Seidenaths Newsletter — Einblicke in meine Arbeit

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach einem Dur­chat­men während der Ostertage hat die par­la­men­tarische Arbeit im Land­tag inzwis­chen wieder voll begonnen. Sie wird näch­ste Woche in der Ver­ab­schiedung des Bay­erischen Staat­shaushalts für 2026 gipfeln. Das Haushalt­srecht ist ja das vornehm­ste Recht des Par­la­ments. Zuvor ste­ht für mich und den von mir geleit­eten Arbeit­skreis für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion in dieser Woche ein Besuch in Berlin auf dem Pro­gramm: unter anderem mit einem län­geren Gespräch mit Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­terin Nina Warken (am Don­ner­stag) oder einem Besuch im Berlin­er Uni­ver­sität­sklinikum Char­ité (am Freitag).
Inter­na­tion­al bleibt die Sorge um Frieden das bes­tim­mende The­ma. Das erratis­che Vorge­hen des US-Präsi­den­ten, der eine der ältesten Demokra­tien der Welt in kürzester Zeit ganz offen­bar in eine Monar­chie umge­baut hat, im Iran und der Gol­fre­gion bringt vielfach Leid und stürzt auch die Weltwirtschaft in eine immer größere Malaise. Durch hohe Energiepreise wird die Infla­tion ange­heizt. Der hier­für Ver­ant­wortliche sitzt im Weißen Haus und nicht im Bun­deskan­zler­amt… Wichtig und erfreulich sind da die klaren Worte von Papst Leo XIV.. Und eben­so der Wahlaus­gang in Ungarn, der zeigt, dass die Men­schen die Nase von Kun­geleien mit kriegstreiben­den Autokrat­en voll haben. Der let­zte Son­ntag war deshalb ein guter Tag für Europa!

In diesem Sinne wün­sche ich Ihnen eine gute, fried­volle und erfol­gre­iche Woche und grüße Sie – mit besten Wün­schen — herzlich

Bern­hard Seidenath

Besuch der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München

Foto: CSU-LT-Fraktion

Foto: CSU-LT-Frak­tion

Der AK Gesund­heit, Pflege und Präven­tion und die AG Wehrpoli­tik der CSU-Land­tags­frak­tion, dessen Vor­stand ich eben­falls ange­höre, waren kür­zlich zu Besuch in der San­ität­sakademie der Bun­deswehr in München. Mit dabei war auch Frak­tionsvor­sitzen­der Klaus Holetschek. Deut­lich wurde dabei ein­mal mehr, wie eng Gesund­heitss­chutz und Sicher­heit zusam­menge­hören: Forschung, Aus­bil­dung und mod­ern­ste Medi­zin greifen ineinan­der – ger­ade mit Blick auf Krisen, Katas­tro­phen und neue Bedrohungslagen.

Foto: CSU-LT-Fraktion

Foto: CSU-LT-Frak­tion

Gen­er­al­stab­sarzt Dr. Hans-Ulrich Holtherm (Foto) hat in seinem Überblick dargestellt, welch zen­trale Rolle die San­ität­sakademie für die Resilienz unseres Lan­des spielt. Tat­säch­lich gilt: Wer vor­bere­it­et sein will, braucht starke Struk­turen und exzel­lente Exper­tise. Die enge Zusam­me­nar­beit zwis­chen Bun­deswehr und zivilen Struk­turen ist ein wichtiger Baustein sowohl für die Sicher­heit als auch für die Gesund­heitsver­sorgung in Bayern!

Gespräch mit der BMW-Betriebskrankenkasse

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Kür­zlich habe ich mich in München mit Andreas Höller, dem stel­lvertre­tenden Vor­stand und Leit­er Finanzen und Strate­gie der BMW- Betrieb­skrankenkasse (BKK) — Nach­fol­ger von Edmund Schmauser — getrof­fen, um mich über die aktuelle Sit­u­a­tion dieser bedeu­ten­den geset­zlichen Krankenkasse zu informieren. Klar ist: es bedarf mutiger Refor­men in der GKV. Die Flickschus­terei der let­zten Jahre, ja Jahrzehnte, muss ein Ende haben. Im Gespräch wurde aber auch klar, dass unser Wirtschafts­stan­dort Bay­ern und Deutsch­land ohne Auto­mo­bilin­dus­trie ein kom­plett ander­er wäre. Deshalb kön­nen wir alle froh sein, dass es BMW aktuell recht gut geht!

Unterstützung für die Apotheken

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Wir ste­hen zu den Apotheken vor Ort. Deshalb plädieren wir dafür, den Ver­sand­han­del mit ver­schrei­bungspflichti­gen Arzneimit­teln zu ver­bi­eten. Nun gibt es auch in Bay­ern Ver­sand­händler, die Sorge haben, dass die EU ein solch­es Ver­bot kip­pen kön­nte — mit der Folge, dass deutsche Ver­sand­händler an Bun­des­ge­set­ze gebun­den sind, also ver­boten bleiben, während Ver­sand­händler mit Sitz im EU-Aus­land weit­er aktiv sein dürften. Ein solch­er Schild­bürg­er­stre­ich muss unter allen Umstän­den ver­mieden werden!

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Darin waren sich kür­zlich in unser­er hybri­den Unterre­dung im Land­tag alle einig, vor Ort, von links Kris­tan von Walden­fels, Klaus Holetschek, Car­oli­na Traut­ner und ich.

Großinvestition von Daiichi-Sankyo in Oberbayern

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Vor kurzem hat uns im Bay­erischen Land­tag der japanis­che Phar­ma-Her­steller Dai­ichi-Sankyo über sein Mil­liar­den-Invest in Pfaf­fen­hofen an der Ilm informiert. Im Rah­men eines Par­la­men­tarischen Früh­stücks wur­den uns beein­druck­ende Zahlen präsen­tiert. Wir kön­nen hierüber in mehrfach­er Hin­sicht froh sein: neu entwick­elte, inno­v­a­tive Arzneimit­tel helfen uns, gesund zu wer­den — und Krankheit­en bess­er zu bekämpfen als dies früher möglich war. Und Dai­ichi-Sankyo schafft auf diese Weise eine hohe Zahl an Arbeit­splätzen in der Region: wichtig und lobenswert! Dieses Par­la­men­tarische Früh­stück hat wieder bewiesen: Die Gesund­heitswirtschaft hat das Zeug zur Leitökonomie des 21. Jahrhun­derts! Jed­er neunte Euro Umsatz wird hier erwirtschaftet, jed­er sech­ste Arbeit­splatz beste­ht hier. Bay­ern ste­ht zu den forschen­den Arzneimittel-Herstellern!

Zweiter Bayerischer Kindergesundheitsgipfel

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Gesunde Kinder, starke Zukun­ft: Die CSU-Land­tags­frak­tion hat kür­zlich — nach dem ersten im Sep­tem­ber 2025 — zum zweit­en Bay­erischen Kinderge­sund­heits­gipfel in den Land­tag ein­ge­laden. Vertreterin­nen und Vertreter von Ärzteschaft, Krankenkassen, Hil­f­sor­gan­i­sa­tio­nen, Medi­zinis­chem Dienst, Min­is­te­rien, der Lan­desärztekam­mer und Abge­ord­neten von CSU und Freien Wäh­lern sowie Exper­tin­nen und Experten aus Bil­dung, Jugend­hil­fe und Präven­tion haben das Ziel ver­fol­gt, Kinderge­sund­heit in all ihren Facetten zu stärken – von kör­per­lich­er Ver­sorgung über psy­chis­che Unter­stützung bis hin zu sozialen und dig­i­tal­en Rah­menbe­din­gun­gen. Nicht zulet­zt die Coro­na-Pan­demie hat gezeigt, wie ver­let­zlich unsere Kinder und Jugendlichen sind – kör­per­lich wie seel­isch. Kinderge­sund­heit ist kein Nis­chen­the­ma, son­dern gehört ins Zen­trum der poli­tis­chen Agen­da. Wir müssen Präven­tion weit­er stärken und die zunehmenden Fälle von chro­nis­chen Erkrankun­gen, psy­chis­chen Belas­tun­gen und Bewe­gungs­man­gel ernst nehmen. Denn Kinder sind keine kleinen Erwach­se­nen, son­dern haben eigene Bedürfnisse und ver­di­enen eine eigen­ständi­ge medi­zinis­che Vor­sorge. Jed­er Euro ist hier gut investiert!

Impfstoffhersteller Bavarian Nordic zu Besuch

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Kür­zlich hat­te ich in meinem Büro in Dachau ein Gespräch mit Vertreterin­nen des Impf­stoff-Her­stellers Bavar­i­an Nordic. Die GmbH mit Sitz in Mar­tin­sried im Süd­west­en von München hat etwa Pock­en-Impf­stoffe im Port­fo­lio. Danke an Alexan­dra Spang und Eva Schalk, ihres Zeichens Mar­ket Access Lead–DACH, für den inter­es­san­ten und guten Austausch!

Jahreskonzert 2026 der Stadtkapelle Dachau

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Vor kurzem hat­te die Stadtkapelle Dachau zu ihrem Jahreskonz­ert 2026 ins Dachauer Schloss ein­ge­laden. Unter dem Diri­gat von Michael Mey­er haben die Musik­erin­nen und Musik­er “Jahrhun­der­twerke” darge­boten. Auf Spitzenniveau!

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Zudem leg­endär mod­eriert von Dr. Dominik Härtl. Ein toller Abend!

Namen statt Nummern“: Neue Gedächtnisbuchblätter

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Namen statt Num­mern”: immer am 22. März, dem Tag, an dem 1933 das Konzen­tra­tionslager Dachau eröffnet wurde, wer­den in der KZ-Gedenkstätte Dachau, genauer: im Kloster Karmel Heilig Blut, die neuen Gedächt­nis­blät­ter vorgestellt: den Häftlin­gen, die von den Nazis ent­men­schlicht wur­den, indem aus der Per­son mit einem Namen eine Num­mer wurde, wird durch das Gedächt­nis­buch-Pro­jekt ihr Name zurück gegeben. Seit Anfang an ist Sabine Ger­hardus hier die Pro­jek­tlei­t­erin. In diesem Jahr erin­nert wurde unter anderem an Alois Hund­ham­mer, der 1933 im KZ einges­per­rt war und nach der Nazi-Dik­tatur ein­er der Grün­derväter der CSU wurde.

Besuch im kanadischen Parlament in Ottawa

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Die Ostertage habe ich zu einem Besuch in der kanadis­chen Haupt­stadt Ottawa genutzt. Dabei durfte ein Besuch im Par­la­ment nicht fehlen. Auf dem Par­lia­ment Hill wird der Cen­ter Block mit dem berühmten Peace-Tow­er weit­er­hin — und voraus­sichtlich noch bis 2032 — restauriert.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Das Unter­haus (House of Com­mons — in grün gehal­ten) ist in der Zwis­chen­zeit im West­block untergebracht,


Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

der Sen­at (in rot gehal­ten) im ursprünglichen Bahn­hof von Ottawa auf der anderen Straßenseite

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Inter­es­sant: den Stuhl des Staat­sober­haupts im Sen­at (hin­ten links) zieren weit­er­hin die Insignien von Eliz­a­beth II.. Noch inter­es­san­ter: es ist auch nicht geplant, diese in Charles III. zu ändern. Begrün­dung: “das ist jet­zt eine so lange Tra­di­tion gewe­sen, dann bleibt’s auch.” Aha. Reisen bildet…

 

Neue Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Zehn ange­hende Ret­tungssan­itä­terin­nen und Ret­tungssan­itäter (RS) haben erfol­gre­ich ihre the­o­retis­che Abschlussprü­fung bestanden. Dies ist ein wichtiger Meilen­stein für ihren weit­eren Weg im Ret­tungs­di­enst in den bei­den BRK-Kreisver­bän­den Dachau und Fürstenfeldbruck.
Die gesamte Aus­bil­dung erfol­gt ehre­namtlich – ein Engage­ment, das für die Ein­satzfähigkeit des Roten Kreuzes in bei­den Land­kreisen von unschätzbarem Wert ist. Zum Aus­bil­dungser­folg habe ich deshalb zusam­men mit BRK-Kreis­geschäfts­führer Den­nis Behrendt und mit dem stel­lv. Vor­sitzen­den des BRK-Kreisver­bands FFB, Ben­jamin Miskow­itsch, sehr her­zlich grat­uliert. Dankeschön haben auch die bei­den BRK-Kreis­bere­itschaft­sleit­er Rein­hard Weber und Matthias Beck­er sowie dessen Stel­lvertreterin Bir­git Brings gesagt.
Nach der erfol­gre­ich abgeschlosse­nen The­o­riephase fol­gen nun zwei umfan­gre­iche Prax­is­teile: ein 160-stündi­ges Prak­tikum auf ein­er Ret­tungswache sowie ein 160-stündi­ges Klinikprak­tikum. Den Abschluss der Aus­bil­dung bildet ein 40-stündi­ger Lehrgang mit anschließen­der Prü­fung. Ins­ge­samt haben die ange­hen­den RS drei Jahre Zeit, um alle Aus­bil­dungs­be­standteile zu absolvieren.
Nach Abschluss der Prak­ti­ka und der abschließen­den Prü­fung kön­nen die neuen RS vielfältige Auf­gaben übernehmen: Sie wer­den als Fahrerin­nen und Fahrer im Ret­tungs­di­enst einge­set­zt, tra­gen im qual­i­fizierten Kranken­trans­port medi­zinis­che Ver­ant­wor­tung, fahren Notarztein­satz­fahrzeuge, unter­stützen San­itäts­di­en­ste oder engagieren sich als Helfer-vor-Ort. Her­zlich willkom­men in unser­er BRK-Fam­i­lie! Danke für dieses Engagement!

 

Nächste Blutspendetermine!

Grafik: BRK

Grafik: BRK

Fre­itag, 17.4. von 16–20 Uhr
Petershausen
Pfarranger­weg 1
Mittwoch, 29.4. von 16–20 Uhr
Don­ner­stag, 30.4. von 16–20 Uhr
Markt Inder­s­dorf, Pfarrheim
Wasser­turm Weg 30

GPA-Botschaft der Woche

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Ein Bra­vo auf die Erle­ichterun­gen bei der Lebend­spende von Organen!
Gute Nachricht­en für die min­destens 6.500 Men­schen in Deutsch­land, die aktuell hän­derin­gend auf eine Spenderniere warten, um wieder ein Leben in weit­ge­hen­der Nor­mal­ität führen zu kön­nen: Am 26.3.2026 hat der Bun­destag Änderun­gen bei der Leben­dor­ganspende beschlossen. Wie bere­its 1998 in einem bahn­brechen­den Auf­satz (MedR 1998, S. 253–256) gefordert wurde, wird zwei Paaren, die sich gegen­seit­ig eine Niere spenden wollen, dies aber nicht kön­nen, weil die Gewebe­merk­male nicht passen, eine Überkreuz-Lebend­spende ermöglicht. Zudem wird eine sog. „nicht gerichtete anonyme Nieren­spende“ zuge­lassen. Der Spender­schutz wird gestärkt: Vor ein­er Spende ist kün­ftig eine unab­hängige psy­chosoziale Beratung und Eval­u­a­tion der Spenderin­nen und Spender verpflich­t­end. Eine Lebend­nieren­spende wird schließlich im Fall ein­er eige­nen Erkrankung bei der Ver­mit­tlung ein­er post­mor­tal gespende­ten Niere berück­sichtigt. Gut so! Der näch­ste Schritt muss nun die Erweit­erte Wider­spruch­slö­sung bei post­mor­tal gespende­ten Orga­nen sein!

1 2 3 374