig unser Gesund­heitssys­tem ent­lastet wer­den? Darüber hat sich der Arbeit­skreis Gesund­heit, Pflege und Präven­tion mit Vertretern des Nürn­berg­er Dro­gen­hil­femod­ells unter der Leitung des Ober­arztes Dr. Jan Welk­er (Klinikum Nürn­berg) ausgetauscht.
Ziel ist es, das Nürn­berg­er Mod­ell, das es seit inzwis­chen fünf Jahren gibt, zu einem „Bay­erischen Metropol­re­gio­nen­mod­ell“ weit­erzuen­twick­eln. Es soll die Struk­turen der Suchthil­fe, medi­zinis­chen Ver­sorgung und Wis­senschaft in Nürn­berg, Augs­burg und München stärk­er miteinan­der vernetzen.
Details zum The­ma hier

Mehr Aufmerksamkeit für von Zöliakie Betroffene!

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Rund ein Prozent der Bevölkerung lei­det an Zöli­akie und ist dauer­haft auf eine strikt gluten­freie Ernährung angewiesen. Doch ger­ade in Kitas, Schulen und Pflegeein­rich­tun­gen fehlen häu­fig geeignete Verpfle­gungsange­bote. Über diese Her­aus­forderun­gen und mögliche Verbesserun­gen tauschte sich der Arbeit­skreis Gesund­heit, Pflege und Präven­tion mit der Deutschen Zöli­akie-Gesellschaft aus. Im Mit­telpunkt standen bessere Aufk­lärung, gezielte Schu­lun­gen, die hohen Mehrkosten gluten­freier Lebens­mit­tel sowie Möglichkeit­en der Früherken­nung. AK-Vor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath: „Wer aus medi­zinis­chen Grün­den auf gluten­freie Ernährung angewiesen ist, darf nicht vom gesellschaftlichen Leben aus­geschlossen sein. Ger­ade für Kinder muss die gemein­same Mahlzeit in Kita und Schule selb­stver­ständlich möglich sein. Wir wollen deshalb die beste­hen­den Ange­bote in Bay­ern bess­er ver­net­zen und Wis­sen ver­mit­teln. Andere Län­der wie Ital­ien machen es vor!“

Werkstattgespräch zu Physician Assistants

 

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Physi­cian Assis­tants (PA) sind aus der medi­zinis­chen Ver­sorgung inzwis­chen nicht mehr wegzu­denken: wed­er in unseren Arzt­prax­en noch in den Kranken­häusern in Bay­ern. Wie wer­den sie an Hochschulen in Bay­ern aus­ge­bildet? Gibt es Bedarf zur Vere­in­heitlichung? Wie kön­nen PAs Ärztin­nen und Ärzte ent­las­ten und welche rechtlichen Rah­menbe­din­gun­gen braucht es dafür? Über all diese Fra­gen disku­tierte der Arbeit­skreis Gesund­heit, Pflege und Präven­tion unter Leitung von Bern­hard Sei­de­nath mit Vertreterin­nen und Vertretern der Hochschulen, Ärzteschaft, Kranken­häuser, Berufsver­bände und Ministerien.
Alle Details zum Gespräch hier

Diskussion auf dem Europäischen Gesundheitskongress

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Am Don­ner­stag und Fre­itag fand in München der Europäis­che Gesund­heit­skongress statt. Ich war dabei — am Don­ner­stag als Podi­ums­disku­tant zum The­ma “Brain Health — wieviel Präven­tion und Früherken­nung ist möglich?” Dabei habe ich dargestellt, was Bay­ern in diesem Zusam­men­hang alles tut: zur Stärkung der Präven­tion, zur Förderung der Forschung, zur Entstig­ma­tisierung der Krankheit “Demenz” und zur Samm­lung von Dat­en zum besseren Ver­ständ­nis von “Demenz” und der Sit­u­a­tion der von dieser Krankheit Betroffenen.
Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Im Mes­seteil war auch der Bay­erische Heil­bäderver­band vertreten: (von rechts) Klaus Holetschek, Geschäfts­führer Frank Oette, DAK-Lan­deschef Rain­er Bla­sut­to, GPA- Ehren­vor­sitzen­der Dr. Chris­t­ian Alex und ich. Und auch der knuf­fige Navel war da, der Empathie-Robot­er mit der Mütze für die Pflege. Der Besuch hat sich gelohnt!

Zahnärztetag

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Auf­takt zum 67. Bay­erischen Zah­närztetag am Don­ner­stag in München: Die Bay­erische Lan­deszah­närztekam­mer mit Präsi­dent Dr. Dr. Frank Wohl und die Kassen­zah­närztliche Vere­ini­gung Bay­erns mit Vor­standsvor­sitzen­dem Dr. Rüdi­ger Schott (Foto) an der Spitze haben den dre­itägi­gen Kongress unter das Mot­to “Gren­zgänge der Prothetik — wie wür­den Sie entschei­den?” gestellt.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

GPA und CSU ins­ge­samt waren beim Auf­takt stark vertreten: (von rechts) Dr. Stephan Oet­zinger, Pro­fes­sor Joachim Grif­ka, Car­oli­na Traut­ner, Dr. Andrea Behr, Dr. Frank Wohl sowie (links) Sascha Schnürer.

Parlamentarisches Frühstück mit dem vdek

Foto: : Dr. Linda Föttinger/vdek

Foto: : Dr. Lin­da Föttinger/vdek

Der Don­ner­stag hat­te mit einem Par­la­men­tarischen Früh­stück begonnen, zu dem der Ver­band der Ersatzkassen (vdek) ein­ge­laden hat­te. Im Mit­telpunkt standen bun­de­spoli­tis­che The­men: das GKV-Beitragssatzsta­bil­isierungs­ge­setz, die Not­fall­re­form, der Entwurf des Pfle­geneuord­nungs­ge­set­zes PNOG oder das geplante Primärversorgungssystem.

Foto: : Dr. Linda Föttinger/vdek

Foto: : Dr. Lin­da Föttinger/vdek

Zusam­men mit mein­er Kol­le­gin Nina Traut­ner sage ich Thomas Hack­en­berg (rechts), Leit­er der Bay­erischen Lan­desvertre­tung des vdek, Danke für den Austausch!

Neuer Wimpel für den Dachauer CSU-Stammtisch

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Der Dachauer CSU-Stammtisch hat einen neuen Wim­pel: CSU-Parteivor­sitzen­der Markus Söder hat ihn am Dien­stag im Land­tag signiert.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Anzutr­e­f­fen ist der Wim­pel nun jeden Sam­stag ab 12.00 Uhr im “Stadtkeller” an der Brun­ngarten­straße in Dachau.

CSU-Parteitag in München

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Gestern und heute fand in der Neuen Messe in München-Riem der CSU-Parteitag statt. High­light des ersten Tages, des gestri­gen Fre­itags, war die Grund­satzrede des CSU-Parteivor­sitzen­dem und Bay­erischen Min­is­ter­präsi­den­ten Dr. Markus Söder. Ker­nele­ment des Parteitags aber ist Begeg­nung, ist das Gespräch, ist der Austausch.

Foto: Johanna Mertl

Foto: Johan­na Mertl

Der CSU- Kreisver­band Dachau ist stark vertreten, unter anderem mit — von rechts — Josef Med­er­er, Sebas­t­ian Zoll­brecht, Chris­t­ian Hart­mann, Stephi Burgmaier, Ste­fan Löwl, Chris­t­ian Blatt und mir.

„Forum zu „Gesundheit und Pflege“ auf dem CSU-Parteitag“

Foto: Johanna Mertl

Foto: Johan­na Mertl

Auf dem CSU-Parteitag gab es am Fre­itag-Nach­mit­tag ein Forum zu den The­men „Gesund­heit und Pflege“. Mit dabei waren der Geschäfts­führer der Bay­erischen Kranken­haus­ge­sellschaft, Roland Enge­hausen, der Hofer Lan­drat Dr. Oliv­er Bär, MdB Emmi Zeul­ner und ich als Lan­desvor­sitzen­der des Gesund­heits- und Pflege­poli­tis­chen Arbeit­skreis­es der CSU (GPA).

Foto: Johanna Mertl

Foto: Johan­na Mertl

Mod­eriert wurde die Runde von kein­er gerin­geren als der Bay­erischen Staatsmin­is­terin für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion, Judith Ger­lach. Im Mit­telpunkt der Diskus­sion stand der weit­ere Fort­gang der Kranken­haus-Reform sowie der große Kom­plex der Pflege. In der Schlussrunde fragte Judith Ger­lach ihre Mit­stre­it­er nach ihren Vorstel­lun­gen, wie Präven­tion am besten gefördert wer­den kön­nte: durch mehr Gesund­heit­skom­pe­tenz und durch eine Einübung gesund­heits­förder­lichen Ver­hal­tens bere­its in der Schule, war das ein­heitliche Meinungsbild.

Herbstsitzung des Dachauer Kreistags

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Am Fre­itag hat die Herb­st-Sitzung des Dachauer Kreistags stattge­fun­den. Haupt­the­ma waren Berichte der Insti­tu­tio­nen, an denen der Land­kreis Dachau beteiligt ist: die Woh­nungs­bauge­sellschaft im Land­kreis Dachau (WLD) mit Geschäfts­führer Ste­fan Rei­th (Foto, rechts), das Gemein­same Kom­mu­nalun­ternehmen für Abfall­wirtschaft (GfA), die Amper-Kliniken, die Fer­n­wärme Bergkirchen (fwb), die Amper­land Ther­mal­wärme GmbH (atw) oder das Gründw­erk Dachau. Bei allen Beteili­gun­gen ste­hen die Men­schen im Land­kreis im Mittelpunkt!

Dialog mit dem Verband Jüdischer Studenten

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Im Bay­erischen Land­tag hat vor kurzem ein Aus­tausch mit dem RCDS Bay­ern und dem Ver­band Jüdis­ch­er Stu­den­ten in Bay­ern stattge­fun­den. Der stel­lvertre­tende Vor­sitzende des AK Wis­senschaft und Kun­st Dr. Stephan Oet­zinger hat seit­ens der CSU-Frak­tion am Gespräch teilgenommen.
The­men waren unter anderem der zunehmende Anti­semitismus an Hochschulen, die Sit­u­a­tion jüdis­ch­er Studieren­der, jüdis­ches Leben in Bay­ern und die Fol­gen des Ter­ro­ran­griffs der Hamas vom 7. Okto­ber 2023. Für die CSU-Frak­tion ist klar: „Wir ste­hen weit­er­hin fest an der Seite unser­er jüdis­chen Mit­bürg­erin­nen und Mit­bürg­er. Unsere Hochschulen müssen Orte sein, an denen sich alle Studieren­den sich­er fühlen kön­nen.” Dr. Stephan Oet­zinger unter­strich: „Der Schutz von jüdis­chem Leben in Bay­ern ist uns nicht nur wichtig, er ist ein Schutzver­sprechen. Dieses gilt beson­ders an unseren Hochschulen und Uni­ver­sitäten, weshalb wir auch das Hochschulin­no­va­tion­s­ge­setz anpassen wollen.“

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