585.000 Euro

(Bild: geralt / pixabay)

(Bild: ger­alt / pixabay)

Dro­gen­präven­tion und ‑ver­sorgung in Augs­burg und Nürn­berg stärken
Mit dem „Forum St. Johannes” entste­ht in Augs­burg ein ver­lässlich­er Schutzraum für suchterkrank­te Men­schen – offen 365 Tage im Jahr, bis zu elf Stun­den täglich (Förder­summe: 250.000 Euro). Das Ange­bot umfasst neben Hygie­n­eein­rich­tun­gen und Sozial­ber­atung auch ein ärztlich begleit­etes Sub­sti­tu­tion­sange­bot. Wis­senschaftlich begleit­et durch das Uni­ver­sität­sklinikum Augs­burg, ver­fol­gt das Pro­jekt das Ziel, Betrof­fe­nen echte Per­spek­tiv­en zu eröff­nen und gle­ichzeit­ig Ret­tungs­di­en­ste sowie Gesund­heit­sein­rich­tun­gen spür­bar zu entlasten.

Das seit 2021 mit Unter­stützung durch die CSU-Land­tags­frak­tion erfol­gre­ich laufende „Nürn­berg­er Mod­ell der Dro­gen­hil­fe” wird zudem kon­se­quent zu einem “Metropolen­mod­ell” weit­er­en­twick­elt (Förder­summe: 335.000 Euro). “Im Mit­telpunkt der neuen Phase ste­ht Präven­tion: Dro­genkon­sum soll frühzeit­ig ver­hin­dert, Fachkräfte durch gezielte Fort­bil­dun­gen gestärkt und die Zusam­me­nar­beit zwis­chen Jugend- und Dro­gen­hil­fen sowie Behör­den und Polizei aus­ge­baut wer­den. Gemein­sam bilden bei­de Pro­jek­te einen wichti­gen Baustein für eine ver­net­zte, nach­haltige und zukun­fts­fähige Suchthil­festruk­tur in Bay­ern”, betont Thorsten Freuden­berger, der Mit­glied im Gesundheits‑, aber auch im Innenauss­chuss ist.

510.000 Euro

(Bild: Andrea Piacquadio / pexels)

(Bild: Andrea Piac­qua­dio / pexels)

800 Jahre St. Kathari­nen­spi­tal Regensburg
Das St. Kathari­nen­spi­tal prägt seit Jahrhun­derten das soziale und kar­i­ta­tive Leben in Regens­burg-Stad­tamhof. Bis heute bietet die Ein­rich­tung älteren, kranken und bedürfti­gen Men­schen ein Zuhause und ste­ht für gelebte Näch­sten­liebe sowie gesellschaftliche Ver­ant­wor­tung. Anlässlich seines 800-jähri­gen Jubiläums im Jahr 2026 plant die Spi­tal­s­tiftung umfassende Maß­nah­men zur baulichen Weit­er­en­twick­lung. Im Fokus ste­hen ins­beson­dere die Verbesserung der Bar­ri­ere­frei­heit, die Erhöhung der Aufen­thalt­squal­ität sowie der Sicher­heit der 78 Bewohner­in­nen und Bewohn­er. Auch die Neugestal­tung der Ein­gangs- und Zugangs­bere­iche sowie iden­titätss­tif­tende Ele­mente wie eine Kathari­nen­fig­ur sind vorge­se­hen. „Das St. Kathari­nen­spi­tal ist ein beein­druck­endes Zeug­nis gelebter Näch­sten­liebe und fes­ter Bestandteil der Regens­burg­er Stadt­geschichte. Mit unser­er Förderung tra­gen wir dazu bei, diese wertvolle Ein­rich­tung zukun­fts­fest weit­erzuen­twick­eln und gle­ichzeit­ig ihr his­torisches Erbe zu bewahren“, betont Mar­tin Mit­tag, Mit­glied im Gesundheitsausschuss.

410.000 Euro

(Bild: paulrbr75 / pixabay)

(Bild: paulrbr75 / pixabay)

Sich­er­stel­lung der ärztlichen Ver­sorgung im ländlichen Raum
Die ambu­lant-fachärztliche Ver­sorgung im ländlichen Raum bleibt eine zen­trale Her­aus­forderung. Bere­its seit 2015 arbeit­et die Oden­wald-Allianz an neuen, flex­i­blen Ver­sorgungsmod­ellen, die sowohl selb­st­ständi­ge als auch angestellte Tätigkeit­en – in Vol­lzeit oder Teilzeit – ermöglichen. Mit zusät­zlichen Mit­teln in Höhe von 410.000 Euro soll nun die sek­torenüber­greifende Zusam­me­nar­beit im Bere­ich der ambu­lanten, fachärztlichen Ver­sorgung im südlichen Land­kreis Mil­tenberg weit­er gestärkt wer­den. Ziel ist es, beste­hende Struk­turen bess­er zu ver­net­zen und die medi­zinis­che Ver­sorgung langfristig zu sich­ern. „Ger­ade im ländlichen Raum brauchen wir inno­v­a­tive und ver­net­zte Ver­sorgungsstruk­turen. Die Oden­wald-Allianz zeigt, wie mod­erne Zusam­me­nar­beit gelin­gen kann – und stärkt damit die medi­zinis­che Ver­sorgung vor Ort nach­haltig“, betont Dr. Andrea Behr. Ins­ge­samt prof­i­tieren davon elf Kom­munen im Land­kreis Mil­tenberg. In einem zweit­en Pro­jekt sollen durch Schu­lun­gen die Eltern befähigt wer­den sollen, bei leicht­en Krankheitssymp­tomen zunächst ein­fache, bewährte Basis­maß­nah­men anzuwen­den. Ziel ist es, die Gesund­heit­skom­pe­tenz der Eltern zu stärken.

330.000 Euro

(Bild: DC Studio / FREEP!K)

(Bild: DC Stu­dio / FREEP!K)

Virtuelles Pflege­heim: Dig­i­tale Unter­stützung für die Pflege von morgen
Die sta­tionäre Pflege ste­ht vor großen Her­aus­forderun­gen: steigende Bedarfe, kom­plexere Krankheits­bilder und ein zunehmender Fachkräfte­man­gel erfordern neue, inno­v­a­tive Ansätze. Klas­sis­che Reformin­stru­mente allein reichen nicht mehr aus, um die Ver­sorgung langfristig zu sichern.
Mit dem Konzept des „Virtuellen Pflege­heims“ geht das Bay­erische Rote Kreuz einen neuen Weg. „Wir brauchen mutige, inno­v­a­tive Ansätze, um die Pflege zukun­fts­fest aufzustellen. Das Virtuelle Pflege­heim kann ein echter Gamechang­er sein, um Fachkräfte zu ent­las­ten und gle­ichzeit­ig die Ver­sorgungsqual­ität zu sich­ern“, betont Ste­fan Mey­er.

Das Pro­jekt erweit­ert sta­tionäre Ein­rich­tun­gen um eine jed­erzeit abruf­bare dig­i­tale Fachunter­stützung: Erfahrene Pflege­fachkräfte wer­den per Video oder Tele­fon zugeschal­tet, um Teams vor Ort bei kom­plex­en Sit­u­a­tio­nen zu berat­en, Entschei­dun­gen abzu­sich­ern und Belas­tungsspitzen abzufed­ern. Ziel ist es aus­drück­lich, die Präsen­zpflege zu stärken – nicht zu erset­zen. Durch die stan­dortüber­greifende Nutzung von Fachkom­pe­tenz kön­nen vorhan­dene Ressourcen effizien­ter einge­set­zt wer­den. Das Pilot­pro­jekt dient dazu, Ent­las­tungsef­fek­te, organ­isatorische Voraus­set­zun­gen sowie rechtliche und wirtschaftliche Rah­menbe­din­gun­gen wis­senschaftlich zu prüfen – begleit­et durch die Uni­ver­sität Bayreuth.

200.000 Euro

(Bild: jarmoluk / pixabay)

(Bild: jar­moluk / pixabay)

Unter­stützung des Klinikums Nürnberg
Mod­erne Medi­zin braucht mod­erne Doku­men­ta­tion: Durch die struk­turi­erte Erfas­sung und Archivierung intra­op­er­a­tiv­er sowie diag­nos­tis­ch­er Video­dat­en wird die Nachver­fol­gbarkeit von Befun­den deut­lich verbessert. Gle­ichzeit­ig entste­ht eine wertvolle Grund­lage für Forschung sowie für die ärztliche Aus- und Weit­er­bil­dung – etwa durch Lehrvideos und Live-OP-Über­tra­gun­gen. „Mod­erne Medi­zin braucht mod­erne Doku­men­ta­tion. Mit der klin­is­chen Video­daten­bank stärken wir Patien­ten­sicher­heit, Qual­itätssicherung und die medi­zinis­che Aus­bil­dung gle­icher­maßen“, betont Ste­fan Mey­er, der auch Mit­glied im Wis­senschaft­sauss­chuss ist.

Die Förderung stärkt damit nach­haltig den Klinik­stan­dort Nürn­berg und leis­tet einen wichti­gen Beitrag zur Weit­er­en­twick­lung ein­er hochw­er­ti­gen und per­son­al­isierten Gesund­heitsver­sorgung in Bay­ern. 13 Fach­abteilun­gen wer­den das Sys­tem nutzen. Dank der her­stellerun­ab­hängi­gen Anbindung beste­hen­der Tech­nolo­gien wie OP-Robotik, Mikroskopen und endoskopis­chen Ver­fahren entste­ht eine zukun­fts­fähige und inter­op­er­a­ble Infrastruktur.

200.000 Euro

200.000 Euro

(Bild: TanteTati / pixabay)

(Bild: Tan­te­Tati / pixabay)

Prax­isan­leit­er­bonus im Bere­ich der Podologie
Um die Per­son­al­si­t­u­a­tion in der Podolo­gie nach­haltig zu verbessern und gle­ichzeit­ig die Qual­ität der Aus­bil­dung zu sich­ern, soll die Prax­isan­leitung gezielt gestärkt wer­den. Prax­isan­lei­t­erin­nen und Prax­isan­leit­er, die neue und überzeu­gende Ansätze entwick­eln und umset­zen, erhal­ten eine ein­ma­lige Prämie in Höhe von bis zu 4.000 Euro. „Eine hochw­er­tige Aus­bil­dung braucht engagierte Prax­isan­lei­t­erin­nen und Prax­isan­leit­er. Mit dieser Förderung schaf­fen wir Anreize für inno­v­a­tive Konzepte und stärken die Nach­wuchssicherung in der Podolo­gie nach­haltig“, betont Staatsmin­is­terin a.D. Car­oli­na Traut­ner als stel­lvertre­tende AK-Vor­sitzende. Ziel ist es, erfol­gre­iche Mod­elle sicht­bar zu machen und als Best-Prac­tice-Beispiele flächen­deck­end in Bay­ern zu etablieren. Für diese Maß­nahme wer­den ein­ma­lig 200.000 Euro zur Ver­fü­gung gestellt.

200.000 Euro

(Bild: Kampus Production / pexels)

(Bild: Kam­pus Pro­duc­tion / pexels)

Inno­v­a­tive Hos­piz-Wohn­for­men stärken
Inno­v­a­tive Wohn­for­men wie die Hos­pizIn­sel Glonn, die Hos­pizIn­sel in Wald­kraiburg und das Domi­cil­i­um in Weyarn ermöglichen schw­er­stkranken Men­schen am Lebensende ein wohnähn­lich­es Umfeld, wenn eine Ver­sorgung zu Hause, im Kranken­haus oder im Pflege­heim nicht mehr möglich ist. In Einzelz­im­mern stellt ein inter­diszi­plinäres Team eine indi­vidu­elle hos­pi­zlich-pal­lia­tive Ver­sorgung sich­er. Ergänzt wird das Ange­bot durch die Spezial­isierte Ambu­lante Pal­lia­tivver­sorgung (SAPV) sowie ehre­namtliche Hos­pizbe­gleitung. Neben medi­zinis­ch­er und pflegerisch­er Betreu­ung ste­hen auch soziale, ther­a­peutis­che und seel­sor­gliche Ange­bote sowie die Ein­bindung von Ange­höri­gen im Mittelpunkt.

Um diese beson­deren Ver­sorgungs­for­men weit­er zu stärken, wer­den sie im Rah­men eines Mod­ell­pro­jek­ts mit ins­ge­samt 200.000 Euro unter­stützt. „Diese inno­v­a­tiv­en Wohn­for­men z
eigen, wie würdi­ge und indi­vidu­elle Begleitung am Lebensende gelin­gen kann. Es ist unser Anspruch, solche Ange­bote gezielt zu stärken und weit­erzuen­twick­eln“, betont Sascha Schnür­er. Die Förderung trägt dazu bei, die hos­pi­zliche Ver­sorgung weit­er auszubauen und auf die beson­deren Bedürfnisse schw­er­stkranker Men­schen best­möglich einzugehen.

200.000 Euro

(Bild: Geisteskerker / pixabay)

(Bild: Geis­teskerk­er / pixabay)

Bürokratieab­bau in der Reha­bil­i­ta­tion voranbringen
Die Reha­bil­i­ta­tion­s­land­schaft ste­ht vor großen Her­aus­forderun­gen: Die Auswirkun­gen der Coro­na-Pan­demie, zeitweise deut­lich gerin­gere Aus­las­tungszahlen sowie die hohe Infla­tion haben viele Ein­rich­tun­gen wirtschaftlich stark belastet. Gle­ichzeit­ig erschw­ert eine hohe Bürokratielast den Arbeit­sall­t­ag zusät­zlich. Ins­beson­dere unter­schiedliche Zuständigkeit­en und Vor­gaben von Renten‑, Kranken- und Pflegev­er­sicherung führen zu kom­plex­en Ver­fahren, Mehrfach­doku­men­ta­tio­nen und teil­weise wider­sprüch­lichen Anforderungen.
„Wir müssen die Ein­rich­tun­gen spür­bar von Bürokratie ent­las­ten, damit mehr Zeit für die Pati­entin­nen und Patien­ten bleibt. Mod­ell­pro­jek­te helfen uns, prax­is­taugliche Lösun­gen zu entwick­eln und gezielt umzuset­zen“, betont Ste­fan Mey­er. Wie vom Land­tag beschlossen, sollen daher im Rah­men von Mod­ell­pro­jek­ten konkrete Ansätze zum Bürokratieab­bau in der Reha­bil­i­ta­tion prax­is­nah erprobt, begleit­et und wis­senschaftlich aus­gew­ertet wer­den. Als Mod­ell­re­gio­nen kom­men ins­beson­dere das Bäder­dreieck in den Land­kreisen Pas­sau und Rot­tal-Inn, der Land­kreis Bad Kissin­gen sowie der Land­kreis Rosen­heim in Betracht.

200.000 Euro

(Bild: u_9p7tw4noz0 / pixabay)

(Bild: u_9p7tw4noz0 / pixabay)

Defib­ril­la­toren rund um die Uhr zugänglich machen
Defib­ril­la­toren leis­ten einen entschei­den­den Beitrag zur schnellen Erstver­sorgung bei Herz-Kreis­lauf-Not­fällen. Jede Minute zählt – umso wichtiger ist ein möglichst ein­fach­er und jed­erzeit­iger Zugang für die Bevölkerung. Kün­ftig sollen beste­hende Geräte auch außer­halb der Öff­nungszeit­en von Geschäften zugänglich gemacht wer­den. Dafür ist die Ausstat­tung mit wet­ter- und dieb­stahlsicheren Außenge­häusen vorge­se­hen, die einen bar­ri­ere­freien Zugriff rund um die Uhr ermöglichen. „Im Ern­st­fall entschei­det jede Minute. Je schneller ein Defib­ril­la­tor ver­füg­bar ist, desto höher sind die Über­leben­schan­cen. Deshalb ist es wichtig, die Geräte jed­erzeit zugänglich zu machen“, betont Bern­hard Sei­de­nath.
Mit dieser Maß­nahme wird die öffentliche Ver­füg­barkeit von Defib­ril­la­toren deut­lich verbessert und die Not­fal­lvor­sorge weit­er gestärkt.

150.000 Euro

(Bild: Elina Fairytale / pexels)

(Bild: Eli­na Fairy­tale / pexels)

Dachskinder e.V.: Unter­stützung für Fam­i­lien mit schw­er kranken Kindern
Der Vere­in Dachskinder e.V. begleit­et und unter­stützt Fam­i­lien mit behin­derten und schw­er kranken Kindern in Schwaben im All­t­ag. Mit dem Pro­jekt „Dachs­bau“ plant der Vere­in nun den Bau ein­er voll­sta­tionären Ein­rich­tung in Diedorf, die Kindern und Jugendlichen mit hohem Pflegebe­darf ein sicheres und liebevolles Umfeld bietet. Grund­lage ist der Erwerb eines Haus­es, der im Okto­ber 2025 beschlossen wurde. „Fam­i­lien mit schw­er kranken Kindern leis­ten täglich Enormes und brauchen ver­lässliche Unter­stützung. Pro­jek­te wie der Dachs­bau schaf­fen drin­gend benötigte Ent­las­tung und geben Sicher­heit im All­t­ag“, betont MdL Car­oli­na Trautner, ehe­ma­lige Sozialmin­is­terin und auch Lan­desvor­sitzende der Leben­shil­fe Bay­ern. Die Förderung trägt dazu bei, die Ver­sorgungssi­t­u­a­tion in Schwaben nach­haltig zu verbessern und Fam­i­lien in her­aus­fordern­den Lebenssi­t­u­a­tio­nen gezielt zu stärken.

140.000 Euro

(Bild: Mizuno K / pexels)

(Bild: Mizuno K / pexels)

Gesund­heit­skom­pe­tenz von Anfang an in Kitas im Land­kreis Neu-Ulm stärken
Gesund­heit­skom­pe­tenz begin­nt bere­its im Kinde­salter. Umso wichtiger ist es, frühzeit­ig die richti­gen Grund­la­gen zu leg­en – auch im Set­ting Kindertage­sein­rich­tung. Gemein­sam mit der Gesund­heit­sre­gion­Plus Neu-Ulm und der TUM School of Med­i­cine and Health wird ein regionales Inter­ven­tion­skonzept zur Stärkung der Gesund­heit­skom­pe­tenz im Bere­ich Kita erar­beit­et und getestet. „Gesund­heit­skom­pe­tenz ist eine Schlüs­selqual­i­fika­tion – und sie begin­nt schon bei den Jüng­sten. Mit diesem Pro­jekt set­zen wir genau dort an, wo Präven­tion am wirk­sam­sten ist: im All­t­ag unser­er Kinder“, betont Thorsten Freuden­berg­er. Auf­bauend auf dem par­tizipa­tiv entwick­el­ten Leit­faden „Gesund­heit­skom­pe­tente Kindertage­sein­rich­tung“ sollen im Rah­men des Fol­ge­pro­jek­ts GeKo­Re­gio-Bay­ern II gezielte Maß­nah­men entwick­elt, umge­set­zt und wis­senschaftlich begleit­et wer­den. Für den Start ist eine Förderung von 140.000 Euro vorgesehen.

120.000 Euro

(Bild: fauxels / pexels)

(Bild: faux­els / pexels)

Sanierung der Öku­menis­chen Sozial­sta­tion Günzburg
Das Sozialzen­trum in Günzburg ist eine zen­trale Anlauf­stelle für Men­schen in unter­schiedlich­sten sozialen Not­la­gen. Ins­beson­dere die Öku­menis­che Sozial­sta­tion leis­tet hier wichtige Arbeit für ältere, kranke und behin­derte Men­schen – mit dem Ziel, ein möglichst selb­st­bes­timmtes Leben zu ermöglichen, Ange­hörige zu ent­las­ten und soziale Teil­habe zu stärken. Im Juni 2024 wurde das Gebäude infolge eines schw­eren Hochwassers inner­halb kurz­er Zeit über­flutet und erhe­blich beschädigt. Der Dien­st­be­trieb musste mehrfach unter­brochen und ver­lagert wer­den – mit spür­baren Auswirkun­gen für die Ver­sorgung vor Ort. Um die Funk­tions­fähigkeit der Ein­rich­tung schnell­st­möglich wieder­herzustellen und die soziale Infra­struk­tur nach­haltig zu sich­ern, unter­stützt der Freis­taat die Sanierung mit 120.000 Euro.

Ger­ade in Krisen­zeit­en zeigt sich, wie wichtig ver­lässliche soziale Struk­turen vor Ort sind. Die Sozial­sta­tion in Günzburg ste­ht für gelebte Näch­sten­liebe und Unter­stützung im All­t­ag – ihre schnelle Wieder­her­stel­lung ist daher von großer Bedeu­tung“, betont Car­oli­na Traut­ner. Die Förderung trägt dazu bei, die Fol­gen der Hochwasserkatas­tro­phe zu bewälti­gen und die wichtige Arbeit der Ein­rich­tung langfristig zu sichern.

112.000 Euro

(Bild: pixabay)

(Bild: pix­abay)

Unter­stützung für die Aktion Knochen­mark­spende Bayern
Die Stiftung Aktion Knochen­mark­spende Bay­ern (AKB) mit Sitz in Gaut­ing ist eine der großen Stam­mzell­spender­dateien in Deutsch­land und leis­tet einen unverzicht­baren Beitrag zur Ver­sorgung von Leukämiepa­ti­entin­nen und ‑patien­ten weltweit. Mar­tin Mit­tag, Mit­glied im Gesund­heit­sauss­chuss unter­stre­icht: “Wir wollen die Stiftung bei ihrer Auf­gabe unter­stützen und wollen ihr zu diesem Zweck 112.000 Euro zur Ver­fü­gung stellen. Mit diesem Geld soll das Stick­stof­flager erweit­ert, alle vorhan­de­nen Net­zw­erk­switche erneuert, neue Möbel und ein Durch­flusszy­tome­ter angeschafft und das Gebäude der Stiftung in Gaut­ing aufge­stockt wer­den.” Die Investi­tion wird die Grund­lage dafür schaf­fen, auch kün­ftig möglichst vie­len Pati­entin­nen und Patien­ten weltweit eine leben­sret­tende Ther­a­pie zu ermöglichen.

110.000 Euro

(Bild: Nataliya Vaitkevich / pexels)

(Bild: Nataliya Vaitke­vich / pexels)

Eli­m­inierung von Hepati­tis in Bayern
Die Eli­m­inierung von Hepati­tis B und C ist ein zen­trales Ziel mod­ern­er Gesund­heitsvor­sorge und entspricht den Vor­gaben der Welt­ge­sund­heit­sor­gan­i­sa­tion (WHO). Mit einem lan­desweit­en Aktion­s­plan set­zt Bay­ern auf eine koor­dinierte Strate­gie, um dieses Ziel zu erre­ichen. Im Mit­telpunkt ste­hen Aufk­lärung und Präven­tion, gezielte Screen­ing-Ange­bote – ins­beson­dere für vul­ner­a­ble Grup­pen – sowie der Aus­bau der Ther­a­pie durch Experten­net­zw­erke. Ergänzt wird dies durch spezielle Maß­nah­men im Jus­tizvol­lzug und für nicht ver­sicherte Per­so­n­en. Für die Umset­zung des Aktion­s­plans sind 110.000 Euro vorge­se­hen. Eine zen­trale Koor­di­na­tion­sstelle, die enge Ein­bindung der Gesund­heit­sämter sowie der Pilot­start in Unter­franken im Jahr 2026 sich­ern eine struk­turi­erte und wirk­same Umset­zung. „Mit diesem Aktion­s­plan set­zen wir ein kraftvolles Zeichen für unsere Region und gehen einen wichti­gen Schritt in Rich­tung Eli­m­inierung von Hepati­tis B und C“, betont die unter­fränkische Abge­ord­nete Dr. Andrea Behr.

100.000 Euro

(Bild: Vitaly Gariev / pexels)

(Bild: Vitaly Gariev / pexels)

Unter­stützung für das Ster­nen­haus: Hil­fe für junge Trauernde stärken
Die Nico­laidis Young­Wings Stiftung leis­tet wertvolle Arbeit für Kinder, Jugendliche und Fam­i­lien, die einen nahen Ange­höri­gen ver­loren haben. Mit dem Ster­nen­haus in München am Nock­her­berg wurde ein geschützter Ort geschaf­fen, der Halt, Begleitung und Per­spek­tive bietet. Um den steigen­den Anforderun­gen an Präven­tion, Kinder­schutz sowie geset­zliche Auf­sichts- und Für­sorgepflicht­en gerecht zu wer­den, sind bauliche Anpas­sun­gen notwendig. Im Fokus ste­hen dabei ins­beson­dere sicher­heit­srel­e­vante Maß­nah­men sowie die Weit­er­en­twick­lung der Räum­lichkeit­en. „Das Ster­nen­haus ist ein unverzicht­bar­er Schutz- und Begeg­nung­sort für junge Trauernde. Mit unser­er Unter­stützung stellen wir sich­er, dass die hohen Anforderun­gen an Sicher­heit und Betreu­ung auch kün­ftig erfüllt wer­den kön­nen“, betont Hel­mut Schnotz, der auch Mit­glied im Sozialauss­chuss ist. Die Investi­tion trägt dazu bei, das beste­hende Ange­bot nach­haltig zu sich­ern und jun­gen Men­schen in schwieri­gen Lebenssi­t­u­a­tio­nen weit­er­hin ver­lässliche Unter­stützung zu bieten.

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