Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit

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Pilot­pro­jekt zum Hitzeschutz
Hitzebe­d­ingte Gesund­heits­ge­fahren stellen eine der größten gesund­heit­spoli­tis­chen Her­aus­forderun­gen im Zusam­men­hang mit dem Kli­mawan­del dar. Das Pilot-Pro­jekt „Hitzeschutz in ein­er Gesund­heit­sre­gion Plus“ zielt darauf ab, in ein­er aus­gewählten Gesund­heit­sre­gion Plus ein Hitzeschutzkonzept mit Maß­nah­men zum Schutz der Bevölkerung vor hitzebe­d­ingten Gesund­heitss­chä­den zu erar­beit­en und umzuset­zen. Hier­für sollen 120.000 Euro zur Ver­fü­gung stehen.

Mit der Umset­zung des Pro­jek­tes HitziG soll das Lan­desamt für Gesund­heit und Lebens­mit­tel­sicher­heit (LGL) auf­grund der dort vorhan­de­nen her­vor­ra­gen­den umweltmedi­zinis­chen Exper­tise u. a. in Bezug auf die gesund­heitlichen Auswirkun­gen des Kli­mawan­dels sowie der am LGL ange­siedel­ten „Fach­lichen Leit­stelle Gesund­heit­sre­gio­nen Plus“ beauf­tragt wer­den. Zudem wird derzeit am LGL das Vorhaben „Kli­maan­pas­sungs­maß­nah­men in der Pflege“ (KlapP) durchgeführt.

Krebsprävention

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Imp­fung gegen Krebs
Bei der Entste­hung von Gebär­mut­ter­hal­skrebs spie­len Humane Papil­lomviren (HPV, HP-Viren) eine entschei­dende Rolle. Gegen diese sex­uell über­trag­baren Viren gibt es eine Imp­fung, die im jugendlichen Alter emp­fohlen wird. Die Ärztliche Gesellschaft zur Gesund­heits­förderung (ÄGGF) ist ein gemein­nütziger Vere­in mit einem Team aus ca. 85 Ärztin­nen und Ärzten. „Ziel ist, durch spezielle Unter­richtsstun­den Kinder, Jugendliche und (junge) Erwach­sene zu gesund­heits­be­wusstem Han­deln zu befähi­gen – mit einem Schw­er­punkt auf sex­ueller und repro­duk­tiv­er Gesund­heit, aber auch Präven­tion und Imp­fun­gen“, erk­lärte Dr. Beate Merk, die stel­lvertre­tende AK-Vor­sitzende. Für entsprechende Kam­pag­nen stellen wir nun zusät­zliche 40.000 Euro bereit.

Baustein gegen den Fachkräftemangel in der Pflege

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Inter­na­tionaler Pflege­cam­pus Bad Windsheim
In Bad Wind­sheim soll ein „Inter­na­tionaler Pflege­cam­pus“ entste­hen. Es gilt, inter­na­tion­al Pflege­fachkräfte (evtl. auch Assis­ten­zärzte) zu akquiri­eren, um dem Fachkräfte­man­gel ent­ge­gen­zuwirken und dadurch die Rah­menbe­din­gun­gen in der Pflege sowie deren Qual­ität weit­er zu verbessern. Hier­für wer­den Sem­i­nar- und Wohn­räume speziell Auszu­bilden­den in der Pflege zur Ver­fü­gung gestellt, die zusam­men leben und ler­nen sollen. Dies geschieht in Zusam­me­nar­beit mit der Pflegeschule im Land­kreis Neustadt a.d. Aisch – Bad Wind­sheim, die in den kom­menden Jahren von Sche­in­feld nach Bad Wind­sheim ver­legt wer­den soll, sowie mit den Land­kreiskliniken. Das Pro­jekt, das mit 150.000 Euro bezuschusst wird, soll auch wis­senschaftlich begleit­et und evaluiert werden.
„Ein solch­es Vorhaben, das die Pflege ger­ade im ländlichen Raum stärken und den Pflege­beruf attrak­tiv­er machen soll, ist ein Gewinn, nicht nur für den Gesund­heits­stan­dort Bad Wind­sheim, son­dern weit darüber hin­aus“, erläuterte Alfons Bran­dl, der – zusam­men mit Karl Freller – Mit­tel­franken im Auss­chuss für Gesund­heit und Pflege vertritt.

Als Lehre aus Corona: Vorsorge für neue Pandemien

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Nationale Allianz für Pandemietherapeutika
Die Coro­na-Pan­demie ist nicht zu Ende. Die Nationale Allianz für Pan­demiether­a­peu­ti­ka ist eine gemein­same Ini­tia­tive des Helmholtz-Zen­trums für Infek­tions­forschung (HZI) und des Deutschen Zen­trums für Infek­tions­forschung (DZIF). Ziel ist, Ther­a­peu­ti­ka schnell und pass­ge­nau ver­füg­bar zu haben. “Gesucht wer­den Medika­mente: gegen einen Erreger, den wir nicht ken­nen. Hierzu müssen die entsprechen­den Struk­turen jet­zt geschaf­fen wer­den, um für kün­ftige Pan­demien bess­er gerüstet zu sein”, erläuterte Hel­mut Radlmeier, AK-Mit­glied aus Land­shut. Hier­für sollen 700.000 Euro zur Ver­fü­gung stehen.

 

 

 

Neuer hochmoderner Simulationskreißsaal

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Quan­ten­sprung für die Hebammenausbildung
Die Akademisierung der Pflege- und Hebam­me­naus­bil­dung ist eine epochale Auf­gabe und bedeutet eine Stärkung dieser wichti­gen Berufs­felder. An ver­schiede­nen Stan­dorten in Bay­ern sind inzwis­chen Bach­e­lor-Stu­di­engänge Hebam­menkunde ges­tartet. „Die Ein­rich­tung eines Sim­u­la­tion­skreißsaals für 550.000 Euro für den Hebam­men­stu­di­en­gang am Klinikum der Friedrich-Alexan­der-Uni­ver­sität (FAU) Erlan­gen ermöglicht den Studieren­den, unter stan­dar­d­isierten Bedin­gun­gen ver­schiedene Geburtssi­t­u­a­tio­nen zu trainieren, die richtige Reak­tion in kri­tis­chen Lagen – ohne Gefährdung von Mut­ter und Kind — einzuüben und damit eine hoch­pro­fes­sionelle Aus­bil­dung der kün­fti­gen Hebam­men“, erläuterte AK-Vor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath. Eine Verbesserung der Hebam­men-Aus­bil­dung liegt dem Arbeit­skreis seit Jahren sehr am Herzen.

Information für russischsprachige Fachkräfte

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Neues Beratung­spro­jekt
In Bay­ern leben ca. 380.000 rus­sis­chsprachige Men­schen. Viele von ihnen arbeit­en in Kliniken, Kranken­häusern, Pflegeein­rich­tun­gen oder Altenheimen. Die beru­flichen und sprach­lichen Qual­i­fika­tio­nen der Betreu­ungskräfte sind ganz unter­schiedlich. „Im Rah­men eines Mod­ell­pro­jek­ts des sich ger­ade grün­den­den Vere­ins „BEST e.V. Beratungs- und Koor­di­na­tion­sstelle für rus­sis­chsprachige Einge­wan­derte“ sollen ziel­grup­pen­gerechte Infor­ma­tio­nen zum Iden­ti­fizieren von Fake News und Ver­schwörungsmythen, ins­beson­dere aber zu Impf­stof­fen und Covid-Medika­menten, zur Imp­fung und weit­eren medi­zinis­chen Fak­ten erstellt wer­den“, so die Ideenge­berin Bar­bara Beck­er, AK-Mit­glied aus Unter­franken. Förder­summe: 60.000 Euro

In eigener Sache: Wechsel im Arbeitskreis

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Andreas Lorenz neu dabei
Der Arbeit­skreis Gesund­heit und Pflege hat mit Andreas Lorenz ein neues Mit­glied. Er rückt für Dr. Mar­cel Huber nach, der sein Land­tags-Man­dat auf­grund ein­er schw­eren Erkrankung sein­er Frau nieder gelegt hat­te. Vor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath zollte Respekt für diese Entschei­dung: “Ich danke Mar­cel Huber für seine unglaublich wertvolle Arbeit in unserem Arbeit­skreis und wün­sche ihm per­sön­lich, sein­er Frau und sein­er Fam­i­lie alles Gute und viel Kraft.” Andreas Lorenz wün­schte er viel Freude im AK Gesund­heit und Pflege und freut sich – eben­so wie die übri­gen AK-Mit­glieder Dr. Beate Merk, Bar­bara Beck­er, Alfons Bran­dl, Karl Freller, Mar­tin Mit­tag und Hel­mut Radlmeier – auf die Zusam­me­nar­beit. „Als Münch­n­er Abge­ord­neter werde ich ein beson­deres Augen­merk auf die Pro­jek­te leg­en, die an den Münch­n­er Uniklini­ka durchge­führt wer­den. Gesund­heit und Pflege sind The­men, die die Men­schen bewe­gen wie kaum andere“, erk­lärte Lorenz.

newsletter

Newsletter — 20.12.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Coro­na-Pan­demie ist längst nicht zu Ende. Wir befind­en uns mit­ten in ein­er vierten Welle mit Neuin­fek­tio­nen in bish­er nicht gekan­nter Größenord­nung. Die Belas­tung der Kranken­häuser, ins­beson­dere der Inten­sivs­ta­tio­nen ist immer noch immens. Über­men­schlich ist es, was hier von den Ärztin­nen und Ärzten sowie den Pflegekräften geleis­tet wird. Und trotz­dem gibt es immer noch Men­schen, die sich nicht impfen lassen wollen, obwohl sie es kön­nten. Immer­hin — und das stimmt mich pos­i­tiv — hat die Zahl der Imp­fun­gen wieder zugenom­men und die Inzi­denz­zahlen gehen zurück. Im gemein­samen Kampf gegen das Virus dür­fen wir aber keines­falls nachlassen!

Mit Karl Lauter­bach haben wir nun einen neuen Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­ter, dessen Arbeit wir auch aus Bay­ern her­aus kri­tisch-kon­struk­tiv begleit­en wer­den. Eine Legal­isierung von Cannabis lehnen wir entsch­ieden ab, genau­so erteilen wir Plä­nen eine Absage, die die Län­derkom­pe­ten­zen beschnei­den sollen, etwa im Bere­ich der Kranken­haus­pla­nung. Die neue Bun­desregierung hat viele Auf­gaben vor sich, ger­ade im Gesund­heits- und Pflegebereich.

Im Namen aller Mit­glieder des Arbeit­skreis­es Gesund­heit und Pflege – Dr. Beate Merk, Bar­bara Beck­er, Dr. Mar­cel Huber, Alfons Bran­dl, Land­tags-Vizepräsi­dent Karl Freller, Mar­tin Mit­tag und Hel­mut Radlmeier — wün­sche ich Ihnen eine geseg­nete Wei­h­nacht­szeit und ein vor allem gesun­des neues Jahr 2022! Arthur Schopen­hauers Weisheit “Gesund­heit ist nicht alles, aber ohne Gesund­heit ist alles nichts.” ist berechtigter denn je!

Es grüßt Sie herzlich

Aus dem Plenum

Foto: CSU-Fraktion

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Kranken­haus­pla­nung muss bay­erisch bleiben
Per Dringlichkeit­santrag haben wir uns dafür einge­set­zt, dass die Kranken­haus­pla­nung ver­lässlich Län­der­sache bleibt und nicht sukzes­sive vom Bund über­nom­men wird. Dies kön­nte nach Ansicht der Frak­tion auf­grund des von der Ampel präsen­tierten Koali­tionsver­trages bevorste­hen. Ins­beson­dere die Investi­tion­skosten­förderung der Kranken­häuser müsse Län­der­sache bleiben, denn nur so könne die wohnort­na­he und bedarf­s­gerechte Kranken­hausver­sorgung sichergestellt wer­den. Dazu unser gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er Bern­hard Sei­de­nath: „Föderale Kom­pe­ten­zen sind nicht käu­flich. Berlin ist ein­fach zu weit weg, um die Ver­sorgung der Men­schen in Bay­ern mit Kranken­hausleis­tun­gen best­möglich zu regeln. Im Gegen­teil: Die Kranken­haus­bau­fi­nanzierung in Bay­ern funk­tion­iert. Kranken­haus­pla­nung muss Län­der­sache bleiben“.

Zum Dringlichkeit­santrag “Kranken­haus­pla­nung muss bay­erisch bleiben, medi­zinis­che Kranken­hausver­sorgung auch von Kindern sich­er­stellen, Konzept für Kinder­imp­fun­gen auflegen”
Zur Pressemit­teilung

Parlamentarische Arbeit

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Coro­na bes­tim­mendes The­ma im AK
Der Arbeit­skreis Gesund­heit und Pflege war in den ver­gan­genen Wochen beson­ders gefordert. In wöchentlichen Run­den tauscht­en sich die Mit­glieder mit Staatsmin­is­ter Klaus Holetschek aus — mit dabei auch immer der par­la­men­tarische Geschäfts­führer Tobias Reiß, stel­lvertre­tende Frak­tionsvor­sitzende Tan­ja Schor­er-Dremel und Dr. Ute Eiling-Hütig.

Aktuelles aus dem Arbeit­skreis ist auf unser­er Web­seite gebün­delt. Aktuelle Videos von den Ple­narde­bat­ten find­en Sie hier:

Dr. Beate Merk
Tan­ja Schorer-Dremel
Mar­tin Mittag
Bar­bara Becker

Austausch mit Frauenärztin und STIKO-Mitglied Dr. Marianne Röbl-Mathieu

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Schutz­imp­fun­gen gegen Coro­na und HPV waren Thema
Dr. Röbl-Math­ieu berichtete im Arbeit­skreis Gesund­heit und Pflege über das Ver­fahren der STIKO zur Erar­beitung ein­er Empfehlung in Sachen Kinder-Coro­na-Imp­fun­gen, in das viele Stu­di­en auch aus dem Aus­land mite­in­fließen. “Es ist wichtig, dass zunächst Kinder mit Vor­erkrankun­gen geimpft wer­den und Kinder, in deren Umfeld sich Per­so­n­en mit einem hohen Risiko für einen schw­eren COVID 19-Ver­lauf befind­en, die selb­st nicht wirk­sam geimpft wer­den kön­nen“, so Dr. Röbl-Math­ieu. Sie plädierte auch dafür, die Imp­fung gegen bes­timmte Typen der sex­uell über­trag­baren Huma­nen Papil­lo­maviren (HPV) weit­er zu forcieren, etwa durch zusät­zliche Vor­sorge­un­ter­suchun­gen im Teenager­al­ter, bei denen auch The­men rund um Sex­u­al­ität und Zyk­lus­geschehen ange­sprochen wer­den könnten.
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Pflege in der vierten Welle der Corona-Pandemie

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AK Gesund­heit und Pflege im Aus­tausch mit Experten
The­men beim Aus­tausch mit den Experten waren unter anderem eine mögliche all­ge­meine Impf­pflicht sowie die aktuelle Sit­u­a­tion in der Kranken- und der Langzeit-Pflege. AK-Vor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath beze­ich­nete die Lage in den Häusern als „Schick­sals­frage der Nation“. Neben der Bewäl­ti­gung der Akut­si­t­u­a­tion bedürfe es Maß­nah­men für mehr Nach­wuchs in der Pflege: „Wir müssen neue Wege gehen, um die Prax­isan­leitung in der gen­er­al­is­tis­chen Aus­bil­dung sicherzustellen. Zudem brauchen wir auch mehr Pflegelehrerin­nen und ‑lehrer“, so Seidenath.
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Hospizliche und palliativmedizinische Versorgung deutlich ausbauen

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Inno­v­a­tive Ange­bote für ganz Bayern
Eine pal­lia­tivmedi­zinis­che Tagesklinik – wie die am Klinikum Aschaf­fen­burg-Alzenau – ist ein inno­v­a­tives Ange­bot, mit dem schw­erkranke Pati­entin­nen und Patien­ten sowie deren Fam­i­lien ent­lastet wer­den. Der Freis­taat Bay­ern möchte die hos­pi­zliche und pal­lia­tivmedi­zinis­che Ver­sorgung in Bay­ern deut­lich aus­bauen, das ist das erk­lärte Ziel der Staat­sregierung. Dies geht etwa durch Hos­pizin­seln in Alten- und Pflege­heimen, wie sie auch der AK Gesund­heit und Pflege der Frak­tion deut­lich unter­stützt, aber auch durch solche pal­lia­tivmedi­zinis­che Tageskliniken. In einem Gespräch mit den Klinikver­ant­wortlichen haben unsere Gesund­heits- und Pflege­ex­perten aus der Frak­tion diese Woche nach­drück­lich den Plan unter­stützt, das bish­erige Aschaf­fen­burg­er Mod­ell­pro­jekt in eine Regelförderung zu über­führen sowie dieses Mod­ell weit­er in die Fläche auszurollen.
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Pflegeexperten zu Gast im AK Gesundheit und Pflege

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Früh­warn­sys­tem für die Pflege gefordert
Der Arbeit­skreis Gesund­heit und Pflege hat sich mit dem bay­erischen Pflege­ex­perten Claus Fussek und der Pflege­fachkraft Andrea Würtz über die Her­aus­forderun­gen in der Pflege aus­ge­tauscht – ins­beson­dere über Män­gel in der Pflege, den gravieren­den Fachkräfte­man­gel und die Auswirkun­gen der Coro­na-Pan­demie. „Wir brauchen in der Pflege ein funk­tion­ieren­des Früh­warn­sys­tem, zu dem auch die Ange­höri­gen, die Betreuerin­nen und Betreuer sowie behan­del­nde Ärzte gehören. Wir müssen die Eigen­ver­ant­wor­tung der Pflege­di­en­stleitun­gen, der Heim­leitun­gen und der Fam­i­lien stärken“, mah­nte Fussek. Bern­hard Sei­de­nath, gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er, unter­strich dies und betonte die große Ver­ant­wor­tung, die die Gesellschaft gegenüber den Schwäch­sten habe. „Es muss unser aller Ziel sein, eine men­schen­würdi­ge Pflege auf allen Ebe­nen sta­tionär und ambu­lant sicherzustellen. Hierzu bedarf es eines gemein­samen Kraftak­ts – das gilt in der Pan­demie umso mehr. Eine der größten Her­aus­forderun­gen ist es, den Fachkräfte­man­gel rasch, kreativ und effek­tiv anzuge­hen. Hier wer­den wir nicht nachlassen.“

CSU Fraktion will Arzt-Patienten-Partnerschaft stärken

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Aus­tausch im AK Gesund­heit und Pflege
Shared Deci­sion Mak­ing (SDM) als eine enge Part­ner­schaft mit einem aufgek­lärten Patien­ten, bei der die Entschei­dung über weit­ere Behand­lun­gen gemein­sam zwis­chen Arzt und Patient getrof­fen wird, führt zu deut­lich besseren Behand­lungser­fol­gen. In der Sitzung haben die Onkolo­gen Priv-Doz. Dr. Jens Ulrich Rüf­fer, Pro­fes­sor Dr. Claus Bel­ka und — aus Kiel zugeschal­tet — Pro­fes­sor Friede­mann Geiger dem Arbeit­skreis Rede und Antwort ges­tanden. Im Som­mer 2022 soll ein Pilot­pro­jekt in München und Augs­burg mit Patien­ten mit Prosta­ta-Karzi­nom und mit Pati­entin­nen mit Mam­ma-Karzi­nom starten. „Eigentlich sollte dies Stan­dard sein. Gut, dass dies nun an den genan­nten Stan­dorten mod­ell­haft und beson­ders inten­siv eingeübt wer­den kann!“, so Bern­hard Sei­de­nath in seinem Fazit.

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