Seidenath fädelt Treffen der Spitze des Dachauer Klinikums mit Gesundheitsminister Holetschek ein

Manch­mal gibt es schöne Zufälle: Am ver­gan­genen Fre­itag und Sam­stag hat sich — unter Leitung des Dachauer Land­tagsab­ge­ord­neten Bern­hard Sei­de­nath — der Lan­desvor­stand des Gesund­heits- und Pflege­poli­tis­chen Arbeit­skreis­es (GPA) der CSU zu ein­er Klausurta­gung getrof­fen. Im sel­ben Haus in Bad Wör­ishofen und zeitlich par­al­lel hat­te sich dort auch die Führungsriege des Dachauer Kranken­haus­es zurück­ge­zo­gen. Bern­hard Sei­de­nath fädelte deshalb spon­tan einen Aus­tausch der Ver­ant­wortlichen des Helios-Amper-Klinikums mit dem Bay­erischen Gesund­heitsmin­is­ter Klaus Holetschek ein, der wegen der GPA-Klausur vor Ort war. Auch inhaltlich deck­ten sich die The­men der bei­den Gremien: sowohl der GPA als auch das Helios-Amper-Klinikum beschäftigten sich mit der Kranken­haus-Ver­sorgung der Zukun­ft, und damit, wie diese in Zukun­ft noch bess­er wer­den kann. Für das gemein­same Gespräch mit Staatsmin­is­ter Holetschek gab es deshalb genug Anknüp­fungspunk­te. Teilgenom­men haben der Ärztliche Direk­tor, Pro­fes­sor Hjal­mar Hage­dorn, Che­farzt Dr. Max Rist und weit­ere Führungsper­sön­lichkeit­en, etwa der neue Klinikgeschäfts­führer für die Amper-Kliniken Dachau und Markt Inder­s­dorf, Marc Bern­städt. „Die Verbindung der Dachauer Anliegen zur Spitze der bay­erischen Poli­tik ste­ht!“, kom­men­tierte Sei­de­nath. Das Foto ent­stand vor dem Tagungszen­trum „Der Son­nen­hof“ in Bad Wörishofen.

Dachauer Verein “Perspektiven für Burkina Faso” baut Schule in Afrika — Bitte um Unterstützung

Dachauer Vere­in „Per­spek­tiv­en für Burk­i­na Faso“ unter­stützt den Bau ein­er weit­er­führen­den Schule in Afri­ka – Baukosten in Höhe von 80.000 Euro sollen durch Spenden aufge­bracht wer­den — Sei­de­nath: „Bil­dung ist der wichtig­ste Rohstoff und der Schlüs­sel zu nach­haltiger Entwicklung“

Der vor knapp drei Jahren in Dachau gegrün­dete Vere­in „Per­spek­tiv­en für Burk­i­na Faso“ ste­ht vor seinem ersten großen Pro­jekt: „Wir möcht­en eine weit­er­führende Schule in Kokologho, ein­er Gemeinde direkt in der Mitte des west­afrikanis­chen Staats, bauen. Der Schul­bau ist nun vom burkinis­chen Bil­dungsmin­is­teri­um genehmigt wor­den – wir kön­nen losle­gen!“, erk­lärte MdL Bern­hard Sei­de­nath, Vor­sitzen­der des Vere­ins, der sich der Hil­fe zur Selb­sthil­fe für die Men­schen in einem der ärm­sten Län­der der Erde ver­schrieben hat.

Die Jugendlichen müssen dann kün­ftig nicht mehr ver­suchen, in weit­er ent­fer­n­ten Schulen einen Platz zu erhal­ten. Bish­er gibt es in der Großge­meinde Kokologho nur eine einzige weit­er­führende Schule, die nur einen Teil der Schüler aufnehmen kann“, so die stel­lvertre­tende Vor­sitzende Jeanette Huber. „Beim ersten Besuch der Del­e­ga­tion aus dem Land­kreis Dachau im März 2019 in der Gemeinde hat­te der dama­lige Bürg­er­meis­ter auf ihre prekäre Sit­u­a­tion im Bere­ich weit­er­führen­der Schulen hingewiesen, welche bedeutet, dass ein großer Teil der Kinder nur einige Jahre Volkss­chule besuchen kann. Für die Zukun­ft der Kinder und der Gemeinde ist das ein großes Problem.“

Ver­tragspart­ner für den Bau wird der in Schul­baut­en erfahrene Vere­in ‚Asso­ci­a­tion El-Shama-Edu­care‘, der bere­its mit dem Land­kreis Donau-Ries diverse Schul­pro­jek­te in diesem Teil Afrikas ver­wirk­licht hat“, berichtete Sei­de­nath. „Vor Ort wird Herr Daprou Kam­bou das Pro­jekt betreuen und den Bau­fortschritt überwachen. Wichtig ist uns, dass jed­er Euro direkt ankommt. Die Baukosten betra­gen 80.000 Euro – inklu­sive eines neu zu bohren­den Brun­nens — und liegen fol­glich bei einem Promille der Kosten eines Gym­na­si­ums im Land­kreis Dachau. Da von diesen aktuell in Karls­feld und in Röhrmoos gle­ich zwei gebaut wer­den, kön­nen wir für ein halbes Promille der Kosten der bei­den neuen Gym­nasien in unserem Land­kreis das neue Col­lége in Burk­i­na Faso finanzieren“, rech­nete Ehrenkreis­handw­erksmeis­terin Irm­gard Het­zinger-Heinri­ci vor, die sich als Geschäfts­führerin des Vere­ins „Per­spek­tiv­en für Burk­i­na Faso“ engagiert.

Bil­dung ist der wichtig­ste Rohstoff und der Schlüs­sel zu nach­haltiger Entwick­lung“, erk­lärte Sei­de­nath und erk­lärte, dass die 80.000 Euro durch Spenden seit­ens der Bürg­erin­nen und Bürg­er aufge­bracht wer­den sollen, die aktiv am Engage­ment des Dachauer Vere­ins teil­haben wollen, dass der Vere­in aber auch die am Bau der bei­den neuen Gym­nasien im Land­kreis beteiligten Fir­men um eine Spende bit­ten möchte.

Die Reise ein­er Gruppe aus dem Land­kreis Dachau im März 2019 nach Burk­i­na Faso hat­te den Anstoß zur Grün­dung des Vere­ins gegeben, der mit dem im Land­kreis Dachau vorhan­de­nen Know-How und Experten­wis­sen im Rah­men der Möglichkeit­en in Burk­i­na Faso Bil­dung­spro­jek­te, Gesund­heitsver­sorgung und den Auf­bau ein­er nach­halti­gen Energiev­er­sorgung unter­stützen möchte – von Bürg­er zu Bürg­er, von Vere­inen zu Vere­inen, von Unternehmen zu Unternehmen. Die wirtschaftliche Entwick­lung und die Steigerung der Wertschöp­fung vor Ort ist dem Vere­in ein hohes Anliegen. „Einige erste Erfolge der gemein­samen Anstren­gun­gen der Land­kreis­bürg­er gibt es schon: Die Verbesserung der vor- und grund­schulis­chen Bil­dung für die Kinder, deren Eltern in einem Stein­bruch in Oua­gadougou arbeit­en, haben wir eben­so unter­stützen kön­nen wie ein Aus­bil­dungszen­trum für Jugendliche, die bish­er keine Schule besuchen kon­nten. Ins­ge­samt 16 Näh­maschi­nen haben wir der dor­ti­gen Beruf­ss­chule, die von engagierten lokalen Trägern betrieben wird, spenden kön­nen, damit ger­ade junge Frauen das Handw­erk erler­nen kön­nen“, berichteten Sei­de­nath, Huber und Hetzinger-Heinrici.

Nähere Infor­ma­tio­nen zum Vere­in find­en sich auf dessen Home­page unter www.perspektiven-burkina.de. Für den Schul­bau gespendet wer­den kann über die Kon­ten des Vereins:
IBAN DE65 7009 1500 0000 0557 00 bei der Volks­bank-Raif­feisen­bank Dachau und
IBAN DE23 7005 1540 0280 8304 23 bei der Sparkasse Dachau,
am besten jew­eils mit dem Stich­wort „Schule“.

Das Foto zeigt ein Kind aus ein­er Vorschulk­lasse am Stein­bruch von Oua­gadougou — auf ein­er Karte, mit der sich der Vere­in bei Spenderin­nen und Spendern bedankt.

 

Seidenath und Faltner: „Ohne allgemeine Impfpflicht kann auch der § 20a IfSG keinen Bestand mehr haben – Bundestag muss handeln“

Nach­dem nun klar ist, dass der Bun­destag keine all­ge­meine Impf­pflicht gegen Coro­na beschließen wird, kann auch der § 20 a Infek­tion­ss­chutzge­setz (IfSG), die ein­rich­tungs­be­zo­gene Impf­pflicht, keinen Bestand mehr haben“, erk­lärte heute in München GPA-Lan­desvor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath, MdL.
„Wir haben bei den Beschäftigten der bay­erischen Pflegeein­rich­tun­gen erfreulicher­weise eine sehr hohe Impfquote von 92 Prozent. Die weni­gen Pflegekräfte, die bis dato nicht geimpft sind, kön­nen von der Imp­fung auch nicht überzeugt wer­den“, ist sich GPA-Lan­desvor­standsmit­glied Eva Falt­ner sich­er, die selb­st eine Pflegeein­rich­tung leitet.
Auf­grund des § 20 a IfSG müssen den Gesund­heit­sämtern seit dem 15. März die Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­er gemeldet wer­den, die nicht geimpft sind. Von der Regelung sind nicht nur Pflegekräfte betrof­fen, son­dern alle Mitar­bei­t­en­den in den Ein­rich­tun­gen, also auch Ver­wal­tungskräfte, Haus­meis­ter, Köche und viele mehr. Ab dem 1. Juli müssten die Gesund­heit­sämter für diesen Kreis dann entsprechende Betre­tungs- bzw. Tätigkeitsver­bote aussprechen.

Wie es dann arbeit­srechtlich weit­erge­ht, ist über­haupt nicht geregelt! Der § 20 a IfSG ist zunächst bis Ende des Jahres begren­zt, was danach ist, weiß kein­er!“, so Falt­ner. „Im schlimm­sten Fall ver­lieren Ein­rich­tun­gen nun Mitar­beit­er, die 2023 dann wieder arbeit­en dürften, sich aber in der Zwis­chen­zeit einen anderen Job gesucht haben oder sog­ar vom Job­cen­ter umgeschult wur­den.“ „Wenn der § 20 a IfSG auch unter den neuen Aus­gangs­be­din­gun­gen – ohne eine nach­fol­gende all­ge­meine Impf­pflicht – wie geplant bis zum Jahre­sende Bestand hätte, würde aus dem absoluten Man­gel­beruf Pflege weggeschult wer­den. Das ver­stünde nie­mand“, unter­strich Sei­de­nath. „Es geht hier auch um Ver­sorgungssicher­heit. Schon jet­zt tra­gen die Ein­rich­tun­gen die Haupt­last der Pan­demie. Sie hal­ten unser Gesund­heitswe­sen am Laufen. Sie nun weit­er ein­seit­ig zu belas­ten, obwohl bei der Ein­führung der ein­rich­tungs­be­zo­ge­nen Impf­pflicht ver­sprochen wurde, dass die all­ge­meine Impf­pflicht als­bald nach­fol­gt, wäre ungerecht und sach­lich kom­plett falsch. Deshalb noch ein­mal: Ohne all­ge­meine Impf­pflicht muss auch der § 20a IfSG gestrichen wer­den“, erk­lärten Sei­de­nath und Falt­ner und forderten den Deutschen Bun­destag zum Han­deln auf: „Die Zeit drängt!“

Fans” entwenden CSU-Schild am Bürgerbüro in der Dachauer Altstadt

Foto: J. Mertl - Bisher

Foto: J. Mertl — Bisher

CSU-Bürg­er­büro-Dachau-Schild find­et – ille­gal – Liebhaber
CSU-Kreisver­band stellt Strafanzeige

Das repräsen­ta­tive Schild mit großem CSU-Logo und der Auf­schrift ‚Bürgerbüro.Dachau‘ hat einem Zeitgenossen so gut gefall­en, dass er es aus der Wand geris­sen und mitgenom­men hat. Wir haben Strafanzeige gestellt“, teilte der CSU-Kreisvor­sitzende und Dachauer Land­tagsab­ge­ord­neter Bern­hard Sei­de­nath heute in Dachau mit.

Das Plex­i­glas-Schild war rechts neben dem Ein­gang zum CSU-Bürg­er­büro in der Dachauer Alt­stadt ange­bracht und hat so auf das am Fuße von St. Jakob gele­gene Büro aufmerk­sam gemacht, das vom CSU-Ortsver­band Dachau, dem CSU-Kreisver-band sowie den bei­den Abge­ord­neten Katrin Staffler (Bun­destag) und Bern­hard Sei­de­nath (Land­tag) genutzt wird.

Foto: J. Mertl - Nun

Foto: J. Mertl — Nun

Am Mor­gen des 4. April war es nicht mehr da. Es wurde erkennbar mutwillig aus der Wand geris­sen und entwen­det. Deut­lich zu erken­nen sind die Löch­er, wo einst die Dübel saßen. An alle Lieb­haber dieses Schildes gerichtet möchte ich sagen: melden Sie sich bei uns – und wir wer­den Tipps geben, wie Sie es legal und ohne Beschädi­gun­gen erwer­ben kön­nen“, erk­lärte Sei­de­nath, der den ent­stande­nen Schaden auf rund 500 Euro bez­if­ferte. Auch für Hin­weise auf den Verbleib des Schildes sei der CSU-Kreisver­band dankbar.

Die bei­den Fotos zeigen das Schild am Büro im Som­mer 2021 – und das aktuelle Ausse­hen der Wand.

Seidenath in CSU-Grundsatzkommission berufen

Die CSU wird ihr Grund­satzpro­gramm über­ar­beit­en. In die hierzu gebildete Grund­satzkom­mis­sion hat der CSU-Parteivor­stand auch den Dachauer Land­tagsab­ge­ord­neten und CSU-Kreisvor­sitzen­den Bern­hard Sei­de­nath berufen.
„Das bish­erige CSU-Grund­satzpro­gramm ‚Die Ord­nung‘ stammt aus den Jahren 2015 und 2016. Sei­ther hat sich die Welt geän­dert — die inhaltliche Aus­rich­tung unser­er Partei muss den großen Her­aus­forderun­gen der jet­zi­gen Zeit angepasst wer­den. Ich freue mich deshalb über die ehren­volle Beru­fung in die Grund­satzkom­mis­sion – und vor allem darüber, dass ich meine Exper­tise in den Bere­ichen Gesund­heit und Pflege ein­brin­gen kann“, erk­lärte Seidenath.
Seit 2019 ist Sei­de­nath Lan­desvor­sitzen­der des Gesund­heits- und Pflege­poli­tis­chen Arbeit­skreis­es der CSU (GPA). Im Land­tag leit­et er den Auss­chuss für Gesund­heit und Pflege. Die Grund­satzkom­mis­sion wird von den bei­den Land­tagsab­ge­ord­neten Dr. Ger­hard Hopp und Dr. Mar­tin Huber In enger Abstim­mung mit dem neuen CSU-Gen­er­alsekretär Stephan May­er geleit­et. Bere­its der let­zten Kom­mis­sion für Grund­satzfra­gen und Pro­gramm in den Jahren 2015 und 2016 hat­te Sei­de­nath ange­hört. Geleit­et wurde die Grund­satzkom­mis­sion sein­erzeit von Markus Blume. Das aktuelle Grund­satzpro­gramm ist unter http://csu-grundsatzprogramm.de/wp-content/uploads/CSU-Grundsatzprogramm-ES.pdf abrufbar.

Sei­de­nath: „Im Gesund­heits- und Pflege­bere­ich ist und bleibt es unser Ziel, eine flächen­deck­ende Ver­sorgung pass­ge­nau mit ambu­lanten haus- und fachärztlichen sowie sta­tionären Leis­tun­gen, Leis­tun­gen von Heil- und Hil­f­s­mit­teler­bringern, Reha- und Pflegeein­rich­tun­gen sowie von Apotheken in Stadt und Land gle­icher­maßen sicherzustellen.“

Haushalt 2022: CSU-Fraktion gibt grünes Licht für den Etat Gesundheit und Pflege

Haushaltswoche im Plenum: Es geht um mehr als 71 Mil­liar­den Euro für 2022. Die CSU-Frak­tion beschließt heute den Etat für den Bere­ich Gesund­heit und Pflege.

Im Bere­ich Gesund­heit und Pflege mit einem Gesamte­tat von 885 Mil­lio­nen Euro liegt das Augen­merk der Frak­tion auf der Gesund­heitsver­sorgung und den Bere­ichen Pflege und Hos­piz. Für das bay­erische Lan­despflegegeld sind 430 Mio. Euro im Haushalt einge­plant. Ein weit­er­er Schw­er­punkt liegt auf der Bekämp­fung des Fachkräftemangels.16 Mio. Euro sind zusät­zlich für die Dig­i­tal­isierung im Gesund­heits­bere­ich vorgesehen.

Dazu Bern­hard Sei­de­nath, gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er der CSU-Frak­tion und Vor­sitzen­der des Gesundheitsausschusses:

Gesund­heit ist das Fun­da­ment von allem. Der Sicherung der medi­zinis­chen und pflegerischen Ver­sorgung der Men­schen in Bay­ern von der Geburt bis zum Lebensende auf qual­i­ta­tiv hochw­er­tigem Niveau gilt unser Augen­merk. Der Gesund­heits­stan­dort Bay­ern hat den Stresstest durch die Pan­demie bestanden. Wir ver­stärken nun gezielt. So gehen wir ins­beson­dere den Fachkräfte­man­gel in allen Bere­ichen an.

Dazu der Berichter­stat­ter im Auss­chuss für Staat­shaushalt und Finanzfra­gen zum Fach­bere­ich Gesund­heit und Pflege, Har­ald Kühn:

Gle­iche Lebensver­hält­nisse in Stadt und Land in ganz Bay­ern sind uns sehr wichtig. Ein bedeu­ten­der Aspekt ist eine mod­erne, hochw­er­tige Gesund­heitsver­sorgung auf dem Land. Mit diesem Haushalt investieren wir darum in Kranken­häuser auch im ländlichen Raum und wir unter­stützen Landärzte. Wir fördern weit­er die erfol­gre­ichen Gesund­heit­sre­gio­nen in ganz Bay­ern. Im neuen Haushalt sind drei Regio­nen dazu gekom­men. Das alles sind deut­liche Sig­nale, um die Leben­squal­ität auf dem Land hoch zu hal­ten.

Mor­gen wer­den die Haushalts­ber­atun­gen mit den Ressorts Finanzen; Land­wirtschaft und Dig­i­tales im Bay­erischen Land­tag abgeschlossen.

Aus­führliche Infor­ma­tio­nen zum Haushalt 2022 find­en Sie hier:

https://www.csu-landtag.de/haushalt2022

CSU-Kreisverband Dachau macht Vorschläge für sichere Energieversorgung und Klimaschutz

Schreiben an Min­is­ter­präsi­dent Markus Söder und Antrag an den CSU-Parteitag

Der CSU-Kreisver­band Dachau schlägt einen Energie- und Kli­ma-Pakt zwis­chen Freis­taat und Kom­munen vor, um die Energieab­hängigkeit Bay­erns zu reduzieren und ins­beson­dere auch die Wind­kraft auszubauen. So ste­ht es in einem Schreiben, welch­es Land­tagsab­ge­ord­neter Bern­hard Sei­de­nath, Lan­drat Ste­fan Löwl und der Altomün­ster­er CSU-Ortsvor­sitzende Chris­t­ian Schweiger kür­zlich an Min­is­ter­präsi­dent Dr. Markus Söder geschickt haben. Notwendig hier­für ist eine Anpas­sung des Bau- und Immis­sion­ss­chutzrechts sowie eine neue Schw­er­punk­t­set­zung mit Vor­rang der regen­er­a­tiv­en Energieerzeu­gung gegenüber Arten‑, Natur- und Denkmalschutz. Der CSU-Kreisver­band set­zt sich zudem für die Förderung von Bürg­er-Energiegenossen­schaften ein und plädiert für verbindliche Ziele bei der Deck­ung des lokalen Energiebe­darfs durch erneuer­bare Energien.

In einem Antrag, den Löwl und Sei­de­nath gemein­sam mit Thomas Böswirth als Leit­er des Kom­pe­ten­zteams Energie des CSU-Kreisver­bands für den CSU-Parteitag ein­gere­icht haben, präzisieren sie ihre Vorstel­lun­gen und leg­en die näch­sten Schritte fest. So soll jed­er Kom­mune zunächst eine verpflich­t­ende, anhand des Eigenen­ergie­ver­brauchs auf ihrem jew­eili­gen Hoheits­ge­bi­et errech­nete jährliche Energieerzeu­gungsquote zuge­ord­net wer­den, welche dann entsprechend der Kli­maziele sukzes­sive erhöht wird. „Zu Beginn ist hier­bei nur der lokale Stromver­brauch anzuset­zen. Per­spek­tivisch kom­men weit­ere Energieart­en hinzu, um mit Blick auf die Kli­ma­neu­tral­ität am Ende einen ganzheitlichen, inte­gri­erten und sek­torüber­greifend­en Ansatz zu haben“, erläuterte Löwl.

Die Kom­mune weist dabei entsprechende Energieerzeu­gungspo­ten­tiale aus, entwed­er auf dem eige­nen Gemein­dege­bi­et oder auch gemein­sam mit anderen Gebi­et­skör­per­schaften in Form der interkom­mu­nalen Zusam­me­nar­beit, zum Beispiel einen gemein­samen Wind­park an ein­er geeigneten Stelle. In Kom­munen, welche ihre errech­nete Energieerzeu­gungsquote — allein oder in Form von gemein­samen Pla­nun­gen — nicht erre­ichen, unter­fall­en alle Anträge für Erzeu­gungsan­la­gen für regen­er­a­tive Energie der bau­pla­nungsrechtlichen Priv­i­legierung des § 35 BauGB. Dies bedeutet beispiel­sweise, dass für Kom­munen, welche nicht aus­re­ichende Energieerzeu­gungspo­ten­tiale ausweisen, dann die 10 H‑Regelung nicht mehr gilt.

Der Kli­mawan­del bewegt die Men­schen. Und er wird immer spür­bar­er. Naturkatas­tro­phen wie extremes Hochwass­er oder Stürme sind auch in unseren Bre­it­en­graden keine Sel­tenheit mehr. Zudem führt uns der rus­sis­che Angriff­skrieg gegen die Ukraine vor Augen, dass wir unbe­d­ingt ver­suchen müssen, die von uns benötigte Energie selb­st zu pro­duzieren. Der spür­bare Aus­bau der Winden­ergie ist dabei neben weit­eren PV-Flächen ein­er der ganz wichti­gen Bestandteile des erneuer­baren Energien-Mix“, betonte Sei­de­nath. Chris­t­ian Schweiger ergänzte: „Spätestens seit dem 24. Feb­ru­ar muss uns allen klar sein, dass Energieau­tarkie auch ein Baustein für unsere äußere Sicher­heit ist. Jet­zt ist die Zeit, um zu han­deln! In den Gemein­den des Land­kreis­es Dachau soll­ten wir mit gutem Beispiel vorangehen.“

Natür­lich wird – ger­ade mit Blick auf Großver­brauch­er (z.B. das Chemiedreieck in Burghausen) oder auf Bal­lungszen­tren wie der Lan­deshaupt­stadt München – nicht jed­er Energiebe­darf direkt vor Ort bzw. im Rah­men der interkom­mu­nalen Zusam­me­nar­beit in der räum­lichen Nähe gedeckt wer­den kön­nen. Neben der Energie-Pro­duk­tion müssen daher auch die Über­tra­gungswege und ggf. notwendi­ge Spe­ich­er mitgedacht wer­den. Dies muss zwar par­al­lel bedacht wer­den, sollte jedoch in einem geson­derten Ver­fahren neben der lokalen Energieerzeu­gung erfol­gen“, beton­ten Löwl, Sei­de­nath und Böswirth.

 

Ausgleich der Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer – in den Landkreis Dachau fließen knapp 3,8 Millionen Euro

Als Aus­gle­ich von Min­dere­in­nah­men bei der Gewerbesteuer im Jahr 2021 fließen in den Land­kreis Dachau 3.794.426 Euro. Der Freis­taat Bay­ern hält in diesen schwieri­gen Zeit­en Wort und gle­icht pauschal etwa die Hälfte der Min­dere­in­nah­men bei der Gewerbesteuer aus“, erk­lärte der Dachauer Land­tagsab­ge­ord­nete Bern­hard Sei­de­nath, der heute von Bay­erns Finanzmin­is­ter Albert Fürack­er entsprechend informiert wurde. „Für eine schnelle Hil­fe wurde bere­its am 17. Dezem­ber 2021 eine Abschlagszahlung in Höhe von 2.411.118 Mil­lio­nen Euro aus­gezahlt. Für die endgültige Abrech­nung wurde nun das Gewerbesteuer­aufkom­men 2021 mit dem durch­schnit­tlichen Aufkom­men der von der Coro­na-Pan­demie unbe­lasteten Jahre 2017 bis 2019 ver­glichen“, erläuterte Seidenath.

Im Einzel­nen gestal­ten sich die Finanz­zuweisun­gen an die Gemein­den des Land­kreis­es Dachau wie fol­gt: Die Große Kreis­stadt Dachau erhält 1.597.068 Euro, wovon 1.210.089 Euro vor­ab im let­zten Jahr als Abschlag aus­bezahlt wur­den. 167.448 Euro, abzüglich des bere­its aus­bezahlen Abschlages von 131.218 Euro, fließen nach Markt Inder­s­dorf. Odelzhausen darf sich über 1.542.305 Euro freuen – auch hier wur­den bere­its 668.818 Euro seit­ens des Freis­taats vorgestreckt. 12.225 Euro gehen nach Röhrmoos. Sulze­moos kann mit 222.794 Euro, minus des Abschlages in Höhe von 60.562 Euro, rech­nen. Vierkirchen erhält 209.648 Euro, abzüglich des Abschlages von 172.363 Euro. Nach Weichs fließen 42.938 Euro, auch hier abzüglich 35.040 Euro Abschlag. Die Gemein­den Altomün­ster, Bergkirchen, Erd­weg, Haimhausen, Peter­shausen, Pfaf­fen­hofen an der Glonn, Schwab­hausen sowie Hilgertshausen-Tandern gehen leer aus. Bedauer­lich ist, dass die Gemein­den Hebertshausen und Karls­feld ihren Abschlag im jew­eils fün­f­stel­li­gen Bere­ich, den sie im Dezem­ber als Vorauszahlung erhal­ten hat­ten, lei­der wieder zurück­zahlen müssen.

Ins­ge­samt ste­hen bay­ern­weit 330 Mil­lio­nen Euro für die Gewerbesteuerkom­pen­sa­tion 2021 zur Ver­fü­gung. „Bay­ern bleibt der ver­lässliche Part­ner und die starke Stütze unser­er Kom­munen. Wir sor­gen für Sta­bil­ität in den Kom­mu­nal­fi­nanzen und erhal­ten die einzi­gar­tige Investi­tion­skraft unser­er Kom­munen“, ergänzte Seidenath.

Für das Jahr 2020 hat­ten die bay­erischen Gemein­den zur Abmilderung der Fol­gen der Coro­na-Pan­demie einen pauschalen Aus­gle­ich für Rück­gänge in der Gewerbesteuer in Höhe von ins­ge­samt fast 2,4 Mil­liar­den Euro erhal­ten, davon 1,346 Mil­liar­den Euro vom Freis­taat Bay­ern. Die Forderun­gen des Freis­taats an den Bund, auch für das Jahr 2021 seinen Beitrag zu leis­ten, hat der Bund lei­der nicht aufgegriffen.

Anders als der Bund, der sich bedauer­licher­weise aus der Sol­i­dar­ität mit den bay­erischen Kom­munen ver­ab­schiedet hat, leis­tet der Freis­taat auch für das Jahr 2021 seinen Anteil zum Aus­gle­ich der ver­min­derten Gewerbesteuer für die Kom­munen“, erk­lärte Seidenath.

CSU-Kreisverband Dachau — Postkarte als Zeichen der Solidarität

Herr Putin, stop­pen Sie diesen Krieg!“

CSU-Kreisver­band startet Postkarte­nak­tion – Empfänger ist die rus­sis­che Botschaft in Berlin

Herr Putin, stop­pen Sie diesen Krieg!“ — Worte, die in großen Buch­staben auf der blau-gel­ben ukrainis­chen Flagge prangen: dies ist die Vorder­seite ein­er Postkarte, die der CSU-Kreisver­band Dachau 2.000fach hat druck­en lassen: „Wir wollen damit einen Beitrag leis­ten, dass dieser furcht­bare Angriff­skrieg been­det wird. Wir wollen unsere Sol­i­dar­ität mit den in der Ukraine lei­den­den Men­schen aus­drück­en. Und wir wollen demon­stri­eren, dass Werte wie Frei­heit, Demokratie, Men­schlichkeit, Presse- und Mei­n­ungs­frei­heit nicht ein­fach wegge­bombt wer­den kön­nen. Wir ste­hen zusam­men!“, erk­lärte CSU-Kreisvor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath im Namen des gesamten CSU-Kreisvorstands.

Der CSU-Kreisver­band — mit den stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den Julia Grote, Tan­ja Lade­mann, Tobias Stephan, Hel­mut Zech und Wern­er Polt, den übri­gen Vor­standsmit­gliedern und den 18 CSU-Ortsvor­sitzen­den — hat­te sich für diese Aktion mehrheitlich entsch­ieden, um ein Zeichen zu set­zen. „Die Karten sind über die Botschaft der Rus­sis­chen Föder­a­tion in Berlin direkt an den rus­sis­chen Präsi­den­ten Putin adressiert. Vorge­druckt ste­ht auf ihnen der Text; ‚Ich fordere die Regierung der Rus­sis­chen Föder­a­tion dazu auf, den Angriff­skrieg auf die Ukraine sofort zu been­den! Men­schen­rechte und die Sou­veränität der Ukraine ste­hen nicht zur Dis­po­si­tion!‘ Darüber haben die Absender die Möglichkeit, ihren Namen und ihre Adresse einzu­tra­gen“, erläuterte Sei­de­nath. Der Dachauer Land­tagsab­ge­ord­nete fügte hinzu: „Jed­er Tag, an dem das Gemet­zel früher aufhört, erspart uner­messlich­es men­schlich­es Leid. Putin muss seine Trup­pen zurückziehen und das Mor­den been­den. So rasch wie möglich. Er und nur er hat es in der Hand. Er hat bere­its jet­zt riesige und unverzeih­liche Schuld auf sich geladen. Mit jedem Kriegstag wird diese Schuld noch größer.“

Für die Welle der Hil­fs­bere­itschaft für die vom Krieg Betrof­fe­nen sind wir dankbar, ins­beson­dere allen, die sich bei uns um die Geflüchteten küm­mern und Hil­f­sak­tio­nen organ­isieren. Die Wurzel des Übels aber ist der Krieg, der von Putin begonnen wurde. Er muss so schnell wie möglich aufhören!“, erläuterte Sei­de­nath. Alle Bürg­erin­nen und Bürg­er, sind ein­ge­laden, sich an dieser Aktion zu beteili­gen. Die Postkarten kön­nen im CSU-Bürg­er­büro in der Dachauer Alt­stadt, Apothek­er­gasse 1, 85221 Dachau, abge­holt wer­den. „Es wäre schön, wenn sich möglichst viele beteili­gen wür­den“, so der Landtagsabgeordnete.

Oder Postkarte als PDF direkt an infokonsulatberlin@gmail.com per Mail versenden.

 

Start der Ausschreibung für den Bürgerpreis 2022

Die Auss­chrei­bung für den Bürg­er­preis des Bay­erischen Land­tags 2022 hat begonnen. Auch in diesem Jahr würdigt die bay­erische Volksvertre­tung mit der Ausze­ich­nung wieder her­aus­ra­gen­des ehre­namtlich­es Engage­ment im Freis­taat. Das Leit­the­ma lautet dies­mal „Bühne frei für das Leben! Ehre­namtlich­es Engage­ment für gesellschaftlich­es Miteinan­der durch Kun­st und Kul­tur“. Dies teilte der Dachauer Abge­ord­nete Bern­hard Sei­de­nath mit.

Die Aus­lobung richtet sich an ehre­namtliche Ini­tia­tiv­en, die Men­schen in Bay­ern durch Musik, The­ater, Tanz oder bildende Kün­ste zusam­men­brin­gen und damit einen Beitrag zum Zusam­menwach­sen der Gesellschaft leis­ten. Die Bewer­bungs­frist läuft bis 1. Mai 2022.

Ehre­namtliche Kun­st- und Kul­turini­tia­tiv­en prä­gen das kul­turelle Leben in Bay­ern entschei­dend mit. Trotz der Ein­schränkun­gen in der Coro­na-Pan­demie haben viele kul­turlieben­den Bürg­erin­nen und Bürg­er Möglichkeit­en gefun­den, um ihre Ini­tia­tiv­en dig­i­tal, neu oder auch ein­fach wieder stat­tfind­en zu lassen“, erk­lärte Sei­de­nath. Der diesjährige Bürg­er­preis möchte dieses Engage­ment von ehre­namtlich getra­ge­nen Ini­tia­tiv­en und Pro­jek­ten belohnen, die Men­schen über The­ater, Musik, Tanz oder bildende Kun­st zusam­men­brin­gen und dadurch einen Beitrag zum Zusam­menwach­sen der Gesellschaft leis­ten. Im Fokus der Ausze­ich­nung soll dabei weniger die – schw­er ver­gle­ich­bare – kün­st­lerische Qual­ität von Pro­jek­ten ste­hen. Entschei­dend ist der Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander.

Die Preisträger wer­den von einem Beirat unter dem Vor­sitz von Land­tagspräsi­dentin Ilse Aign­er aus­gewählt. Der Bürg­er­preis 2022 des Bay­erischen Land­tags ist mit ins­ge­samt 50.000 Euro dotiert. Eine Teilauss­chüt­tung des Preis­geldes bleibt vor­be­hal­ten. Zudem kann das jew­eilige Preis­geld auch in Teil­sum­men auf mehrere Preisträger aufgeteilt wer­den. Das Preis­geld ist zweck­ge­bun­den und für die Förderung des prämierten Pro­jek­ts oder dessen For­ten­twick­lung einzusetzen.

Alle Infor­ma­tio­nen rund um die Bewer­bung find­en Sie auf der Inter­net­seite www.buergerpreis-bayern.de oder Sie wen­den sich an Frau Petra Thie­len, Bay­erisch­er Land­tag | Land­tagsamt, Max­i­m­il­ia­neum, 81627 München, Tele­fon 089 4126–2685 oder buergerpreis-bayern2022@bayern.landtag.de.

 

 

Haimhausen kann aufatmen: Nur der Südkorridor ist raumverträglich

Gute Nachricht­en gab es gestern für die Gemeinde Haimhausen. Beim geplanten Neubau der Hochspan­nungsleitung zwis­chen Ober­bach­ern und Otten­hofen ist nur der Süd-Kor­ri­dor raumverträglich, der Nord-Kor­ri­dor ist das nicht. Dies wurde in einem Infor­ma­tion­s­ge­spräch deut­lich, mit dem das Unternehmen „Ten­neT“ gestern in ein­er Videoschalte die Abge­ord­neten der Region über den aktuellen Stand der Hochspan­nungsleitung informiert hat“, erk­lärte der Dachauer Land­tagsab­ge­ord­nete Bern­hard Sei­de­nath heute in Dachau und fügte hinzu: „Damit ist nur noch die Vari­ante im Ren­nen, die auch von der Gemeinde Haimhausen und den dor­ti­gen Bürg­erin­nen und Bürg­ern deut­lich favorisiert wird.“ Nur die Süd­vari­ante hat damit die erforder­liche lan­des­planer­ische Beurteilung erhal­ten. „Ich halte das für eine sehr erfreuliche Entwick­lung“, so der Abgeordnete.

Das Foto zeigt einen Screenshot während der Informationsveranstaltung seitens TenneT – mit dem Verlauf des Korridors der Trasse durch den Landkreis Dachau.

Das Foto zeigt einen Screen­shot während der Infor­ma­tionsver­anstal­tung seit­ens Ten­neT – mit dem Ver­lauf des Kor­ri­dors der Trasse durch den Land­kreis Dachau.

Seidenath: Zusätzliche Millionen für die Gesundheit — CSU-Fraktion fördert innovative Projekte

Wir haben den Weg für wichtige Inno­va­tio­nen im Gesund­heitswe­sen frei gemacht, die schw­erkranken Men­schen in unserem Land direkt zugute kom­men wer­den“, erk­lärte der Dachauer Land­tagsab­ge­ord­nete Bern­hard Sei­de­nath, der im Land­tag auch den Gesund­heits- und Pflegeauss­chuss leit­et, heute in Dachau.

Mit den Mit­teln der soge­nan­nten Frak­tion­sre­serve der Regierungs­frak­tio­nen von CSU und Freien Wäh­lern wer­den auch in diesem Haushalt­s­jahr weg­weisende Pro­jek­te in der Medi­zin und Gesund­heits­forschung gefördert. Sei­de­nath hat dabei mit der Förderung der Trans­plan­ta­tion­s­medi­zin, der Erforschung des Chro­nis­chen Fatigue-Syn­droms (CFS), neuar­tiger Kreb­s­ther­a­pi­en und Verbesserun­gen bei der Hebam­men-Aus­bil­dung bedeu­tende Akzente set­zen können.

So erhält das Forscherteam um den Münch­n­er Herzchirur­gen Prof. Dr. Bruno Reichart 400.000 Euro, um einen medi­zinis­chen Durch­bruch zu ermöglichen: Die Trans­plan­ta­tion von Schweine­herzen in Men­schen, die 2024 am Klinikum Großhadern erst­mals umge­set­zt wer­den soll. „Mit der soge­nan­nten Xeno­trans­plan­ta­tion kön­nen wir den Organ­man­gel bekämpfen und vie­len schw­erkranken Men­schen und ihren Fam­i­lien Hoff­nung geben“, erk­lärte Seidenath.

Mit ins­ge­samt 1,6 Mil­lio­nen Euro wird die Erforschung von CFS gefördert, ein­er Krankheit, die die Leben­squal­ität der Betrof­fe­nen so sehr ein­schränkt wie keine andere. „Lei­der steckt die Forschung zu dieser Krankheit noch in den Kinder­schuhen. Da sie nach viralen Erkrankun­gen auftritt, etwa nach dem Pfeif­fer­schen Drüsen­fieber oder auch nach Coro­na, sind eine zunehmende Zahl von Pati­entin­nen und Patien­ten betrof­fen: in Bay­ern rund 35.000. Es gibt nun ein Medika­ment, das Hoff­nung macht, das wir in ein­er Studie erproben wollen. Und wir wollen die Forsch­er in ganz Bay­ern bess­er ver­net­zen und ausstat­ten“, erläuterte der Dachauer Abgeordnete.

Ein wichtiges Anliegen ist Sei­de­nath auch die Errich­tung eines Sim­u­la­tion­skreißsaals, der mit 550.000 Euro gefördert wird und in dem in Erlan­gen ange­hende Hebam­men kün­ftig in ein­er hochmod­er­nen Umge­bung den richti­gen Umgang in kri­tis­chen Momenten der Geburt üben kön­nen – ganz ohne Risiko und echt­en Notfall.

Auch die Kreb­s­forschung – ger­ade für das soge­nan­nte dif­fuse intrin­sis­che Pon­s­gliom DIPG, die schwierig­ste Kreb­serkrankung im Kinde­salter – wird durch die Frak­tion­s­gelder gefördert.

Eben­falls mit einem sechsstel­li­gen Betrag wird eine Nationale Allianz für Pan­demiether­a­peu­ti­ka gefördert, deren Ziel die schnellere Bere­it­stel­lung von Medika­menten bei kün­fti­gen Pan­demien oder Epi­demien ist. Auch ein Konzept, bei dem Pati­entin­nen und Patien­ten stärk­er in die Entschei­dung über Behand­lungsmeth­o­d­en einge­bun­den wer­den und über das sich die Patien­ten­sicher­heit und die Ver­sorgungsqual­ität steigern lassen, wird gefördert.

Durch die ins­ge­samt 16 Pro­jek­te kön­nen wir die Gesund­heit der Bürg­erin­nen und Bürg­er Bay­erns gezielt und mit inno­v­a­tiv­en Ansätzen fördern“, freute sich Seidenath.

Genesenenstatus: CSU-Fraktion fordert Verlängerung und Flexibilisierung

6 Monate statt aktuell nur noch 3 Monate: so lange soll nach dem Willen der CSU-Frak­tion der Gene­se­nen­sta­tus kün­ftig wieder gel­ten. Per Dringlichkeit­santrag wird die Staat­sregierung aufge­fordert, sich auf Bun­de­sebene dafür einzuset­zen, dass die aktuelle Verkürzung des Gene­se­nen­sta­tus wieder zurückgenom­men wird.

Nach Ansicht der Frak­tion ist diese Verkürzung hand­stre­ichar­tig und willkür­lich erfol­gt. Ziel der Frak­tion ist deshalb, dass Deutsch­land die EU-Empfehlung, derzu­folge der Gene­se­nen­sta­tus 6 Monate gel­ten soll, entsprechend umset­zt und den derzeit­i­gen Son­der­weg verlässt.

Dazu der gesund­heit­spoli­tis­che Sprech­er der CSU-Frak­tion Bern­hard Seidenath:

Wir müssen die Men­schen bei den Coro­na-Regeln mit­nehmen. Die plöt­zliche Verkürzung des Gene­se­nen-Sta­tus verun­sichert abso­lut unnötig. Mich ärg­ert die Laut­losigkeit der Bun­desregierung hier­bei — das ist ein klares Führungsver­sagen des Bundeskanzlers.”

Mar­tin Mit­tag, Red­ner der CSU in der Ple­narde­bat­te, ergänzt:

Das ständi­ge und vor allem über­raschende Hin und Her kostet Ver­trauen: eine Verkürzung des Gene­se­nen­sta­tus ist wis­senschaftlich alles andere als zwin­gend. Wenn man über die Gren­ze nach Öster­re­ich und in die Schweiz schaut — gilt man hier sog­ar deut­lich länger als gene­sen. Für uns heißt das: in der Bun­desregierung wird zu wenig bay­erisch gedacht.“

Zudem fordert die Frak­tion erneut von den Bun­des­be­hör­den und der Wis­senschaft Klarheit in der Frage – bei welchen Para­me­tern ein Immun­sta­tus als gesichert gel­ten kann. So sollen indi­vidu­ellere Impfentschei­dun­gen ermöglicht und langfristig eine präzise Def­i­n­i­tion für einen Immu­nitäts-und Gene­se­nen­nach­weis ermöglicht werden.

Der Dringlichkeit­santrag wird mor­gen im Plenum verabschiedet

Ursu­la Hoffmann
Press­esprecherin und Lei­t­erin Pressestelle/ Social Media
der CSU-Frak­tion im Bay­erischen Landtag

Genossenschaft „Habt ein Herz für soziale Berufe!“ immer erfolgreicher — Vermieter tun Gutes und profitieren selbst

Die bay­ern­weit ein­ma­lige Genossen­schaft „Habt ein Herz für soziale Berufe!“, die im Land­kreis Dachau Woh­nun­gen anmi­etet und an Ange­hörige sozialer Berufe weit­er­ver­mi­etet, wird immer erfol­gre­ich­er. Vier Woh­nun­gen sind inzwis­chen im Bestand der Genossen­schaft, wie Vorständin Sabine Appel und Ini­tia­tor Bern­hard Sei­de­nath kür­zlich bekan­nt gaben. Weltweit ist die Genossen­schaft nun über ihre neue Home­page unter www.habteinherz.de erre­ich­bar. Gesucht wer­den weit­ere Ver­mi­eter, die Gutes tun wollen — und dabei selb­st profitieren.

Soziale Berufe hal­ten unsere Gesellschaft zusam­men – ohne Pflegekräfte oder Erzieherin­nen geht es nicht. Um den Man­gel an Fachkräften abzu­mildern, braucht es in der Metropol­re­gion München und ger­ade im Land­kreis Dachau bezahlbaren Wohn­raum. Dies ist das Ziel der Genossen­schaft „Habt ein Herz für soziale Berufe!“, die sich im Som­mer 2019 auf Ini­tia­tive des Dachauer Land­tagsab­ge­ord­neten Bern­hard Sei­de­nath gegrün­det hat.

Als Grün­dungsgenossen haben sich die Helios Amperkliniken, der Pflege­di­enst Micu­ra und der Pflege­he­im­be­treiber Kur­sana zusam­mengeschlossen. Die Genossen­schaft „Habt ein Herz für soziale Berufe!“ mietet Woh­nun­gen an, die dann wiederum von den Arbeit­nehmern der Genossen belegt werden.

Dies bedeutet einen vier­fachen Nutzen:

  1. Für den Ver­mi­eter: Er hat mit der Genossen­schaft einen zuver­läs­si­gen und sol­ven­ten Mieter, der auch bei eventuellen Prob­le­men sofort bere­it­ste­ht. Es kann sein, dass der Bewohn­er der Woh­nung wech­selt. Aber das Mietver­hält­nis zwis­chen Genossen­schaft und Eigen­tümer bleibt unberührt. Der Ver­mi­eter erhält ein langfristiges Rundum-Sorglos-Paket.
  2. Für die Arbeit­ge­ber: Sie kön­nen poten­tiellen Arbeit­nehmern eine Woh­nung in Aus­sicht stellen und haben so ein gewichtiges Argu­ment in der Hand, um Fachkräfte einzustellen bzw. bei sich zu halten.
  3. Für die Arbeit­nehmer: Sie sparen sich die oft aufwändi­ge Suche nach ein­er Wohnung.
  4. Für die Gesellschaft ins­ge­samt: Sie prof­i­tiert direkt von mehr Fachkräften in der Pflege oder in der Kinderbetreuung.

Auf Sei­de­naths Ini­tia­tive, der im Land­tag auch den Gesund­heits- und Pflegeauss­chuss leit­et, fördert der Freis­taat Bay­ern die Genossen­schaft mit 60.000 Euro. Sie kön­nte sich näm­lich als Mod­ell auch für andere Regio­nen eignen. „Schätzun­gen zufolge ste­hen allein im Land­kreis Dachau rund 1.800 Woh­nun­gen leer. Ziel der Genossen­schaft ist es, den Eigen­tümerin­nen und Eigen­tümern Rah­menbe­din­gun­gen zu bieten, dass diese Woh­nun­gen wieder der All­ge­mein­heit zur Ver­fü­gung ste­hen. So wird nie­man­dem etwas weggenom­men – son­dern alle prof­i­tieren“, erläuterten Appel und Seidenath.

Ger­ade wer aus anderen Län­dern als Fachkraft zu uns kommt, um zu pfle­gen, ist dankbar für ein Woh­nungsange­bot. Das sind alles Leute, die schon recht gut Deutsch sprechen – gute Sprachken­nt­nisse brauchen sie ja auch für ihren Beruf“, berichteten Vertreter der Gründungsgenossen.

Vorständin Sabine Appel berichtete, dass die Genossen­schaft im Moment vor allem kleinere Woh­nun­gen mit bis zu zwei Zim­mern möglichst in S‑Bahn-Nähe suche. „Hier ist der Bedarf am höch­sten. Aber wir sehen uns selb­stre­dend auch alle anderen Ange­bote an. Rufen Sie uns ein­fach an!“ Durch die gute Ver­net­zung inner­halb der Genossen­schaft könne schnell über­prüft wer­den, ob die jew­eilige Woh­nung einen Abnehmer findet.

Bern­hard Sei­de­naths Ziel ist es, den Kreis der sozialen Arbeit­ge­ber noch zu erweit­ern. „Da sind schon noch ein paar in Lauer­stel­lung. Eine Woh­nung ist über die Genossen­schaft inzwis­chen etwa auch an das Franziskuswerk Schön­brunn ver­mit­telt wor­den. Ich bin deshalb überzeugt, dass die Genossen­schaft weit­er wach­sen wird – und damit auch der Bedarf der Genossen­schaft an Woh­nun­gen für soziale Berufe“, betonte der Abge­ord­nete. Ganz aktuell suche ein Pflege­di­enst, der sich eben­falls mit dem Gedanken trägt, der Genossen­schaft beizutreten, eine 1,5‑Zimmer-Wohnung in Haimhausen oder Umge­bung. „Jed­er Hin­weis und jedes Ange­bot kön­nen also wichtig sein!“, erk­lärte Appel.

Woh­nung­seigen­tümer, die sich eine Ver­mi­etung an „Habt ein Herz für soziale Berufe!“ vorstellen kön­nen, kön­nen sich an Sabine Appel wen­den: tele­fonisch unter 08131/275 80 25 oder per Mail unter wohnungsgenossenschaft@hvi-flack.de. Nähere Infor­ma­tio­nen find­en sich unter www.habteinherz.de.

Die Fotos zeigen Genossen­schafts-Vorständin Sabine Appel sowie eine kür­zlich von der Genossen­schaft angemietete und weit­er­ver­mi­etete Woh­nung in Dachau.

Seidenath beim Krisendienst Psychiatrie: Rund um die Uhr-Hilfe in psychischen Notlagen

Das Foto zeigt (von links) Dr. Petra Brandmaier, Bernhard Seidenath, Dr. Michael Welschehold und Stefan Sponner in der Leitstelle des Krisendienstes Psychiatrie in München.

Das Foto zeigt (von links) Dr. Petra Brand­maier, Bern­hard Sei­de­nath, Dr. Michael Welschehold und Ste­fan Spon­ner in der Leit­stelle des Krisen­di­en­stes Psy­chi­a­trie in München.

Auch im Land­kreis Dachau ist der Notruf des Krisen­di­en­stes Psy­chi­a­trie unter 0800/655 3000 rund um die Uhr erre­ich­bar. So, wie bei kör­per­lichen Beschw­er­den der Ret­tungs­di­enst kommt, wenn man die 112 wählt, so kom­men hier in psy­chis­chen Not­fällen geschulte Fachkräfte“, erläuterte der Dachauer Land­tagsab­ge­ord­nete Bern­hard Sei­de­nath heute in Dachau.
„In ganz Bay­ern gibt es seit dem 1. Juli dieses Jahres ein solch­es Ange­bot. So ste­ht es im Psy­chisch-Kranken-Hil­fe-Gesetz, das im Som­mer 2018 in Kraft getreten ist und eines der wichtig­sten Lan­des-Geset­ze der let­zten Leg­is­laturpe­ri­ode war“, informierte Sei­de­nath, der als gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er der CSU-Land­tags­frak­tion selb­st maßge­blich am neuen Gesetz beteiligt war, und fügte hinzu: „Zur Wahrheit gehört auch: ohne unseren Dachauer Bezirk­srat und dama­li­gen Bezir­ke­tagspräsi­den­ten Josef Med­er­er gäbe es dieses Gesetz wohl nicht.“ Er habe den gordis­chen Knoten durch­schla­gen, da die Bezirke für die Kosten der mobilen Ein­satzteams aufkom­men, während der Freis­taat für Ausstat­tung und Betrieb der Leit­stellen sorgt – und hier­für immer­hin sieben Mil­lio­nen Euro pro Jahr aufwendet.
Kür­zlich hat Sei­de­nath der Leit­stelle des Krisen­di­en­stes Psy­chi­a­trie in München einen Besuch abges­tat­tet, sich vor Ort über die Arbeit der Kol­legin­nen und Kol­le­gen informiert und ein Dankeschön für dieses wichtige Ange­bot über­bracht. Durch die Räume der Leit­stelle wurde er von Dr. Michael Welschehold geführt, einem der Pio­niere dieses Ange­bots auf ärztlich­er Seite, und sein­er Nach­fol­gerin in der Ärztlichen Leitung der Leit­stelle des Krisen­di­en­stes Psy­chi­a­trie Ober­bay­ern, Dr. Petra Brand­maier. Gesprächspart­ner war zudem Ste­fan Spon­ner, Team­leit­er in der Leit­stelle in Ober­bay­ern. Auch die neue Geschäftsstelle des Krisen­di­en­stes in München kon­nte Sei­de­nath besichti­gen, die Dr. Welschehold aktuell auf­baut. „Im Ret­tungs­di­enst für den soma­tis­chen Bere­ich – also im bekan­nten Notarzt­sys­tem – ist alles einge­spielt. Hier, im psy­chi­a­trischen Bere­ich, ist vieles noch frisch und neu. Aber schon jet­zt unheim­lich wichtig, um psy­chis­che Erkrankun­gen nicht nur gut zu behan­deln, son­dern ihnen auch vorzubeu­gen und sie vor allem aus der Tabu-Ecke her­auszu­holen und sie von ihrem Stig­ma zu befreien, das ihnen ganz lange ange­haftet hat und zum Teil noch immer anhaftet“, betonte Sei­de­nath. In let­zter Zeit seien viele Anrufer zum Beispiel durch Äng­ste, etwa durch Coro­na, geplagt, Trauer und Über­forderung seien weit­ere Beispiele für Kon­tak­te zur Num­mer des Krisen­di­en­stes. Während ein Bein­bruch als ganz nor­mal emp­fun­den werde, wür­den psy­chis­che Lei­den manch­mal immer noch schief beäugt. „Dabei sind sie auch nur gewöhn­liche Erkrankun­gen, die gut behan­delt wer­den kön­nen. Und je früher wir sie behan­deln, desto bess­er ist es für den einzel­nen Betrof­fe­nen, aber auch für die Gesellschaft: denn häu­fig sind es psy­chis­che Erkrankun­gen, die zu lan­gen Arbeit­sun­fähigkeit­szeit­en führen“, erk­lärte der Abgeordnete.

 

1 5 6 7 8 9 22