Heilpflanzen-Ausstellung in Altomünster bis 23. April

Heilpflanzen in alten Büch­ern der Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Augsburg
Im Muse­um Altomün­ster ist aktuell die Ausstel­lung “Heilpflanzen in alten Büch­ern der Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Augs­burg” zu sehen. Das Wis­sen um Vor­beu­gung und Behand­lung von Krankheit­en, das sich über die Jahrhun­derte ange­sam­melt hat, find­et sich kom­prim­iert in diesen Büch­ern niedergeschrieben. Sehr gerne hat der Vor­sitzende des Arbeit­skreis­es Gesund­heit und Pflege der CSU-Land­tags­frak­tion die Schirmherrschaft über diese Ausstel­lung über­nom­men. “Denn das Streben nach Gesund­heit war über die Jahrhun­derte ein Leit­mo­tiv. Der Antrieb und die Moti­va­tion, Heilmit­tel zu find­en, hat dabei nie nachge­lassen. In Altomün­ster kann man noch bis 23. April 2023 erfahren, woge­gen alles ein Kraut gewach­sen war und ist. Sehenswert!”, erk­lärte Bern­hard Sei­de­nath. Altomün­ster ist End­sta­tion der S 2. Das Muse­um ist vom Bahn­hof aus fußläu­fig erreichbar.

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Newsletter — 20.12.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,
der gesunde Men­sch hat tausend Wün­sche, ein kranker nur einen: wieder gesund zu wer­den. Unser Gesund­heitswe­sen ist eines der besten der Welt, die größte Her­aus­forderung ist aber der Fachkräfte­man­gel in allen Bere­ichen. Hier sind wir drin­gend gefordert. Deshalb hat die CSU-Frak­tion eine Res­o­lu­tion ver­ab­schiedet und eine Aktuelle Stunde zum The­ma: “Gute Pflege im Gesund­heit­s­land Bay­ern: Große Auf­gaben gemein­sam lösen“ initiiert. 

Rede­beitrag Bern­hard Sei­de­nath MdL

Rede­beitrag Hel­mut Radlmeier MdL

Rede­beitrag Mar­tin Mit­tag MdL

Rede­beitrag Tan­ja Schorer-Dremel 

Gesund­heit und Pflege sind die The­men, die die Men­schen bewe­gen. Das ist unser Arbeit­sauf­trag, den wir gerne wahrnehmen, im engen Schul­ter­schluss mit unserem bay­erischen Gesund­heits- und Pflegem­i­nis­ter Klaus Holetschek.

Mit allen guten Wün­schen für eine geseg­nete und fro­he Wei­h­nacht­szeit sowie für einen guten Start in ein gesun­des neues Jahr 2023 grüße ich Sie freundlich

Ihr 

Stärkung des Gesundheitswirtschaftsstandorts Bayern

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Die Gesund­heitswirtschaft ist eine Leitökonomie in Bay­ern: Jed­er sech­ste Arbeit­splatz und jed­er zehnte Euro Umsatz hän­gen von ihr ab. Das Medi­z­in­tech­nik-Unternehmen Smith+Nephew stärkt die bay­erische Gesund­heitswirtschaft durch seinen Neubau, der aktuell am Kuster­mann-Park in der Nähe des Münch­n­er Ost­bahn­hofs entste­ht. Ker­stin Schrey­er (2.v.r.) und Bern­hard Sei­de­nath (2.v.l.), die bei­den Vor­sitzen­den der Auss­chüsse für Wirtschaft und für Gesund­heit, macht­en sich kür­zlich selb­st ein Bild vom Fort­gang der Bauar­beit­en – und ließen sich erläutern, was dort ab Mitte näch­sten Jahres ent­standen sein wird.
Pressemit­teilung zum Thema

Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Pflegeeinrichtungen

Foto: Bildarchiv Bayerischer Landtag

Foto: Bil­darchiv Bay­erisch­er Landtag

Energiekosten: Unter­stützung für Bay­erns medi­zinis­che Einrichtungen
Die CSU-Land­tags­frak­tion hat mit Erfolg gefordert, dass der Bund die Kranken­häuser, Reha-Ein­rich­tun­gen, Vor­sorgek­liniken und Pflegeein­rich­tun­gen unter­stützt und sie mit den mas­siv steigen­den Energiekosten nicht alleine lässt. Bay­erns Kranken­häuser rech­nen mit dro­hen­den Zusatzkosten von mehr als ein­er Mil­liarde Euro für Energie allein im Jahr 2023. “In unserem Land bren­nt es lichter­loh. Bay­erns Kranken­häuser sind das Rück­grat der Gesund­heitsver­sorgung in Bay­ern. Durch die erste Krise, die Coro­na-Pan­demie, sind wir dank der Kranken­häuser bis heute einiger­maßen durchgekom­men. Wir müssen deshalb unbe­d­ingt alles tun, damit die Kranken­häuser die zweite Krise, näm­lich die Auswirkun­gen des rus­sis­chen Angriff­skriegs gegen die Ukraine, über­leben. Wir brauchen unsere Kranken­häuser, unsere Reha-Kliniken und unsere Vor­sorgeein­rich­tun­gen auch kün­ftig.”, so unser gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er Bern­hard Seidenath. 

Zum Rede­beitrag von Bern­hard Seidenath
Zum Dringlichkeit­santrag

Informationsgespräch zum Thema “Weibliche Genitalverstümmelung”

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Mit den drama­tis­chen Fol­gen der weib­lichen Gen­i­talver­stüm­melung für die betrof­fe­nen Frauen haben sich die bei­den Arbeit­skreise der CSU-Land­tags­frak­tion für Gesund­heit und Pflege sowie für Sozialpoli­tik zusam­men mit der „Arbeits­gruppe Frauen“ auf Ini­tia­tive von Car­oli­na Traut­ner auseinan­der gesetzt.
Zu Gast waren hierzu: Men­sioure Riza (bera­tende Ärztin bei Don­na Mobile), Klara Paal (bera­tende Psy­cholo­gin bei Don­na Mobile) und Fad­u­mo Korn, eine gebür­tige Soma­lierin, die seit über 40 Jahren in Deutsch­land lebt und durch ihre Auto­bi­ografie „Geboren im großen Regen“ und ihren Ein­satz gegen die Beschnei­dung weib­lich­er Gen­i­tal­ien Bekan­ntheit erlangte.
Weit­ere Infor­ma­tio­nen zu diesem Thema

Fahrt nach Düsseldorf, Brüssel, Eindhoven, Bochum

Der Arbeitskreis war u.a. in Eindhoven...

Der Arbeit­skreis war u.a. in Eindhoven…

Aus­bil­dung, Akademisierung und
Der Arbeit­skreis Gesund­heit und Pflege hat sich im Okto­ber auf ein­er Infor­ma­tions­fahrt mit drän­gen­den aktuellen gesund­heits- und pflege­poli­tis­chen Fra­gen befasst. Den Auf­takt bildete in Düs­sel­dorf ein Gespräch mit NRW-Gesund­heitsmin­is­ter Karl-Josef Lau­mann, gefol­gt von einem Besuch des Gesund­heitscam­pus Bochum, auf dem Wis­senschaft, Wirtschaft und Forschung vere­int unterge­bracht sind — mit dem the­ma­tis­chen Schw­er­punkt Akademisierung von Gesund­heits­fach­berufen. Der Arbeit­skreis lehnt deren Vol­lakademisierung weit­er­hin ab. Weit­er ging es nach Eind­hoven, wo die Erfahrun­gen der lib­eraleren Dro­gen­poli­tik und die Sich­er­stel­lung der Ersten Hil­fe im Zen­trum standen, sowie nach Brüssel. 

... und in Brüssel. Foto: CSU-Fraktion

… und in Brüs­sel. Foto: CSU-Fraktion

Arzneimit­tel­sicher­heit
Im Gespräch mit Eliz­a­beth Kuiper, Beige­ord­nete Direk­torin und Lei­t­erin des Pro­gramms Soziales Europa und Wohlbefind­en beim Euro­pean Pol­i­cy Cen­ter, Wolf­gang Philipp, Direk­tor der Europäis­chen Behörde für gesund­heitliche Not­fal­lvor­sorge und ‑bewäl­ti­gung (HERA) und ein­er Vertreterin Deutsch­lands bei der Europäis­chen Union ging es uns ins­beson­dere um das The­ma sichere Arzneimit­telver­sorgung in ganz Europa und dabei etwa um die Pro­duk­tion von Antibi­oti­ka-Wirk­stof­fen im Europäis­chen Inland. “Wir kön­nen das Ein oder Andere dur­chaus von anderen ler­nen — und müssen für die drän­gen­den über­wöl­ben­den Fra­gen in Europa eng zusam­men­ste­hen!”, waren sich die teil­nehmenden Abge­ord­neten Car­oli­na Traut­ner, Dr. Beate Merk und Bern­hard Sei­de­nath im Anschluss einig.

Antrittsbesuch der neuen Diakonie-Präsidentin

Antrittsbesuch im Landtag von Dr. Sabine Weingärtner (2.v.r.) bei Fraktionsvorsitzenden Thomas Kreuzer (3.v.r.), seinen beiden Stellvertretern Tanja Schorer-Dremel (2.v.l.), Prof. Winfried Bausback (r.) sowie Bernhard Seidenath als gesundheitspolitischen Sprecher der CSU-Fraktion (l.).

Antritts­be­such im Land­tag von Dr. Sabine Weingärt­ner (2.v.r.) bei Frak­tionsvor­sitzen­den Thomas Kreuzer (3.v.r.), seinen bei­den Stel­lvertretern Tan­ja Schor­er-Dremel (2.v.l.), Prof. Win­fried Baus­back (r.) sowie Bern­hard Sei­de­nath als gesund­heit­spoli­tis­chen Sprech­er der CSU-Frak­tion (l.).

Mit Dr. Sabine Weingärt­ner im Gespräch 
Dr. Sabine Weingärt­ner, die neue Präsi­dentin des Diakonis­chen Werks Bay­ern, war vor kurzem zu Gast bei der Spitze der CSU-Land­tags­frak­tion: Mit Frak­tion­schef Thomas Kreuzer, seinen Stel­lvertretern Tan­ja Schor­er-Dremel und Pro­fes­sor Win­fried Baus­back sowie Bern­hard Sei­de­nath als Vor­sitzen­dem des Arbeit­skreis­es für Gesund­heit und Pflege sprach sie über die aktuell sehr anges­pan­nte Sit­u­a­tion sowohl der Ein­rich­tun­gen — wegen der derzeit unkalkulier­baren Energiekosten — als auch der Bürg­erin­nen und Bürg­er, die nicht auf der Son­nen­seite des Lebens stehen.
Wir kon­nten Frau Präsi­dentin Dr. Weingärt­ner ver­sich­ern, dass uns diese Lage sehr bewusst ist und sie uns eben­so besorgt. Diese The­men ste­hen deshalb ganz oben auf unser­er poli­tis­chen Agen­da, wie einige Dringlichkeit­santräge bele­gen, die wir in let­zter Zeit im Land­tag gestellt haben. Wir wer­den diese Fra­gen aber auch weit­er­hin Rich­tung Berlin adressieren. Die Lage ist ernst! Deshalb ist nun vor allem Zusam­men­halt gefordert.

Besuch bei Condrobs in München

Bei den geschäftsführenden Vorständen Katrin Bahr und Frederik Kronthaler bedankte sich Bernhard Seidenath für das wichtige Wirken des Vereins Condrobs. Foto: CSU-Fraktion

Bei den geschäfts­führen­den Vorstän­den Katrin Bahr und Fred­erik Kro­n­thaler bedank­te sich Bern­hard Sei­de­nath für das wichtige Wirken des Vere­ins Con­drobs. Foto: CSU-Fraktion

Das gemein­same Ziel: Dro­gen­tod verhindern
Im 51. Jahr seines Beste­hens hat der Con­drobs e.V. Gesund­heit­spoli­tik­erin­nen und ‑poli­tik­er zu einem Fachge­spräch in seine Räum­lichkeit­en in der Münch­n­er Emanuel­straße ein­ge­laden. “Uns eint das Ziel, Dro­gen­tod zu ver­hin­dern und Dro­gen­sucht so gut wie irgend möglich vorzubeu­gen. Das von der CSU-Land­tags­frak­tion ini­ti­ierte und finanzierte Nalox­on-Pro­jekt war und ist erfol­gre­ich”, stellte Bern­hard Sei­de­nath fest. Unsere Anstren­gun­gen, die Sub­sti­tu­tion durch Methadon rechtssicher­er zu gestal­ten, wur­den eben­falls gewürdigt. 

Cannabis

Grafik: CSU-Fraktion

Grafik: CSU-Frak­tion

CSU-Frak­tion gegen Legalisierungspläne 
Zum Entwurf der Cannabis-Legal­isierung von Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­ter Karl Lauter­bach hat der gesund­heit­spoli­tis­che Sprech­er der CSU-Frak­tion Bern­hard Sei­de­nath klargestellt:
„Cannabis ist abso­lut kein harm­los­es Kraut, son­dern gefährlich. Die Fol­gewirkun­gen für die Gesund­heit kön­nen gravierend sein. Es ist nicht nachvol­lziehbar, wie ein Arzt die Legal­isierung in dieser Form vorantreibt. Der straf­freie Cannabis-Kon­sum ab 18 Jahren verken­nt auch die Erfahrun­gen aus anderen Län­dern. Deshalb bleiben wir bei unserem strik­tem Nein zur Legal­isierung von Cannabis zu Rauschzwecken.”

Kurz & einprägsam

Grafik: CSU-Fraktion

Grafik: CSU-Frak­tion

117 für psy­chis­che Krisen
Kurze ein­prägsame Tele­fon­num­mer ist wichtig
Schnelle Hil­fe bei psy­chis­chen Not­fällen — dafür fordert die CSU-Frak­tion im Bay­erischen Land­tag die Ein­führung ein­er bay­ern­weit­en Krisenum­mer 117. Bay­ern war und ist mit der Etablierung von Krisen­di­en­sten deutsch­landweit Vor­re­it­er – auch dank des großen Ein­satzes unseres Bezirk­stagspräsi­den­ten Josef Med­er­er. Die kosten­lose Num­mer 0800 / 655 3000 ist rund um die Uhr in Krisen erre­ich­bar. Wir wollen den Anruf bei der Krisen-Hot­line aber noch ein­fach­er machen – und auch eine Ver­gle­ich­barkeit mit soma­tis­chen Erkrankun­gen und deren Not­fall­num­mer 112 her­stellen. Zudem kann es bei psy­chis­chen Not­fällen auf jede Minute ankom­men. Je kürz­er und ein­prägsamer eine Krisen­num­mer ist, desto leichter wird sie angenom­men. Bis es mit der 117 geklappt hat: sagen Sie bitte die 0800 / 655 3000 weiter!

Naturheilverfahren, alternative Therapien & Co.

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Werk­stattge­spräch zum The­ma “Inte­gra­tive Medizin”
Bay­ern ist nicht erst seit Sebas­t­ian Kneipp Heimat und Kern­land von Naturheil­ver­fahren und alter­na­tiv­en Ther­a­piefor­men in Deutsch­land. Wie die inte­gra­tive Medi­zin in Bay­ern weit­er vor­ange­bracht wer­den kann und die bere­its vorhan­de­nen Ini­tia­tiv­en in Bay­ern enger ver­net­zt wer­den kön­nen, darüber haben sich eine Rei­he hochrangiger Ärztin­nen und Ärzte, Lehrstuh­lin­hab­erin­nen und ‑inhab­er, Exper­tin­nen und Experten jet­zt im Bay­erischen Land­tag bei ein­er frak­tion­sin­ter­nen Anhörung ausgetauscht.
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Demenz ohne Stress? — Online-Veranstaltung vom 12. November 2022

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Die Fähigkeit­en der Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmer zu stärken, um im All­t­ag mit Demen­z­erkrank­ten das Zusam­men­leben, den Kon­takt und eine deeskalierende Begleitung zu erle­ichtern, das war das Haup­tan­liegen unseres Online-Talks mit Diplom-The­olo­gin, Diplom-Psy­cho-Geron­tolo­gin und Autorin Sabine Tschain­er-Zan­gl. Anhand typ­is­ch­er Prax­is­beispiele sowie Infor­ma­tio­nen zu Möglichkeit­en des Umgangs mit Betrof­fe­nen gab sie den Zuhörerin­nen und Zuhör­ern nüt­zliche Hil­festel­lun­gen für den pflegerischen Alltag. 

Sie kon­nten nicht mit dabei sein oder wollen sich über das The­ma informieren? Wir haben ein paar hil­fre­iche Tipps und Infor­ma­tion­s­seit­en für Sie zusammengestellt:

Den eige­nen Weg find­en: Rat­ge­ber von Ange­höri­gen von Men­schen mit Demenz für andere Betroffene

Fach­stelle für Demenz und Pflege Bayern

Deutsche Alzheimer Gesellschaft

In der neuen App „Demen­zGuide“ find­en Ange­hörige oder Fre­unde Tipps für den Umgang mit Men­schen in der Demenz, hil­fre­iche Ideen für daheim oder die Pflegeeinrichtung
Mehr zum The­ma Pflege und Gesund­heit in Bay­ern gibt’s hier

Informationsgespräch zum Thema Suchtprävention

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Mit der Sit­u­a­tion in der Ver­sorgung von Suchterkrank­ten ins­beson­dere im Großraum Nürn­berg hat sich der Arbeit­skreis Gesund­heit und Pflege auseinan­der geset­zt – und dazu Jan Welk­er (Ober­arzt Zen­trale Notauf­nahme, Klinikum Nürn­berg), Daniela Dahm (Lei­t­erin Lilith e.V. Dro­gen­hil­fe), Nor­bert Wittmann (Leit­er mudra e.V. Dro­gen­hil­fe) und Elis­a­beth Müller (Oberärztin Psychiatrie/Suchtmedizin, Klinikum Nürn­berg) ein­ge­laden. Dabei wurde das „Nürn­berg­er Mod­ell“, ein vom Klinikum Nürn­berg (Not­fall- und Inten­sivmedi­zin / Psy­chi­a­trie) und den Dro­gen­hil­fe­or­gan­i­sa­tio­nen ini­ti­iertes Forschung­spro­gramm zur Opti­mierung von Präven­tion, Akutver­sorgung und Nach­sorge von Dro­gen­in­toxika­tio­nen vorgestellt. Das Foto zeigt die Abge­ord­neten (von links) Andreas Lorenz, Alfons Bran­dl, Bern­hard Sei­de­nath, Dr. Beate Merk, Hel­mut Radlmeier und Car­oli­na Traut­ner mit den Gästen aus Nürn­berg vor dem Weiße-Rose-Saal. Nicht auf dem Bild: Mar­tin Mit­tag und Stef­fen Vogel
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Arbeitskreis Gesundheit und Pfelge — 2.08.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach arbeitsin­ten­siv­en Wochen hat nun die par­la­men­tarische Som­mer­pause begonnen. Der Fokus lag in den ver­gan­genen Wochen und Monat­en auf dem Gebi­et der Gesund­heits- und Pflegev­er­sorgung — über 1.000 Peti­tio­nen haben wir bish­er im Gesund­heits- und Pflegeauss­chuss behan­delt. Kurz zum Ver­gle­ich: In der gesamten ver­gan­genen Leg­is­laturpe­ri­ode waren es „nur“ 422 Eingaben. Hinzu kom­men Anträge und Geset­ze­sen­twürfe, Anhörun­gen, usw. Deshalb sei auch an dieser Stelle den Mit­gliedern des Gesund­heit­sauss­chuss­es, dem Auss­chuss­büro und den Vertreterin­nen und Vertretern der Staat­sregierung gedankt, die die enorme Belas­tung fortwährend mit­ge­tra­gen haben!

Coro­na war mit­nicht­en alleinbes­tim­mend — und wird es auch nach der Som­mer­pause nicht sein. Coro­na hat aber unter anderem gezeigt: Pflege ist das Megath­e­ma der Zukun­ft. Nötig sind ins­beson­dere mehr Fachkräfte. Wir müssen auch die Sit­u­a­tion in der Aus­bil­dung weit­er verbessern. So brauchen wir mehr Pflegepäd­a­gogen. Einen Man­gel gibt es aber auch bei den Prax­isan­lei­t­erin­nen und Prax­isan­leit­ern. Für all diese Bere­iche haben wir Ini­tia­tiv­en entwickelt.

Es bleibt gle­ich­wohl noch viel zu tun! Jet­zt wün­sche ich Ihnen eine erhol­same Som­merzeit, eine inter­es­sante Lek­türe, freue mich auf ein Feed­back und grüße Sie herzlich

Ihr

Schwangerschaftsabbrüche

Carolina Trautner und Bernhard Seidenath. (Foto:CSU-Fraktion)

Car­oli­na Traut­ner und Bern­hard Sei­de­nath. (Foto:CSU-Fraktion)

Hil­fe und Beratung unabdingbar
“Ein Schwanger­schaftsab­bruch ist keine medi­zinis­che Leis­tung wie jede andere, ger­ade deshalb ist die Entschei­dungs­find­ung schwierig und oft sehr belas­tend. Mit ein­er proak­tiv­en Wer­bung im Inter­net wird jedoch das Gegen­teil sug­geriert. Die betrof­fe­nen Frauen brauchen in dieser Sit­u­a­tion vor allem Hil­fe und Unter­stützung – keine Wer­bung von Ärzten, die diesen Ein­griff anbi­eten“, stellt der gesund­heit­spoli­tis­che Sprech­er, Bern­hard Sei­de­nath, klar.

Eine sach­liche Infor­ma­tion durch Ärztin­nen und Ärzte, welche zu einem solchen Ein­griff berechtigt sind, ist nicht zu bean­standen. Diese war jedoch auch mit der bish­eri­gen Geset­zes­lage möglich. Weit­er­hin war es auch trotz Wer­be­ver­bots Ärztin­nen und Ärzten möglich, auf ihrer Home­page darüber zu informieren, dass sie Schwanger­schaftsab­brüche anbieten.

Wenn zudem die Abschaf­fung des § 219a StGB, also das Wer­be­ver­bot für Abtrei­bun­gen, in einem Atemzug vor allem mit der Stärkung von Frauen­recht­en begrün­det wird, wird sie diesem sen­si­blen und ver­ant­wor­tungsvollen The­ma nicht gerecht“, so Car­oli­na Traut­ner, Staatsmin­is­terin a.D.

Der Schutz des Lebens – der unge­bore­nen Kinder eben­so wie von Frauen, die Entschei­dun­gen in schwierig­ster Sit­u­a­tion alleine tre­f­fen und unter den Fol­gen vielle­icht ihr Leben lang lei­den – hat ober­ste Pri­or­ität. „Das eigentliche Ziel der Ampel-Koali­tion scheint eine Änderung oder gar Abschaf­fung des § 218 StGB zu sein. Es gibt keinen Grund, das müh­sam aus­tari­erte Abtrei­bungsrecht zu ändern. Für den Gesund­heits- und Pflege­poli­tis­chen Arbeit­skreis der CSU-Frak­tion ist eine geset­zlich vorgeschriebene Schwanger­schaft­skon­flik­t­ber­atung durch eine staatlich anerkan­nte Beratungsstelle unab­d­ing­bar“, erk­lärten Sei­de­nath und Trautner.

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