120.000 Euro

(Bild: fauxels / pexels)

(Bild: faux­els / pexels)

Sanierung der Öku­menis­chen Sozial­sta­tion Günzburg
Das Sozialzen­trum in Günzburg ist eine zen­trale Anlauf­stelle für Men­schen in unter­schiedlich­sten sozialen Not­la­gen. Ins­beson­dere die Öku­menis­che Sozial­sta­tion leis­tet hier wichtige Arbeit für ältere, kranke und behin­derte Men­schen – mit dem Ziel, ein möglichst selb­st­bes­timmtes Leben zu ermöglichen, Ange­hörige zu ent­las­ten und soziale Teil­habe zu stärken. Im Juni 2024 wurde das Gebäude infolge eines schw­eren Hochwassers inner­halb kurz­er Zeit über­flutet und erhe­blich beschädigt. Der Dien­st­be­trieb musste mehrfach unter­brochen und ver­lagert wer­den – mit spür­baren Auswirkun­gen für die Ver­sorgung vor Ort. Um die Funk­tions­fähigkeit der Ein­rich­tung schnell­st­möglich wieder­herzustellen und die soziale Infra­struk­tur nach­haltig zu sich­ern, unter­stützt der Freis­taat die Sanierung mit 120.000 Euro.

Ger­ade in Krisen­zeit­en zeigt sich, wie wichtig ver­lässliche soziale Struk­turen vor Ort sind. Die Sozial­sta­tion in Günzburg ste­ht für gelebte Näch­sten­liebe und Unter­stützung im All­t­ag – ihre schnelle Wieder­her­stel­lung ist daher von großer Bedeu­tung“, betont Car­oli­na Traut­ner. Die Förderung trägt dazu bei, die Fol­gen der Hochwasserkatas­tro­phe zu bewälti­gen und die wichtige Arbeit der Ein­rich­tung langfristig zu sichern.

112.000 Euro

(Bild: pixabay)

(Bild: pix­abay)

Unter­stützung für die Aktion Knochen­mark­spende Bayern
Die Stiftung Aktion Knochen­mark­spende Bay­ern (AKB) mit Sitz in Gaut­ing ist eine der großen Stam­mzell­spender­dateien in Deutsch­land und leis­tet einen unverzicht­baren Beitrag zur Ver­sorgung von Leukämiepa­ti­entin­nen und ‑patien­ten weltweit. Mar­tin Mit­tag, Mit­glied im Gesund­heit­sauss­chuss unter­stre­icht: “Wir wollen die Stiftung bei ihrer Auf­gabe unter­stützen und wollen ihr zu diesem Zweck 112.000 Euro zur Ver­fü­gung stellen. Mit diesem Geld soll das Stick­stof­flager erweit­ert, alle vorhan­de­nen Net­zw­erk­switche erneuert, neue Möbel und ein Durch­flusszy­tome­ter angeschafft und das Gebäude der Stiftung in Gaut­ing aufge­stockt wer­den.” Die Investi­tion wird die Grund­lage dafür schaf­fen, auch kün­ftig möglichst vie­len Pati­entin­nen und Patien­ten weltweit eine leben­sret­tende Ther­a­pie zu ermöglichen.

110.000 Euro

(Bild: Nataliya Vaitkevich / pexels)

(Bild: Nataliya Vaitke­vich / pexels)

Eli­m­inierung von Hepati­tis in Bayern
Die Eli­m­inierung von Hepati­tis B und C ist ein zen­trales Ziel mod­ern­er Gesund­heitsvor­sorge und entspricht den Vor­gaben der Welt­ge­sund­heit­sor­gan­i­sa­tion (WHO). Mit einem lan­desweit­en Aktion­s­plan set­zt Bay­ern auf eine koor­dinierte Strate­gie, um dieses Ziel zu erre­ichen. Im Mit­telpunkt ste­hen Aufk­lärung und Präven­tion, gezielte Screen­ing-Ange­bote – ins­beson­dere für vul­ner­a­ble Grup­pen – sowie der Aus­bau der Ther­a­pie durch Experten­net­zw­erke. Ergänzt wird dies durch spezielle Maß­nah­men im Jus­tizvol­lzug und für nicht ver­sicherte Per­so­n­en. Für die Umset­zung des Aktion­s­plans sind 110.000 Euro vorge­se­hen. Eine zen­trale Koor­di­na­tion­sstelle, die enge Ein­bindung der Gesund­heit­sämter sowie der Pilot­start in Unter­franken im Jahr 2026 sich­ern eine struk­turi­erte und wirk­same Umset­zung. „Mit diesem Aktion­s­plan set­zen wir ein kraftvolles Zeichen für unsere Region und gehen einen wichti­gen Schritt in Rich­tung Eli­m­inierung von Hepati­tis B und C“, betont die unter­fränkische Abge­ord­nete Dr. Andrea Behr.

100.000 Euro

(Bild: Vitaly Gariev / pexels)

(Bild: Vitaly Gariev / pexels)

Unter­stützung für das Ster­nen­haus: Hil­fe für junge Trauernde stärken
Die Nico­laidis Young­Wings Stiftung leis­tet wertvolle Arbeit für Kinder, Jugendliche und Fam­i­lien, die einen nahen Ange­höri­gen ver­loren haben. Mit dem Ster­nen­haus in München am Nock­her­berg wurde ein geschützter Ort geschaf­fen, der Halt, Begleitung und Per­spek­tive bietet. Um den steigen­den Anforderun­gen an Präven­tion, Kinder­schutz sowie geset­zliche Auf­sichts- und Für­sorgepflicht­en gerecht zu wer­den, sind bauliche Anpas­sun­gen notwendig. Im Fokus ste­hen dabei ins­beson­dere sicher­heit­srel­e­vante Maß­nah­men sowie die Weit­er­en­twick­lung der Räum­lichkeit­en. „Das Ster­nen­haus ist ein unverzicht­bar­er Schutz- und Begeg­nung­sort für junge Trauernde. Mit unser­er Unter­stützung stellen wir sich­er, dass die hohen Anforderun­gen an Sicher­heit und Betreu­ung auch kün­ftig erfüllt wer­den kön­nen“, betont Hel­mut Schnotz, der auch Mit­glied im Sozialauss­chuss ist. Die Investi­tion trägt dazu bei, das beste­hende Ange­bot nach­haltig zu sich­ern und jun­gen Men­schen in schwieri­gen Lebenssi­t­u­a­tio­nen weit­er­hin ver­lässliche Unter­stützung zu bieten.

55.000 Euro

(Bild: PublicDomainPictures / pixabay)

(Bild: Pub­lic­Do­main­Pic­tures / pixabay)

KI unter­stützt geziel­tere Ver­sorgung in der Rheumatologie
Eine frühzeit­ige und ziel­gerichtete Zuweisung zur rheuma­tol­o­gis­chen Fachver­sorgung ist entschei­dend, um chro­nis­che Erkrankun­gen rechtzeit­ig zu erken­nen und irre­versible Folgeschä­den zu ver­mei­den. Gle­ichzeit­ig sind viele rheuma­tol­o­gis­che Prax­en stark aus­ge­lastet – eine präzis­ere Steuerung der Patien­ten­zugänge wird daher immer wichtiger. Ein neues Pro­jekt set­zt genau hier an: Mith­il­fe Kün­stlich­er Intel­li­genz sollen dig­i­tale Erstein­schätzun­gen eine struk­turi­erte Vor­abklärung ermöglichen. So kön­nen Fehlzuweisun­gen reduziert und fachärztliche Kapaz­itäten geziel­ter für diejeni­gen Pati­entin­nen und Patien­ten einge­set­zt wer­den, die eine spezial­isierte Behand­lung benöti­gen. „Wir müssen die knap­pen fachärztlichen Ressourcen dort ein­set­zen, wo sie am drin­gend­sten gebraucht wer­den. Dig­i­tale Lösun­gen kön­nen helfen, Pati­entin­nen und Patien­ten schneller und pass­ge­nauer in die richtige Ver­sorgung zu brin­gen“, betont Mar­tin Mit­tag.

15.000 Euro

(Bild: Kor_el_ya / pixabay)

(Bild: Kor_el_ya / pixabay)

Demenz vor­beu­gen: Bewe­gung­spro­gramm „GESTALT“ stärken
Demen­z­erkrankun­gen zählen zu den großen Her­aus­forderun­gen ein­er altern­den Gesellschaft. Präven­tive Ansätze, die kör­per­liche Aktiv­ität mit geistiger und sozialer Förderung verbinden, gewin­nen daher zunehmend an Bedeu­tung. Genau hier set­zt das wis­senschaftlich fundierte Bewe­gung­spro­gramm „GESTALT“ an: Es kom­biniert kör­per­liche, geistige und seel­is­che Impulse, um das Risiko von Demen­z­erkrankun­gen zu senken und die Selb­st­ständigkeit älter­er Men­schen möglichst lange zu erhal­ten. Präven­tion ist der Schlüs­sel für ein gesun­des Altern. Pro­jek­te wie GESTALT zeigen, wie Bewe­gung, soziale Teil­habe und geistige Aktiv­ität wirkungsvoll zusam­men­spie­len kön­nen“, betont Dr. Andrea Behr. Das Pro­gramm wurde bere­its über mehrere Jahre erfol­gre­ich in Würzburg umge­set­zt. Die hohe Nach­frage und neue Kur­sange­bote zeigen den nach­halti­gen Bedarf. Für die Fort­führung sind 15.000 Euro einge­plant – unter anderem für Öffentlichkeit­sar­beit, Kursräume und den fach­lichen Austausch.

 

15.000 Euro

(Bild: Ron Lach / pexels)

(Bild: Ron Lach / pexels)

Erneuerung des Schwest­ern­rufs im Benild-Hospizes
Das Benild-Hos­piz in Iller­tis­sen begleit­et und ver­sorgt Men­schen in ihrer let­zten Leben­sphase mit großem Engage­ment und Men­schlichkeit. Ziel ist es, ein Leben und Ster­ben in Würde sowie mit best­möglich­er Leben­squal­ität zu ermöglichen. Um die Rah­menbe­din­gun­gen weit­er zu verbessern, ist eine Erweiterung des Hos­pizes geplant. In diesem Zuge soll auch der Schwest­ern­ruf erneuert wer­den – ein wichtiger Baustein für Sicher­heit und Ver­sorgungsqual­ität. „Hos­pize leis­ten einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft, indem sie Men­schen am Lebensende würde­voll begleit­en. Mit unser­er Förderung stärken wir diese wichtige Arbeit und verbessern die Bedin­gun­gen für Pati­entin­nen und Patien­ten wie auch für das Pflegeper­son­al“, betont Thorsten Freuden­berg­er. Die geplante Förderung von 15.000 Euro trägt dazu bei, die Qual­ität der hos­pi­zlichen Ver­sorgung in der Region weit­er zu sich­ern und auszubauen.

Aus dem Arbeitskreis für Gesundheit, Pflege und Prävention

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Jahr 2026 ist ein Jahr der Entschei­dun­gen – in unseren Städten und Gemein­den eben­so wie in der Gesund­heit­spoli­tik. Die anste­hen­den Kom­mu­nal­wahlen am 8. März lenken den Blick beson­ders darauf, was Poli­tik konkret vor Ort bewirkt. Ger­ade im Gesund­heits- und Pflege­bere­ich zeigt sich täglich, wie eng Lan­despoli­tik und kom­mu­nale Ver­ant­wor­tung miteinan­der ver­bun­den sind: Ob ambu­lante oder medi­zinis­che Ver­sorgung durch Haus- und Fachärzte, Kranken­hausver­sorgung, Pflegeange­bote, Not­fall­struk­turen oder Präven­tion – am Ende geht es immer um Leben­squal­ität in unseren Heimatorten.

Als Arbeit­skreis für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­tags­frak­tion arbeit­en wir deshalb mit Nach­druck daran, die Ver­sorgung in Bay­ern zukun­fts­fest aufzustellen. Wir wollen Fachkräfte gewin­nen, Inno­va­tio­nen ermöglichen, Bürokratie abbauen und gle­ichzeit­ig die Men­schlichkeit im Gesund­heitswe­sen stärken. Unser Anspruch ist klar: Lösun­gen entwick­eln, die nicht nur auf dem Papi­er beste­hen, son­dern bei den Men­schen ankommen.

Denn eines gilt heute mehr denn je: Eine starke Gesund­heitsver­sorgung begin­nt vor Ort – und braucht poli­tis­che Entschei­dun­gen mit Weit­blick. Dieser Newslet­ter gibt Ihnen einen Ein­blick in unsere aktuelle Arbeit. Er zeigt: Wir reden nicht nur über Prob­leme, wir arbeit­en an Lösun­gen. In diesem Sinne wün­sche ich Ihnen — zusam­men mit meinen Kol­legin­nen und Kol­le­gen Staatsmin­is­terin a.D. Car­oli­na Traut­ner, Mar­tin Mit­tag, Dr. Andrea Behr, Thorsten Freuden­berg­er, Ste­fan Mey­er, Hel­mut Schnotz und Sascha Schnür­er — eine span­nende Lek­türe unseres Newsletters.

Ihr
Bern­hard Sei­de­nath, MdL

Life Safer Datenbank

Förderbescheidübergabe mit Innenstaatssekretär Sandro Kirchner (von links), Sascha Schnürer, Pierre-Enric Steiger und AK-Vorsitzenden Bernhard Seidenath. Foto: CSU-Fraktion

Förderbeschei­düber­gabe mit Innen­staatssekretär San­dro Kirch­n­er (von links), Sascha Schnür­er, Pierre-Enric Steiger und AK-Vor­sitzen­den Bern­hard Sei­de­nath. Foto: CSU-Fraktion

Mehr Leben retten
Auf Ini­tia­tive der CSU-Land­tags­frak­tion fördert Bay­ern den Auf­bau ein­er zen­tralen AED-Daten­bank in Bay­ern. Mit der „Life­SaverDB“ wer­den alle öffentlich zugänglichen Defib­ril­la­toren erst­mals bay­ern­weit erfasst, ver­wal­tet und vor allem schnell auffind­bar gemacht. Dafür wer­den 340.000 Euro als ein­ma­lige Pro­jek­t­förderung bere­it­gestellt. Sascha Schnür­er betont: “Unser Ziel ist klar: Im Not­fall zählt jede Minute. Je schneller ein Defib­ril­la­tor gefun­den wird und damit zum Ein­satz kom­men kann, desto größer sind die Überlebenschancen.”

Pro­jek­t­träger ist die Björn-Steiger-Stiftung in Koop­er­a­tion mit der Deutschen Herzs­tiftung. Die tech­nis­che Umset­zung übern­immt CardiLink.

Bei der Über­gabe des Förderbeschei­ds durch Staatssekretär San­dro Kirchner im Bay­erischen Land­tag waren außer­dem Pierre-Enric Steiger sowie Dr. Sinann Al Najem dabei – gemein­sam mit weit­eren Mit­gliedern des Arbeit­skreis­es Gesund­heit sowie Kom­mu­nale Fra­gen, Innere Sicher­heit und Sport.

Pflegeausbildung: Erfolgreich begleiten statt abbrechen

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Wie kön­nen wir dazu beitra­gen, dass mehr Pflege-Auszu­bildende ihre Aus­bil­dung erfol­gre­ich abschließen? Diese Frage stand im Mit­telpunkt der jüng­sten Sitzung des Arbeit­skreis­es für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­tags­frak­tion. Fakt ist: Bay­ern braucht deut­lich mehr Nach­wuchs im Bere­ich der Pflege – gle­ichzeit­ig liegt die Abbruchquote bei rund einem Drit­tel. Ein vielver­sprechen­der Ansatz ist das Pro­jekt ejsa care der Evan­ge­lis­chen Jugend­sozialar­beit e.V an drei Pflegeschulen in Augs­burg, Rothen­burg und Fürth, das dank ein­er Ini­tia­tive der CSU-Land­tags­frak­tion ges­tartet wer­den kon­nte. Klar ist: Jed­er ver­hin­derte Aus­bil­dungsab­bruch ist ein Gewinn – für die jun­gen Men­schen eben­so wie für die pflegerische Ver­sorgung in Bay­ern. Men­schen­würdi­ge Pflege sicherzustellen, ist und bleibt eine Schick­sals­frage der Nation!
Mehr zum Pro­jekt ejsa erfahren Sie hier

Konzertierte Aktion im bayerischen Gesundheitswesen

Foto: CSU-Landtagsfraktion

Foto: CSU-Land­tags­frak­tion

Staatssekretär Tino Sorge zu Besuch
Auf Ini­tia­tive der CSU-Land­tags­frak­tion haben sich auf Ein­ladung von Frak­tionsvor­sitzen­dem Klaus Holetschek und dem gesund­heit­spoli­tis­chen Sprech­er Bern­hard Sei­de­nath bay­erische Spitzen­vertreterin­nen und ‑vertreter des Gesund­heitswe­sens zu einem Aus­tausch im Rah­men ein­er Konz­ertierten Aktion getrof­fen. Anlass war der Besuch des Par­la­men­tarischen Staatssekretärs im Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­teri­um, Tino Sorge, in München. Das Tre­f­fen stand im Zeichen ein­er engen Verbindung von Poli­tik, Prax­is und Wis­senschaft. Neben den Gesprächen im Land­tag besucht­en die Poli­tik­er das Klinikum Rechts der Isar der Tech­nis­chen Uni­ver­sität München, wo aktuelle Entwick­lun­gen im Bere­ich Brain-Com­put­er-Inter­faces vorgestellt wur­den. Ein weit­er­er Pro­gramm­punkt war der Aus­tausch mit Nobel­preisträger Prof. Fer­enc Krausz im Cen­tre for Advanced Laser Appli­ca­tions (Foto), in dessen Rah­men über Fortschritte in der moleku­laren Früh­di­ag­nos­tik und die glob­ale Ini­tia­tive „Pro­tect­ing Health“ zur Stärkung der Präven­tivmedi­zin disku­tiert wurde. Mit der Konz­ertierten Aktion bekräftigt die CSU-Frak­tion ihren Anspruch, die Zukun­ft der Gesund­heit­spoli­tik aktiv zu gestal­ten – fundiert, ver­net­zt und getra­gen von einem klaren Beken­nt­nis zu Forschung, Präven­tion und Zusammenarbeit.
Pressemit­teilung

Krankenhausreform in Bayern

Foto: BKG / Eduard Fuchshuber

Foto: BKG / Eduard Fuchshuber

Klinikland­schaft im Umbruch
Auf Ein­ladung der Bay­erischen Kranken­haus­ge­sellschaft (BKG) tauscht­en sich am 4. Feb­ru­ar im Rah­men eines par­la­men­tarischen Früh­stücks Abge­ord­nete des Bay­erischen Land­tags mit Vertreterin­nen und Vertretern der Kliniken über die aktuelle Lage der Kranken­häuser sowie die Umset­zung der Kranken­haus­re­form in Bay­ern aus. Deut­lich wurde dabei: Die wirtschaftliche Sit­u­a­tion viel­er Häuser bleibt anges­pan­nt, zugle­ich laufen bere­its umfan­gre­iche Vor­bere­itun­gen für die neue Leistungsstruktur.

Für den Vor­sitzen­den des Auss­chuss­es für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion, Bern­hard Sei­de­nath, ist klar: „Die Kranken­haus­re­form ist kein Sprint, son­dern eine Struk­turentschei­dung für Jahrzehnte. Umso wichtiger sind Pla­nungssicher­heit, prak­tik­able Rah­menbe­din­gun­gen und eine auskömm­liche Finanzierung. Bay­ern wird seine Kranken­häuser weit­er­hin eng auf diesem Trans­for­ma­tion­sweg begleit­en.“ Thorsten Freuden­berg­er bekräftigte dieses Ziel „eine dauer­haft tragfähige und zukun­ftssichere sta­tionäre Ver­sorgung“ sicherzustellen.
Weit­ere Informationen

Stipendienprogramm

Foto: CSU-Landtagsfraktion

Foto: CSU-Land­tags­frak­tion

Im EU-Aus­land Medi­zin studieren
Um die medi­zinis­che Ver­sorgung ins­beson­dere im ländlichen Raum langfristig zu sich­ern, stellt der Freis­taat Bay­ern auf Ini­ti­taive der CSU-Land­tags­frak­tion Stipen­di­en für ein Medi­zin­studi­um im EU-Aus­land bere­it. 2025 wur­den bere­its 23 Stipen­di­en vergeben, weit­ere 77 fol­gen noch in diesem Jahr. Der gesund­heit­spoli­tis­che Sprech­er, Bern­hard Sei­de­nath, warb auch kür­zlich im Plenum des Bay­erischen Land­tags für das neue Pro­gramm: Ana­log zur Lan­darztquote erfol­gt die Ver­gabe kün­ftig auf Basis der Ergeb­nisse im Medi­zin­ertest, ein­er medi­zinis­chen Vor­bil­dung sowie ehre­namtlichen Engage­ments vor Ort. Die Abiturnote spielt bei der Auswahl aus­drück­lich keine Rolle. Darüber hin­aus wurde eine soziale Kom­po­nente inte­gri­ert: Bei gle­ich­er Eig­nung entschei­det kün­ftig auch die finanzielle Bedürftigkeit der Bewer­berin­nen und Bewerber.

Im Gegen­zug verpflicht­en sich die Stipen­di­atin­nen und Stipen­di­at­en, nach Abschluss ihrer Facharztweit­er­bil­dung min­destens fünf Jahre im ländlichen Bay­ern zu praktizieren.
Rede­beitrag von Bern­hard Seidenath

Bayerischer Zukunftspakt

Grafik: CSU-Landtagsfraktion

Grafik: CSU-Land­tags­frak­tion

Reha­bil­i­ta­tion zukun­fts­fest aufstellen
Reha­bil­i­ta­tion ist weit mehr als Nach­sorge: Sie ermöglicht Men­schen nach Krankheit oder Unfall ein selb­st­bes­timmtes Leben und trägt zugle­ich dazu bei, Pflege, Kranken­häuser und Sozialver­sicherungssys­teme nach­haltig zu ent­las­ten. Die CSU-Land­tags­frak­tion hat auf Ini­tia­tive des AK Gesund­heit, Pflege und Präven­tion den Bay­erischen Reha-Zukun­ftspakt ver­ab­schiedet, der die Reha­bil­i­ta­tion zukun­fts­fest weit­er­en­twick­eln soll. Im Fokus ste­hen, wie Ste­fan Mey­er erläuterte, unter anderem eine bessere wirtschaftliche Absicherung der Ein­rich­tun­gen, weniger Bürokratie, eine gezielte Stärkung der geri­atrischen Reha­bil­i­ta­tion sowie eine Aus­bil­dung­sof­fen­sive gegen den Fachkräfte­man­gel. Auch die Verzah­nung von medi­zinis­ch­er und beru­flich­er Wiedere­ingliederung, sek­torenüber­greifend­er Ver­sorgung sowie Dig­i­tal­isierung und Kün­stliche Intel­li­genz sollen vor­ange­bracht werden.
Bay­erisch­er Reha-Zukunftspakt

On Tour: Besuch beim Pharma-Großhändler NOWEDA

Der AK GPP unterwegs - mit dabei von links Benjamin Miskowitsch, Bernhard Seidenath und Carolina Trautner. Foto: CSU-Landtagsfraktion

Der AK GPP unter­wegs — mit dabei von links Ben­jamin Miskow­itsch, Bern­hard Sei­de­nath und Car­oli­na Traut­ner. Foto: CSU-Landtagsfraktion

In Bergkirchen/ Land­kreis Dachau
Der Arbeit­skreis für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­tags­frak­tion war zu Gast bei der NOWE­DA-Nieder­las­sung in Bergkirchen. Im Mit­telpunkt des inten­siv­en Aus­tauschs standen die aktuelle Sit­u­a­tion der Apotheken, die Sich­er­stel­lung der flächen­deck­enden Arzneimit­telver­sorgung sowie die beson­dere Rolle der NOWEDA als Apothek­ergenossen­schaft. Staatsmin­is­terin a.D. Car­oli­na Traut­ner, selb­st Apothk­erin und stv. Vor­sitzende des AK Gesund­heit unter­strich: „Wir brauchen gestärk­te Apotheken für eine ver­lässliche Ver­sorgung und dafür wer­den wir uns in Berlin ein­set­zen. Eine ver­lässliche Ver­sorgung gelingt nur, wenn das Apotheken­hono­rar, wie im Koali­tionsver­trag vorge­se­hen, angepasst wird und wenn für Ver­sand- und Vor-Ort-Apotheken die gle­ichen Spiel­regeln gel­ten, etwa bei Küh­lket­ten und Nach­weispflicht­en.“ Bern­hard Sei­de­nath ergänzte: „Apotheken brauchen Ver­lässlichkeit und Sta­bil­ität. Die flächen­deck­ende und sichere Arzneimit­telver­sorgung darf nicht durch wirtschaftliche Schwierigkeit­en und Bürokratie gefährdet werden.“

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